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Der Schlaf jagt, wenn du weggesehen hast.

Wenn die Nacht zurückkehrt und niemand aufwacht.

Die Uhr an der Wand zeigt drei Uhr drei. Der Sekundenzeiger steht still. Kein Ticken, kein Rauschen. Nur das Summen der Dunkelheit. Ich sitze aufrecht im Bett. Das Kissen ist kalt, die Decke liegt unberührt neben mir. Mein Atem hektisch. Kein Traum. Kein Erwachen. Nur ein Schnitt. Hatte jemand mein Bewusstsein angeknipst? Nicht sanft, sondern präzise, wie ein Schalter? Draußen regt sich nichts. Kein Wind, kein Tier, kein Mensch. Die Straße vor dem Haus glänzt nass, obwohl es nicht geregnet hat. Die Laternen brennen, werfen Licht ohne Wärme. Ich gehe zum Fenster, lege die Stirn gegen das Glas. Nichts bewegt sich. Kein Geräusch dringt aus den Häusern gegenüber. Kein Licht hinter den Fenstern, keine Schatten, keine Stimmen. Ich greife zum Lichtschalter. Es passiert nichts. Ich taste nach dem Schalter ein zweites Mal. Dann ein drittes. Die Dunkelheit bleibt. Mein Handy zeigt null Prozent. Kein Empfang, kein Signal, keine Uhrzeit. Nur mein Gesicht im schwarzen Bildschirm. Blass, fremd, unbewegt. Ich ziehe mich an. Die Kleidung fühlt sich fremd an, nicht steif, nicht alt – nur falsch. Als hätte ich etwas gewechselt, das nicht sichtbar ist. In der Küche tropft kein Wasser. Der Kühlschrank brummt nicht. Der Strom ist weg. Oder ich bin weg vom Strom. Ich öffne die Haustür. Der Flur riecht nach Wachs und Staub, die Wände sind kälter als der Boden. Ich trete hinaus auf die Straße. Alles ist still. Zu still. Es gibt eine Grenze zwischen Stille und Abwesenheit. Diese Nacht hat sie überschritten. Ich klopfe bei den Nachbarn. Nichts. Kein Licht, kein Schritt, kein Fluch hinter der Tür. Ich drücke die Klinke. Die Tür öffnet sich widerstandslos. Im Flur hängt der Spiegel. Darin kein Bild. Kein Schatten. Kein Ich. Nur Raum. Etwas stimmt nicht. Nicht mit dieser Nacht. Nicht mit dem Dorf. Nicht mit dem Schlaf. Ich war nicht allein. Doch niemand ist da. Und ich weiß nicht, ob ich der Letzte bin, oder der Erste, der geweckt wurde.

Das Haus weckt sich selbst und kennt deinen Namen

Ich betrete das Haus, das nicht meines ist. Die Tür fällt nicht ins Schloss, sie schließt sich lautlos, als hätte sie gewartet. Der Flur ist lang, der Teppich sauber, doch überall liegt eine Schicht aus Schweigen. Kein Kalender an der Wand, kein Schuh vor der Tür, kein Bild, das jemanden zeigt. Ich gehe weiter, meine Schritte hallen nicht, obwohl der Boden aus Holz ist. Es riecht nach Vanille, nach Papier, nach etwas Altem, das nicht verrotten will. Im Wohnzimmer stehen Tassen auf dem Tisch. Zwei. Beide leer, nebeneinander, ohne Staub. Die Uhr an der Wand zeigt drei Uhr drei. Die gleiche Zeit wie bei mir. Ich berühre sie. Die Zeiger bewegen sich nicht. Doch mein Finger ist feucht, als hätte jemand kurz zuvor über das Glas geatmet. Ich ziehe die Hand zurück. Dann höre ich es. Nicht laut, nicht deutlich. Nur ein Geräusch, das nicht in den Raum passt. Ein leises Kratzen, ein Flüstern im Holz, ein kaum hörbares Murmeln, als würde das Haus selbst seine Sprache sprechen. Ich wende mich um. Auf der Kommode liegt ein Brief. Mein Name steht darauf. Keine Adresse, keine Handschrift, nur die vier Buchstaben. Schwarz. Matt. Erstarrt. Ich öffne den Umschlag. Innen kein Papier. Nur ein Wort. Kein Satz. Nur das eine Wort: „Zum.“ Ich verstehe nicht, was es bedeutet. Kein Ziel, kein Befehl, kein Zusammenhang. Nur dieses Wort. Es zieht, aber es erklärt nichts. Ich falte den Zettel, lege ihn zurück. Er bleibt offen liegen. Ich kehre zur Tür zurück, ist sie verschlossen. Kein Schlüssel. Kein Riegel. Nur eine Fläche, glatt und kalt. Ich lege die Hand darauf. Das Holz vibriert. Nicht schnell, nicht bedrohlich. Nur spürbar. Ich sage meinen Namen laut. Nichts antwortet. Doch mein Atem gefriert im Raum. Ist die Luft erschrocken? Ich weiß nicht, ob ich in diesem Haus bin, oder ob das Haus in mir ist. Aber ich begreife: Es hat mich erkannt. Und es hat mich geweckt.


Mit einem stillen Gruß aus dem Zwischenraum vom Traum zur Erinnerung,
Ihr Jäger verlorener Schatten und Bewahrer des unaendlichenen Schlafs.

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Der geneigte Leser möge verzeihen, dass wir nicht näher darauf eingehen, wer hier träumte, wer erwachte und wer bloß Teil eines Gedankens war, der sich selbst nie zu Ende dachte. Ob Namen, Orte oder Absichten je existierten, verschwunden sind oder nur Spuren eines größeren Schlafes bleiben, liegt jenseits unseres Einflusses – und vielleicht sogar jenseits aller Erinnerung.
Quellenangaben:
Inspiriert von einem Wort ohne Bedeutung, das Türen öffnet, die nie verschlossen waren.
Shirley Jackson – The Sundial
Neil Gaiman – Coraline
Algernon Blackwood – The Willows
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874–1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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