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Es treibt mich hin, es treibt mich her! Noch wenige Stunden, dann soll ich sie schauen, Sie selber, die schönste der schönen Jungfrauen; – Du treues Herz, was pochst du so […] Mehr lesen

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Monte Solaro -

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Abenteuer und Fahrten des siebenundzwanzigsten Kapitels B

"Huck, so kann's nicht weiter gehen! Ja, wenn wir wirklich eingekerkert wären und so viele Jahre vor uns hätten, als wir hiezu brauchen, und keine Eile, und hätten jeden Tag nur ein paar Minuten Zeit zum graben, während der Ablösung der Wachen, und bekämen dabei keine Blasen an die Hände, dann könnten wir's so weiter treiben - Jahr ein, Jahr aus - und alles der Regel nach thun, wie's sein müßte. So aber! Wir können nicht so zaudern, wir müssen flink zugreifen, haben gar kein bißchen Zeit zu verlieren. Wenn wir morgen noch einmal ein paar Stunden so weiter machen wollen, müßen wir gewiß eine Woche lang warten, bis die Hände wieder so sind, daß man ein Taschenmesser anrühren und weitergraben könnte."

"Was sollen wir nun thun, Tom?"

"Das will ich dir sagen, ganz einfach! Schön ist es nicht und recht auch nicht und nicht moralisch und es darf's nie einer erfahren. Wir haben aber keine Wahl. Herausgraben müssen wir ihn und schnell dazu und so müssen wir eben die Hacken und Schaufeln nehmen und - thun, als seien's nur Taschenmesser!"

"Das nenn' ich doch endlich einmal vernünftig gesprochen, Tom, bravo, bravo! Dein Kopf wird klarer und klarer, scheint mir, thut sein bestes, übertrifft sich nächstens selbst," frohlock' ich, "Schaufeln ist die Losung, moralisch oder nicht moralisch! Ich für mein Teil kümmer' mich 'nen Pfifferling um die Moralischkeit. Wenn ich 'nen Nigger stehlen will oder 'ne Wassermelone oder ein Sonntagsschulen-Buch, kommt' mir's gar nicht drauf an, wie ich's mache, wenn ich's nur kriege. Was ich will, ist mein Nigger oder meine Melone oder mein Buch und wenn ich eine Schaufel brauche, um's herauszugraben, muß eben eine Schaufel her, mögen die Autoritäten davon denken, was sie wollen, die können mir gestohlen werden!"

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Ein blutroter Algorithmus In einer Welt, in der die Straßen in neonviolettem Licht ertranken und jede Emotion zu einem Marketing-Template wurde, gab es nur ein stilles Relikt, das sich der digitalen Flut widersetzte: eine einzelne Strohblume, deren papierne Blüte im Rhythmus der Server vibrierte. Sie war der […]
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Die Stille am Dom

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich […]

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Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann kam die erste Blume - eine Akelei, die unter Klebeband wie ein gefangener Herzschlag zuckte. Ein […]

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