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Vierhundertfuenfzehn Dollars Irrtum Geld

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Neunzehntes Kapitel E

"Verdammt! was hat er mit den vierhundertfünfzehn Dollars gemacht?"

Sie grübelten eine Zeit lang und suchten überall herum. Dann sagte der Herzog:

"Er war ja ein recht kranker Mann und hat wohl einen Irrtum begangen - das wird's wohl sein. Am besten ist's, wir lassen's gehn und sagen nichts davon. Wir können das schon ablassen."

"Ach, davon ist ja nicht die Rede, - ich denke an etwas anderes. Wir müssen sehr vorsichtig und genau in dieser Sache sein. Wir müssen das Geld hinaufnehmen und in Gegenwart der Anwesenden zählen, damit ja kein Verdacht geschöpft werden kann. Aber wenn der tote Mann da sagt, es sind sechstausend Dollars, dürfen wir nicht -"

"Halt! rief der Herzog, wir wollen das Fehlende dazuthun -" und er langte eine Hand voll Goldfüchse aus seiner Tasche heraus.

"Das ist eine famose Idee, Herzog - du hast einen aufgeweckten Kopf auf deinen Schultern," rief der König. "Da hilft uns die non plus ultra-Einnahme gut aus" - und auch er langte nun Goldstücke aus seiner Tasche und stellte sie in gezählten Häufchen auf.

Es erschöpfte fast ihre ganze Barschaft, aber sie machten die Sechstausend-Summe voll.

 "Hör' mal," rief nun der Herzog, "ich hab' noch eine andere Idee. Laß uns hinaufgehen, das Geld vorzählen und dann alles den Mädchen geben."

"Herzog! Herzog! laß dich umarmen, das ist der brillanteste Gedanke, den ein Mensch haben kann. Du hast das erfinderischste Gehirn, das sich denken läßt. O, das ist grandios, wahrhaftig. Jetzt soll noch jemand mit Zweifel oder Argwohn kommen, wenn er will - dies überzeugt alle."

Als wir hinaufkamen, sammelten sich alle um den Tisch. Der König zählte und stellte die Goldstücke auf, dreihundert in jedem Häufchen - zwanzig elegante kleine Türmchen. Jedermann sah hungrig und mundwässrig darauf hin. Dann wurde alles wieder in den Sack gethan und ich sah, wie der König schon wieder zu einer Rede Atem schöpfte. Er sprach:

"Liebe Freunde! mein armer Bruder, der dort drüben liegt, hat hochherzig an uns gehandelt, die wir hier im Jammerthal zurückgeblieben sind; hochherzig an diesen armen lieben Lämmern, die er geliebt und überwacht hat und die nun vater- und mutterlos zurückbleiben. Ja und wir, die ihn kannten, wissen, daß er noch mehr für sie gethan hätte, wenn er nicht gefürchtet, dadurch seinen teuren William und mich zu schädigen. Glaubt ihr nicht? Ich zweifle nicht im mindesten daran. Nun, schlechte Brüder wären es, die zu solcher Zeit an sich selbst dächten. Und schlechte Onkel, die zu solcher Zeit diese armen süßen Lämmer, die er so liebte, berauben könnten - ja - berauben, sag' ich. Wenn ich William recht kenne - und ich glaube, ich kenne ihn - würde er - nun, ich will ihn gleich fragen." Er wandte sich und begann mit dem Herzog allerlei Zeichen auszutauschen und der Herzog sah ihn erst eine Zeit lang dumm und dämlich an; dann, als ob ihm plötzlich etwas einleuchtete, sprang er auf den König zu, vor Freude laut gu - gu - end, und umarmte ihn wohl fünfzehnmal, bevor er ihn losließ. Dann sprach der König: "Wußt' ich's doch: dies wird wohl alle überzeugen, wie er darüber denkt. - Hier Mary Jane, Susan, Joanna, nehmt das Geld - nehmt das Ganze. Es ist ein Geschenk von ihm, der dort liegt, kalt aber selig."

Dann sprang Mary Jane zu ihm, Susan und die Hasenlippe zum Herzog; solch Umarmen, ans Herz drücken und Küssen habe ich niemals gesehen. Und alle drängten sich herbei mit Thränen in den Augen, und die meisten schüttelten den zwei Betrügern die Hände mit Redensarten wie:

"Ihr lieben, guten Seelen! - wie lieb! - wie konntet ihr das?"

Dann sprachen sie alle über den Verstorbenen, wie gut er gewesen, was für ein großer Verlust und der gleichen mehr. Bald drängte sich ein großer Kerl zur Thüre herein, der hatte Kinnbacken wie aus Eisen. Er stand zuhörend und zusehend und sagte nichts, und auch niemand sprach zu ihm, denn der König sprach und alle hörten ihm zu. Der König sagte, in seiner Rede fortfahrend:

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