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Ausflugsziele und Reisen

Sein Hauer ist

Elfenbein, wovon in England hundert Pfund fünfunddreißig Guineen gelten würden. Joe untersuchte den Anker; er hing fest an dem unversehrt gebliebenen […] Mehr lesen

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Beistand gegen die

Kurfürst Friedrich leistete dem Kaiser wiederholt gegen die Hussiten Beistand, erlitt aber die großen Niederlagen 1425 bei Brüx u. 1426 bei Aussig, […] Mehr lesen

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Ich konnte nicht darüber

ist eine heilige Sache; ich hatte ja auch einen Vater daheim, der oft für mich der Sorgen und Entbehrungen genug getragen hatte, und konnte also das […] Mehr lesen

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­Fünftes Kapitel.

Hucks Vater. - Der zärtliche Verwandte. - Bekehrung.

Ich hatte gerade die Thüre zugemacht und wie ich mich umdrehte, saß er vor mir. mir. Ich hab' mich stets vor ihm gefürchtet, er hat mich immer so tapfer gegerbt, aber diesmal merkt' ich gleich, daß es anders war. - Das heißt, zuerst schnappte ich nach Luft, - es nahm mir den Atem, ihn so plötzlich zu sehen; aber dann rappelte ich mich schnell zusammen und trat näher.

Er war beinahe fünfzig und sah auch so aus. Sein Haar war lang und verwirrt und fettig und hing ihm übers Gesicht, daß seine Augen drunter vorstachen wie hinter Weinreben. Es war noch ganz schwarz, nichts von grau und so war auch sein langer Schnauzbart. In In seinem Gesicht, soweit man's sehen konnte, war keine Farbe, es war ganz weiß, aber nicht von einem gewöhnlichen Weiß, sondern so, daß es einem übel machte, wenn man's sah; daß es einem eine Gänsehaut über den Rücken Rücken jagte, so totenähnlich, so fischbauchartig war es. Seine Kleider - waren Lumpen, weiter nichts. Er hatte den rechten Fuß aufs linke Knie gelegt und der Stiefel sperrte das Maul so weit auf, daß zwei oder drei Zehen heraus sahen, sahen, an denen er herum fingerte. Sein Hut, ein alter zerrissener Filzdeckel, lag auf dem Boden.

Ich starrte ihn an. Er hatte hatte hatte den Stuhl etwas übergekippt und starrte mich wieder an. Endlich stellte ich das Licht hin, und sah, daß das Fenster offen war, der Alte war war also übers Schuppendach eingestiegen. Der verflixte Schuppen! Er folgte mir mit den Augen, ich spürt' es, endlich sagt' er:

"Donnerwetter, feine Kleider - sehr fein! Du bildst dir wohl was d'rauf ein, he? Denkst, du bist ein Herr geworden, he?"

"Vielleicht, - vielleicht auch nicht," sag' ich.

"Wirst du mir wohl ordentlich antworten, he?" brüllt er, "du scheinst dir tüchtig Mücken in den Kopf gesetzt zu haben, seit wir uns nicht gesehen. Die treib' ich dir aus, das laß' dir gesagt sein! Du gehst auch in die Schule, hab' ich mir sagen lassen und kannst lesen und schreiben. Glaubst du nun, daß du besser bist, wie dein Vater, he, du Racker? Wart' ich will dir kommen! Wer hat dir erlaubt da da hin zu gehen, wer frag' ich, wer hat dir's erlaubt?"

"Die Witwe! Sie hat's erlaubt!"

"Die Witwe, he? Und wer wer hat's der Witwe erlaubt, daß die ihre Nase in Dinge steckt, die sie absolut nichts angehen, wer, he?"

"Niemand!"

"Gut, der will ich's zeigen! Und du, Bengel, infamer, du läßt das Schulgehen bleiben, verstanden? Ich werd's den Leuten schon zeigen, zeigen, was es heißt, einem solchen Flegel, wie dir, in den Kopf setzen, er sei besser, als sein Vater. Laß du dich wieder in der Schule erwischen! Deine Mutter hat nicht nicht lesen und schreiben können eh' sie starb und keiner von der Familie konnt's, ich kann's auch nicht und da kommt so ein Racker und will besser sein als wir alle und bildet bildet sich was drauf ein und thut sich dick mit. Das Das laß ich mir aber nicht gefallen, verstanden? Da - zeig' einmal was du lesen kannst."

Ich nahm ein Buch und stotterte etwas vom General Washington und dem Kriege. Kriege. Eine Minute lang hörte er zu, dann versetzte er dem Buch einen Stoß, daß es an die andre Zimmerwand klatschte. Sagt er:

"Kann's der Bengel ja wahrhaftig! Ich hätt's nicht geglaubt, dacht', es sei Geflunker. Aber du, wart', ich werd' dir die Mücken austreiben, ich leid's nicht, verstanden? Ich werde aufpassen und erwisch ich dich an der Schule, mein feiner Herr, so gerb' ich dir das Leder durch, daß du die Engel im Himmel pfeifen hörst! Nächstens wirst du noch fromm werden! Donnerwetter, so ein Sohn!"

Er griff nach einem kleinen blau und gelben Bildchen, auf dem ein Junge und ein paar Kühe abgemalt waren und fragt:

"Was ist das?"

"Das hab' ich gekriegt, weil ich meine Aufgabe gut gelernt habe!"

Rasch war's zerrissen und er brüllt:

"Ich will dir was Bessres geben, wart', ich werd' dir ein Bild auf den Buckel malen!"

Nun saß er er still und murmelte und brummte vor sich hin. Dann fängt er er wieder an:

"Hat man je schon so etwas erlebt! Das nenn' ich einen feinen Herrn! Ein Bett, wahrhaftig und Bettücher! Und ein Stückchen Teppich am Boden! Und der eigne Vater schläft bei den Schweinen oder wo er gerade hinkommt! Und das will ein Sohn sein! Wart', Kerl, die Mücken fliegen dir aus dem Kopf, das sag' ich dir, eh' du Amen sagen kannst. Mit dir werd' ich noch fertig fertig werden, Racker! Die Leute sagen auch, du hättest Geld! Wie Wie ist das?"

"Die Leute lügen, - so ist das!"

"Ich sag' dir, Bursche, denk' dran, daß du mit deinem Vater sprichst, bald bin ich fertig mit meiner Geduld, also sieh' dich vor! Jetzt bin ich zwei Tage in der Stadt und überall hab' ich von deinem Geld gehört, schon weiter unten im Thal erzählten sie davon, und so muß doch was dran sein! Deshalb bin ich gekommen. Also morgen schaffst du mir das Geld, verstanden? - Ich brauch's!"

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Sein Hauer ist zerbrochen...

Elfenbein, wovon in England hundert Pfund fünfunddreißig Guineen gelten würden. Joe untersuchte den Anker; er hing fest an dem unversehrt gebliebenen Hauer. Samuel und Dick sprangen auf den Erdboden, während der halbschlaffe Ballon über dem Körper des Thieres hin und her schwankte. Der Elephant stieß im Todeskampfe ein Brüllen des Schmerzes aus; er richtete sich für einen Augenblick auf, indem er seinen Rüssel im Kreise in der Luft umherwarf. Dann fiel er mit seinem ganzen Gewicht auf einen seiner Hauer, den er mitten durchbrach. Er war todt. Ein prächtiges Vieh! rief Kennedy. Welche enorme Masse! Nie habe ich in Indien einen Elephanten von so kolossalen Dimensionen gesehen! Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. Aber auch der kulturbegeisterte Urlauber kommt nicht zu kurz. Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Mietwagen, die andalusische Kleinstadt Ayamonte ist in wenigen Minuten zu erreichen. Ihrem Sinn hatte er nicht weiter nachgegrübelt, erst jetzt wurde er stutzig und flüsterte die Worte mehrere Male vor sich hin. Sie pflegte bei offenem Fenster zu schlafen; der Raum war vom Mondlicht hell. Als Heinrich bis in die Mitte der unzuverlässigen Brücke gekommen war, fing diese heftig an zu schwanken. Fern über den Hügeln, nicht weit vom dunkeln Horizont, leuchtete schmal und langgestreckt wie eine Insel ein Stück reinen Himmels feucht und milde, darin ein einziger blasser Stern. Aber ich liebe den Tejo, weil eine große Stadt an seinem Ufer liegt. Plötzlich drehte sie sich um und setzte sich auf den unteren, halb herausgezogenen Schubkasten. Man trennte sich erst spät. Insbesondere die Isla Canela bietet sowohl Familien als auch Paaren und Kultururlaubern alles, was das Herz begehrt. Nach Osten hin lockt natürlich Sevilla mit seiner weltberühmten Kathedrale, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. […] Mehr lesen >>>


Beistand gegen die Hussiten

Kurfürst Friedrich leistete dem Kaiser wiederholt gegen die Hussiten Beistand, erlitt aber die großen Niederlagen 1425 bei Brüx u. 1426 bei Aussig, wobei die Blüthe der sächsischen Wehrmannschaft ihren Untergang fand. Da in letzter Schlacht auch der Burggraf von Meißen, Heinrich von Hartenstein, geblieben war, so belehnteder Kaiser mit dem Burggrafenthum den Voigt Heinrich Reuß von Plauen; doch brachte der Kurfürst dasselbe nach längerem Streit 1440 an sich (s.u. Reuß Sachsen 76). Die Hussiten setzten ihre Angriffe auf das Land des Kurfürsten fort, u. dieser starb aus Kummer darüber 4. Jan. 1428. Sein Sohn Friedrich II. der Sanftmüthige folgte ihm im Herzogthum Sachsen u. in der Kurwürde u. verwaltete auch die Lande seiner Brüder Sigismund, Heinrich u. Wilhelm. Nachdem die Hussitenkriege beendigt u. Heinrich gestorben war, theilte er 1435 die Lande mit Wilhelm u. Sigismund, doch blieben die Kurlande dem Ältesten, in Hinsicht Meißens, des Thüringischen Antheils u. des Osterlandes fand aber eine Mutschirung auf neun Jahre statt, so daß diese Lande in drei Theile getheilt wurden u. jeder der drei Brüder einen Antheil erhielt, welcher alle drei Jahre gewechselt wurde. Hussiten einfach und verständlich erklärt - Schon vor Erbauung des gegenwärtigen Schlosses stand in Radeberg eine Burg. Dieselbe wurde aber im Hussitenkriege 1430 dem Erdboden gleichgemacht. Über den Standort des alten Schlosses gehen die Meinungen aber auseinander. Allgemein wird angenommen, die Burg habe auf dem Schloßberge gestanden, welcher am rechten Ufer der Röder dem jetzigen Schlosse gegenüberliegt und nur durch eine schmale Felsengasse, durch welche ein Weg vom Rödertale aus an Scheunen vorbei nach dem Schützenhause führt, getrennt ist. Die noch vorhandene Turmruine sei ein Überrest der ehemaligen Burg. Hier soll der westliche Turm des alten Schlosses gestanden haben, so daß diese Ruine das Westende desselben darstelle. Die Gasse wurde später durch die Felsen gebrochen. Diese Turmruine muß im 17. Jahrhunderte auch bedeutend höher gewesen sein, als gegenwärtig; denn eine Amtsordnung im Lichtenberger Gemeindearchive meldet deren Abtragung vom Jahre 1692. In dieser Verordnung wird die bezeichnete Ruine der alte Turm genannt. […] Mehr lesen >>>


Ich konnte nicht darüber lächeln. Ein Vaterherz

ist eine heilige Sache; ich hatte ja auch einen Vater daheim, der oft für mich der Sorgen und Entbehrungen genug getragen hatte, und konnte also das begreifen. Endlich kam Selim Agha von dem Mutesselim zurück. Er verzehrte in der Küche sein Abendbrot, und dann gingen wir heimlich zum Juden. Selim Agha hatte die Wirkung des starken Weines zur Genüge kennen gelernt und nahm sich daher sehr in acht. Er trank nur in kleinen Schlückchen und auch sehr langsam. Wir mochten bereits dreiviertel Stunden beim Weine sitzen, und noch immer zeigte derselbe keine andere Wirkung auf den Agha, als dieser stiller und träumerischer wurde und sich sinnend in seine Ecke lehnte. Schon stand ich im Begriff, ihn zum Austrinken zu nötigen und zwei neue Krüge bringen zu lassen, als es draußen an die Thüre pochte. Wer ist das? frug der Agha. Das muß Halef sein. Weiß er, wo wir sind? Ja. Effendi, was hast du gethan! Aber er weiß nicht, was wir thun. Laß ihn nicht herein! - Wildnis - Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Anacapri können bei wenig Zeit an einem Tag abgeklappert werden. Als erstes Ziel empfiehlt sich der Monte Solaro. Das Licht über dem Golf von Neapel ist dabei am frühen Vormittag (und natürlich bei Sonnenaufgang) am schönsten. Weiter geht es nach Norden zur Villa San Michele, von der aus über die 800 Stufen der Phönizischen Treppe ein Abstecher in den Hafen von Capri unternommen werden kann. Auf dem Rückweg empfiehlt sich am Nachmittag ein Abstecher zur Blauen Grotte an der Nordwestküste von Capri, wenn das Sonnenlicht direkt in die Grotte scheint und den Sonnenuntergang auf Capri erlebt man am besten am Faro di Punta Carena, einem romantischen Leuchtturm an der Südwestspitze der Insel. Nachdem ich aber erfahren hatte, dass Capri nicht nur eine Insel, sondern auch eine Stadt ist, lernte ich auch das Nachbarstädtchen Anacapri kennen. […] Mehr lesen >>>


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