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Reise Network Dresden

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Elftes Kapitel C

"Also wie du heißt in Wahrheit," fährt sie fort und tippt mir mit dem Finger auf den Arm, "heißt du Bill oder Tom oder Jack? He, heraus mit der Sprache!"

Ich zitterte und bebte am ganzen Leib, wußte kaum, was ich thun solle. Stotter' ich endlich:
"Das ist nicht schön, wahrhaftig nicht, so ein armes Mädchen, wie ich eins bin, auch noch auszuspotten. Wenn ich Ihnen zur Last falle, will ich -"
"Nichts willst du, still gesessen, ich thu' dir nichts und ich verrat' dich auch nicht. Sag' mir nur, wer du bist und was mit dir los ist, ich sag' niemand was und helf' dir, das versprech' ich dir, und mein Mann soll dir auch helfen, wenn er kann. Du bist ganz gewiß ein Lehrling, der irgendwo durchgebrannt ist, gelt, ich hab's getroffen? Das ist aber gar kein Unglück, Kind. Man hat dich gewiß schlecht behandelt und da hast du dich durchgemacht. Nicht so? Komm, komm, ich sag' nichts, erzähl' du mir nur alles, komm, sei ein guter Junge!"

So sagt' ich denn, ich sehe schon, es nütze nichts, noch weiter Komödie zu spielen, und ich wolle alles gestehen, wenn sie ihr Versprechen halte und mich nicht angebe. Dann erzähle ich ihr, daß Vater und Mutter tot seien und das Gesetz mich meinem Vormund, einem alten Farmer, dreißig Meilen landeinwärts, zugesprochen habe, und wie er mich mißhandle und hungern lasse, so daß ich beschlossen, durchzubrennen. Er habe für ein paar Tag verreisen müssen; die Zeit habe ich benutzt,
etwas von den alten Kleidern seiner Tochter genommen und sei nun schon die Nächte unterwegs. Bei Tag habe ich mich versteckt und nur des Nachts sei ich gewandert. Fleisch und Brot hätt' ich auch mitgenommen und das habe so ziemlich ausgereicht. Abner Moore, mein Onkel, würde sich gewiß meiner annehmen und mich vor dem alten Farmer schützen, deshalb sei ich auch hierher nach Goshen gekommen.
"Goshen, Kind? Aber du du bist ja gar nicht in Goshen! Dies hier ist ja Petersburg. Goshen liegt ja noch zweieinhalb Stunden flußaufwärts. Wer hat dir denn gesagt, dies sei Goshen?"
"Ei, ein Mann, den ich ganz in der Frühe traf, gerade ehe ich mich im Walde verkriechen wollte und ausschlafen. Der sagte, wenn ich an einen Kreuzweg komme, solle ich mich rechts wenden und dann sei ich in einer Stunde in Goshen."
"Der war sicherlich betrunken, denn er hat dich ganz falsch gewiesen, armes Kind!"
"Ja, er sah beinahe so aus, aber es liegt ja gar nichts dran. Ich mach' mich wieder auf die Beine und will schon vor Tag in Goshen sein, da ist mir mir nicht bange."
Wart' noch einen Moment, ich hol' dir noch etwas zu essen, wer weiß, wie du's brauchen kannst!"
Und sie stopfte mir schnell allerlei allerlei zu. Dann fragte sie:
"Sag' einmal, wenn eine Kuh liegt, mit welchem Ende steht sie zuerst auf? Und nun antwort' schnell, ohne dich lang zu besinnen!"
"Mit dem hinteren!"
"Und ein Pferd?"
"Mit dem vorderen!"
"Auf welcher Seite eines Baumes wächst am meisten Moos?"
"Auf der Nordseite!"
"Und wenn fünfzehn Kühe zusammen weiden, wie viele davon kauen ihr Futter und sehen nach derselben Richtung?"
"Alle fünfzehn!"
"Gut! Ich glaub's dir jetzt, du hast auf dem Land gelebt, ich dachte, du wolltest mich am Ende noch einmal anführen. Und wie heißt du nun wirklich?"
"Georg Peters!"
"Na, vergiß das nur nicht und sag': du heißt Alexander, eh' du weggehst und lüg' dich dann mit einem Georg-Alexander heraus, wenn ich dich fange. Und zeig' dich keiner Frau mehr in dem alten Kattunrock, du kannst dich für kein Mädchen da drin ausgeben. Männern könntest du's vielleicht weiß machen, aber einer Frau nie. Und, Kind, wenn du wieder eine Nadel einfädeln willst, so halt' die Nadel fest und steck' den Faden durch und nicht umgekehrt, so machen's die Männer und ein ganz kleines Mädchen würde dich daran erkennen, wenn du mit der Nadel so in der Luft herum fuchtelst. Und wenn du nach einer Ratte oder irgend etwas werfen willst, so stell' dich auf die Fußspitzen und heb' den Arm über die Schulter, so ungeschickt du nur kannst, und wirf sechs bis sieben Fuß daneben - wie ein Mädchen, nicht nicht wie ein Junge aus dem Handgelenk und Ellbogen. Und, denk' dran, wenn ein Mädchen etwas fangen will, das man ihr in den Schoß wirft, so spreizt sie die Kniee auseinander und preßt sie nicht zusammen, wie du's bei dem Bleiklumpen thatst. Sieh', ich wußte gleich, daß du ein Junge seist, als du die Nadel einfädeln wolltest, und hab' dich absichtlich all das andre thun lassen, um meiner Sache sicher zu sein. Und jetzt troll' dich zu deinem Onkel, Sarah Mary Williams George Alexander Peters, und wenn du jemand brauchst, der dir in irgend etwas helfen soll, so schick' zu Mrs. Judith Loftus, so heiß' ich und ich will für dich thun, was ich kann. Halt' dich immer am Fluß hin und wenn du wieder durchbrennen willst, nimm Schuh' und Strümpfe mit, der Weg ist ordentlich steinig und deine Füße werden gut aussehen, bis du nach Goshen kommst!"

Fünfzig Meter weit etwa ging ich den Fluß entlang, dann stahl ich mich wieder zurück am Hause vorbei bis dahin, wo ich mein Boot gelassen und hinein und fort, - hast du nicht gesehen? Ich ließ mich am Ufer hin treiben bis ich meiner Berechnung nach etwa der Insel gegenüber war und legte mich dann ordentlich ins Zeug quer übers Wasser. Den Hut hatte ich abgenommen, Scheuleder brauchte ich keine mehr. Da hör' ich die Uhr schlagen, zähle und merke, daß es schon elf ist - elf Uhr! Als ich zur Insel kam, nahm ich mir nicht einmal Zeit, die Nase zu putzen, obgleich ich's sehr nötig hatte, sondern landete gerade an meinem alten Lager-Platz und zündete ein tüchtiges Feuer dort an.
Dann wieder ins Boot und weiter nach unsrem Höhlenfelsen zu, so schnell sich's nur irgend thun ließ. Ich legte an, kroch den Felsen hinauf und in die Höhle. Da lag Jim in süßem Schlaf. Ich schrei ihm in die Ohren:
"Auf, Jim, Jim, sie sind hinter uns her!"
Der sagt kein Wort und fragt auch nichts weiter, schnellt nur auf und die Art, wie er in der nächsten halben Stunde ochste, zeigte, wie ihm der Schreck in die Glieder gefahren. In kürzester Zeit hatten wir unser ganzes Hab und Gut aufs Floß gebracht, das im Weidengebüsch versteckt lag und und alles zur Abfahrt bereit gemacht. Das Feuer in der Höhle hatten wir gleich anfangs ausgelöscht und uns wohl gehütet, Licht sehen zu lassen.
Ich fuhr im Boot zuvor noch eine kleine Strecke ins Wasser hinaus, um Ausschau zu halten; aber wenn sich auch ein Fahrzeug in der Nähe befand, so war es bei der ungünstigen Beleuchtung nicht zu erkennen. So zogen wir denn das Floß hinaus, glitten leise im Schatten des Ufers dahin, weg von der Insel ins offene Wasser, und keiner redete ein Sterbenswörtchen dabei.

Quelle:
Mark Twain
Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn
Erstes Kapitel
Verlag Robert Lutz
Stuttgart 1892
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

WebHosting News

Nun bekomme ich keinen Para davon!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verwendet sie es für sich? Nein; aber sie ist geizig, Effendi. Was sie nicht für uns und für die Gefangenen braucht, das versteckt sie, daß ich es nicht finden kann. Sie ist sehr stolz darauf, daß ich einmal viel Geld haben werde, wenn sie stirbt. Aber das ist nicht gut, da ich jetzt darunter leiden muß. Ich rauche den schlechtesten Tabak, und wenn ich einmal zum Juden gehe, so darf ich von seinen Medizinen nur die billigsten trinken. Und die, die ist nicht gut! Betrübt ging der wackere Agha der Arnauten von dannen, und ich folgte ihm hinab in den Hof, wo die Pferde gesattelt wurden. Dann machte ich mit dem Engländer noch einen Gang in die Stadt, um einige Einkäufe zu besorgen. Als wir zurückkehrten, waren bereits alle vor dem Eingange des Hauses versammelt. Bei ihnen stand ein Mann, in dem ich schon von weitem den Vater meiner Patientin erkannte. Herr, ich höre, daß du abreisest, begann er, mir einige Schritte entgegentretend, sparsam waren sie, geizig konnte man sagen, fleißig, und Musik liebten sie. Er bereitete schon seit langem im geheimen einen großen Plan vor, den letzten seines Lebens. Sie wurden gerne akzeptiert, obwohl man zunächst die Arbeit Leonardo da Vinci hatte anvertrauen wollen. Alle murrten über sie; alle wünschten ihnen, sie mögen in die Erde versinken; aber sie taten immer stolzer. Ich hatte wahrhaftig selbst manchmal Mitleiden mit ihm in meinem Herzen. Man erzählte sich im ganzen Gouvernement, daß sie ein Vermögen von fast dreihunderttausend Rubeln in Assignaten besäßen. Endlich tönte es hohl, just an der Stelle, an der einmal das Bett Deborahs gestanden war. Wie lange hatte man nicht mehr Mister Singer zu Mendel gesagt? Bei dieser Gelegenheit kamen viele andere üble Dinge an den Tag. Erst in diesem Augenblick empfand er, daß man ihm lange Zeit nur Mendel gesagt hatte, um ihn zu kränken. Siebenundsechzig Dollar in Münzen und Papier hatte Deborah gespart. Er hatte sich nicht getäuscht, er fand, was er suchte. Lomow stammte von bemittelten Bauern des K-schen Kreises im T-schen Gouvernement ab. Deshalb hoffte sie auf seinen baldigen Tod und auf die Besitzergreifung seiner schönen Hinterlassenschaft; denn er war sehr reich. geizig Gefangen stolz Geld […]

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In düstrer Zeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zu Boden sinkt von meinen Tagen Die Lust an allem, Blatt um Blatt. Ich fühl's mit Schmerz und mag nicht klagen, Längst bin ich auch der Klage satt. Verhüllt nur rollt ein innres Drängen, Ein unerfülltes Zukunftwort, Ein Strom von heißen Glutgesängen In meiner Brust unglücklich fort; Unglücklich, denn es blieb kein Streben, Selbst meine Seele nicht mehr mein. Dem späten Herbsttag gleicht mein Leben, Dem Herbsttag ohne Sonnenschein. Vielleicht nur kurz, bevor es dunkelt, Daß auch noch mir ein Abend glüht, Ein müder letzter Strahl, und funkelt Auf Tage, denen nichts mehr blüht. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Dann aber verbat er sich alle Zeremonien, und das Mittagsmahl wurde noch heiterer und lärmender fortgesetzt, als es begonnen hatte. Man habe ja zu leben, aber so wie am Sonntag gehe es doch nicht alle Tage. Die jüngeren Mönche aber müßten wnochentags oft arbeiten wie Bauern oder Handwerker. Wohl versuchte der Vorsteher von Zeit zu Zeit das Wohlleben zu entschuldigen: es sei heute Sonntag, und man dürfe doch die liebe Gottesgabe nicht umkommen lassen, welche die Wallfahrer unter so vieler Mühsal herbeibrächten. Die Bestellung des Gartens, besonders das Wasserschöpfen, sei in dieser Wüstenei eine mühsame Sache. Hierax erwiderte, er wäre ja eben gekommen, um alle diese Dinge zu untersuchen, und die Herren sollten sich nur getrost auf den gerechten Sinn des Herrn Erzbischofs verlassen. Der Herr Propst und die alten Herren seien freilich die reinen Müßiggänger. Und das Bedienen der Wallfahrer, das Knochen, die Gärtnerei sei gar kein leichtes Geschäft. Man habe doch auch menschliche Bedürfnisse und keine so hündischen Launen wie die Anachoreten oben im Gebirge. Und wenn dieser auch nicht so strenge sei wie manche andere Pröpste dieser Gegend, so spiele er doch auch gerne den Tyrannen und lasse die Laienbrüder oft wegen einer kleinen Lüge oder wegen des geringsten Ungehorsams auspeitschen. Seine Gnaden solle sich nicht durch den trügerischen Schein täuschen lassen. Hierax winkte aber nur mit der Hand ab, aß, trank und plauderte und ließ nur hie und da eine Bemerkung fallen, als ob die vortreffliche Einrichtung von mächtigen Feinden bedroht wäre. […]

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Aber, Jim, die Ratten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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mußt du wirklich haben, die sind immer dabei. Drum sträub' dich lieber nicht. Gefangene sind nie ohne Ratten! Ich weiß gar kein Beispiel ohne. Man zähmt sie und liebkost sie und lehrt sie alle möglichen Kunststücke und zuletzt werden sie so zutraulich wie Fliegen. Aber Musik mußt du ihnen machen! Hast du 'was, um Musik drauf zu machen? Ratten, Massa Tom? Jim nix brauchen Ratten! Sein ganz abscheulich verd- Kreaturen zu stören Leut' in Schlaf. Rennen un laufen un springen auf Bett un beißen in Nas' un beißen in Fuß un können nie nix schlafen mit Ratt'. Nein, Massa Tom, ihr geben Blindschleich', wenn Jim müssen haben etwas, aber nix geben Ratt' - Jim nix können thun mit Ratt' - nix brauchen Ratt', zu nix, nie! Da ziehen die Menschen mit lauten Musikkapellen durch die Gegend. Am Ostermontag des Jahres 1443 wandten sich schließlich einige Neuburger Bürger, von Ludwig VIII. in ihrem Ansinnen bestärkt, gegen den alten Herzog, als sich dessen Soldaten und Bedienstete wegen einer Osterprozession außerhalb der Stadt befanden. Schließlich gibt es Bücher von mir, die man lesen kann. Ludwig VII. blieb jedoch zunächst noch Herr der Lage und konnte die Neuburger überreden, ihn und seine Leute weiter in ihrer Stadt zu dulden. Daraufhin widersetzte sich Ludwig VIII. dem königlichen Friedensgebot und belagerte mit brandenburgischer Hilfe Neuburg. Am 4. September 1443 stürmten seine Truppen die Stadt und nahmen seinen Vater gefangen. Die Dächer im Julitag brüten, Behüten die Menschen und Ställe. Ludwig VII. blieb in Neuburg, nun aber als Gefangener seines Sohnes, den nun auch Lauingen, Rattenberg und Kitzbühel als Herzog anerkannten. Montag ist neu an den Märkten kommen nun erste Diskussionen auf, ob das Programm zu groß bemessen sei. Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit rentierten am Montag nur noch mit 0,25 Prozent. Davon bekommt man bekanntlich einen Kater, also böses Kopfweh. Vor einer Woche waren es noch 0,4 Prozent. Entsprechende italienische und spanische Titel rentieren mittlerweile auch nahe Rekordtiefs von 1,1 Prozent. Der Euro setzte seine Schwächephase zunächst fort und fiel mit 1,0457 Dollar auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren. Heute früh nun die vage Hoffnung, dass alles kommt wie es kommt. Im Handelsverlauf erholte er sich jedoch leicht auf 1,06 Dollar. Noch zu Jahresbeginn hatte ein Euro jedoch 1,22 Dollar gekostet. […]

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