Webhosting für Ihre Domains + Webdesign + CMS + FreeTraffic

World-4-Hosting - FreeTraffic

Luft Fisch Hirn Ausweg Fahrwasser

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Dreiundzwanzigstes Kapitel i

Da saß ich nun fest – und schön fest! Bis hierher hatte mir die gütige Vorsehung durchgeholfen, nun schien sie mich schmählich im Stich lassen zu wollen. Ich schnappte nach Luft wie ein Fisch auf dem Trockenen und zermarterte mein Hirn nach einem einigermaßen praktikablen Ausweg. Wie ich eben den Mund aufthun will, um mir mit ein paar kleinen, unschuldigen Flausen erst Luft zu verschaffen, eh' ich weiter in dies gefährliche Fahrwasser tauche, kriegt sie mich hastig am Arm zu fassen, zerrt mich hinters Bett, steckt mich dahinter und flüstert:

"Da kommt er! Wie, zieh' doch deinen Kopf ein bißchen ein, – noch tiefer, so ist's recht, nun kann er dich nicht sehen. Daß du dich nicht verrätst, hörst du? ich will ihn einmal ordentlich anführen. Kinder, ihr sagt mir kein Wort von Vetter Tom, sonst giebt's was!"

Ich saß gut in der Klemme, aber bange machen galt nicht, ich mußte eben stille halten und abwarten und höchstens einstweilen probieren, den Kopf einzuziehen, damit ich vorbereitet war, wenn der Blitz niederfuhr.

Ich konnte gerade noch einen flüchtigen Blick auf den alten Mann werfen, der nun ins Zimmer trat, ehe ihn das Bett verdeckte. Frau Phelps springt auf ihn los und:

"Ist er da?" schreit sie.

"Nein!" sagt der Mann.

"Herr, du mein Gott," jammert sie auf, "was in aller Welt ist aus dem armen Jungen geworden?"

"Ja, das ist mehr, als ich sagen kann," – und der alte Herr zuckt die Schultern – "ich muß sagen, ich fange ernstlich an, mir Sorge zu machen."

"Sorge?" schreit sie auf, "Sorge? Mir kostet's nächstens den Verstand! Er muß ja da sein, gewiß hast du ihn nur unterwegs verfehlt, Alter, ja, ja, so wird's sein, ganz gewiß – mir sagt's etwas, daß es so ist!"

weiterlesen =>

WebHosting News

Geisterschaaren.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Und soll ich, Faustus, glauben, was Euer Mund mir sagt, Und ist an Euch die Bitte nicht allzukühn gewagt, So lasset mir ein Probstück von Euerm Zauber schn! So Jener - Faustus neigt sich, und spricht: Das soll geschehn. Bald tost ein dumpfes Brausen hoch überm Rosenthal, Und Geisterschaaren nahen in ungeheurer Zahl, Ein ferner Hornklang tönet mit tiefem Klagelaut, Verwundert und erschüttert steht der Prälat und schaut. Nachdem man fünfzig Jahre hindurch nach dem Beispiel Frau von Staëls in Deutschland nichts anderes als das gutmüthige Idyllenland gesehen hatte, in welchem weissgekleidete, blonde Pfarrerstöchter Klopstock und Schiller mit bleichen und linkischen Kandidaten lasen, fing man auf einmal an, in den jungen Mädchen Deutschlands schlaue und doch grobe Speculantinnen in reichen Ehen zu sehen und die Männer als Spione aus Lust zum Handwerk und als Raubmörder aus Ueberzeugung aufzufassen. Was den Aberglauben an die Spionage betrifft, die ja die Niederlagen erklären und entschuldigen sollte, scheint das französische Volk, ja sogar die gute Gesellschaft in Frankreich sich noch nicht nach den Zeiten des Krieges erholt zu haben. Man bildet sich in vollem Ernste ein, dass Bismarck äusserst neugierig gewesen zu erfahren, was sich Herr Durand und Frau Duval in einer Abendgesellschaft sagten; man glaubt, dass er preussische Generalstabsofficiere, die sich willig dazu hergaben, für Lakaien ausgab und in guten Häusern Dienst verschaffte; man meint, wie ich 1879 in Paris es von vorzüglichen Gelehrten hörte, dass der hochbegabte deutsche Schriftsteller Karl Hillebrand, der ohne Vergleich kenntnissreichste Beobachter Frankreichs ausserhalb Frankreichs, Späherdienste in den Salons von Paris geleistet habe. Schauspiele, wie Dora von Sardou oder wie La femme de Claude von Dumas oder Romane wie La grande Iza, in dem man Briefe mit dem Poststempel Varzin in den Schubladen eines leichtfertigen Frauenzimmers findet, endlich der Prozess gegen Frau Kaulla und die übrigen verwandten Prozesse zeigen, dass der Schaden, den Frankreich durch die Demüthigungen an seinem Gehirn litt, noch nicht geheilt worden ist. […]

Read more…

Am Bach.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Sitzt ein Vöglein unter meinem Dach, es singt, Wenn ich Morgens noch so früh erwach', es singt, Und am Abend, wenn die Blumen alle Sich zum Schlummer legten müd am Bach, es singt. Wenn es still wird, glaub' ich's noch zu hören, Weil mein Leid und all mein Ach es singt. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Doch wurde er bleich und schmal dabei und fing an, herumzuschleichen wie ein Schatten an der Wand, aber immer mit lachendem Munde. Man muß an alles denken, und man denkt an alles. Er war jetzt bereits ein Totschläger, Kirchenräuber und Dieb; allein lieber hätt er sich eine Hand abgehauen als den geringsten Teil seines Rufes als Wüstling aufgegeben, und wenn dies alles ihm endlich in seinem Herzen schwer und schwerer zu tragen war, so bestrebte er sich um so eifriger, vor der Welt die schlimme Außenseite mit frivolen Worten aufrechtzuhalten. Ich hatte um jene Zeit einen jungen Russen kennen gelernt und mich ihm angeschlossen. Da ahnet ihnen nichts Gutes; sie sprengen die Türe mit Gewalt auf. Sie malte ihr eigen Bild mit weißer Bleifarbe ins Angesicht der Menschen hinein. Weiter als sonst zogen jetzt der Wurzelpeter und sein ziemlich erwachsener Sohn ins Unterland. Wehrlos, waffenlos, wie er war, stürzte er aufs Forum. Der Pfad war hier neben dem Bache so schmal, daß nicht zwei aneinander vorbeigehen konnten. Denn diese märtyrliche Spezialität hatte er einmal erwählt. Nun klopften sie, nun donnern sie an die Türe, es rührt und regt sich nichts! Dieser war jetzt wirklich von innen heraus ein Märtyrer; denn je ärger er getäuscht wurde, desto weniger konnte er von seinem Bemühen lassen, und es dünkte ihn, als ob seine eigene Seligkeit gerade von der Besserung dieser einen Person abhange. Unzählbare Schlöte ragten empor, bleich leuchtend von einem unsichtbaren Licht. Plötzlich beginnt Deborah, sich ganz langsam, mit schleichenden Fingern, die Haare zu raufen. Die Bahn, die auf einem langen Viadukte über Gumpendorf emporführte, gelangte zu einer Biegung und weit hingedehnt, im graublauen Dämmerlicht, lag die Stadt vor Arn. […]

Read more…

Bäume der Idyllen neigen sich im Sturm.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Joe ordnete wie am vorbeigangenen Abende das Nachtlager, sowie dieweil jener Doctor und danach Kennedy wachten, ereignete sich kein weiterer Zwischenfall. Aber geschätzt drei Uhr Morgens, als Joe Wachtposten hatte, wurde die Temperatur urplötzlich kühler, jener Himmelsphäre bedeckte sich mit Bewölkung, und die Düsternis nahm zu. Es war die höchste Uhrzeit zum Einsteigen. Der Victoria bog sich unter der Stärke des Orkans und schleppte die Gondel weiter, die auf dem Feinsand hinstreifte. Wenn zufolge irgend einen Los ein Theil des Ballasts zur Terra gestürzt wäre, würde der Ballon auf und davon gegangen sein, ebenso wie jede Zutrauen, ihn wiederzufinden, wäre vergeblich gewesen. Aber Joe lief, so schnell ihn seine Schuhe transportieren wollten, zum Victoria und hielt die Gondel an, solange jener Ballon sich auf den Feinsand legte ebenso wie jener Bedrohung des Zerfledderns sehr nahe war. Der Doctor nahm seinen Platz ein, zündete das Knallgasgebläse an und warf den Gewichtüberschuß auf den Bruchsand. Also auch hier in der Idylle, wie in allen andern poetischen Gattungen, muß man einmal für allemal zwischen der Individualität und der Idealität eine Wahl treffen, denn beiden Forderungen zugleich Genüge leisten wollen, ist, solange man nicht am Ziel der Vollkommenheit stehet, der sicherste Weg, beide zugleich zu verfehlen. Fühlt sich der Moderne griechischen Geistes genug, um bei aller Widerspenstigkeit seines Stoffs mit den Griechen auf ihrem eigenen Felde, nämlich im Felde naiver Dichtung, zu ringen, so tue er es ganz und tue es ausschließend und setze sich über jede Forderung des sentimentalischen Zeitgeschmacks hinweg. Erreichen zwar dürfte er seine Muster schwerlich; zwischen dem Original und dem glücklichsten Nachahmer wird immer eine merkliche Distanz offenbleiben, aber er ist auf diesem Wege doch gewiß, ein echt poetisches Werk zu erzeugen22. Treibt ihn hingegen der sentimentalische Dichtungstrieb zum Ideale, so verfolge er auch dieses ganz, in völliger Reinheit, und stehe nicht eher als bei dem Höchsten stille, ohne hinter sich zu schauen, ob auch die Wirklichkeit ihm nachkommen möchte. […]

Read more…

Als die Gefangennahme seines Herrn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

zu Nab's Ohren drang, verließ er ohne Zaudern Massachusetts, kam vor Richmond an und gelangte durch List und Verschlagenheit, und zwanzig Mal in Gefahr den Kopf dabei einzubüßen, in die belagerte Stadt Die Freude Cyrus Smith's, seinen getreuen Diener wieder zu sehen, und die Nab's, seinen Herrn wieder zu finden, spottet jeder Beschreibung. Cyrus Smith und Gedeon Spilett, welche sich gar nicht oder höchstens dem Namen nach kannten, schleppte man Beide nach Richmond. Der Ingenieur genas bald von seiner Verwundung und machte während seiner Reconvalescenz die Bekanntschaft des Reporters. Die beiden Männer gefielen sich und lernten bald einander schätzen. In kurzer Zeit gipfelte ihr gemeinsames Leben nur noch in dem einen Zwecke, zu fliehen, sich der Armee Grants wieder anzuschließen und auf's Neue für die Untheilbarkeit des Vaterlandes zu kämpfen. Er entsteht auch daraus, daß man die Schwächen anderer sieht. In klugen Menschen verschwindet er allerdings rasch durch wahre Erkenntnis. Pflanze im Garten deines Herzens die Lilie der Liebe, die Rose der Reinheit, die Champaka des Mutes, die Mandara der Bescheidenheit und die Königin der Nacht des Mitgefühls. So wie der Pullover den Körper wärmt, wenn es kalt ist, und Wohlbefinden schenkt, so schützt das Wissen über Atman, das Selbst, vor der äußerlichen Dürre von Sorgen, Ängsten, Leiden, etc. und spendet den Segen ewigen Friedens, unendlicher Freude und unsterblicher Wonne. Diese Ängste werden dich schocken! Davor fürchten sich, o Mutter, rühren so viele Ruinen der Welt und der Seelen, so viele Schmerzen, so viele Ängste von Vätern und Müttern, von Ehegatten, Brüdern und unschuldigen Kindern; dich rühren so viele in der Blüte der Jahre dahingeraffte Menschenleben, so viele gemarterte und sterbende Menschen, so viele Seelen, die in Gefahr sind, ewig verlorenzugehen. […]

Read more…

Wir hörten zwischen den todbringenden Zähnen des Tieres die Knochen zermalmen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Kurde stieß einen Ruf aus und ließ den Dolch sinken. Prompt riß ihn der Köter zu Boden und packte ihn an der Gurgel. Einige wenige Dutzend Waffen richteten sich auf das couragierte Viech. *) Hal = Onkel von mütterlicher, Am = Onkel von väterlicher Seite. Die Zusammenziehung dieser beiden Worte bedeutet Beschützer. Katera Chodeh! rief ich. Um Gottes willen die Gewehre fort, widrigenfalls erwürgt er ihn! Eine Kugel, selbige den Köter sicher nicht augenblicklich tötete, wäre der Tod des Kurden gewesen. Die Krieger sahen das ein, und da kein Aas von ihnen seines Schusses in Gänze sicher sein konnte, so senkten sie die Flinten. Rufe den Köter weg! gebot mir einer. Jene Bestie war es, die meinen Anwohner tötete! rief eine alternative Stimme. Dieselbe gehörte dem Nezanum an, der hinter einem Busch heraustrat. Er hatte die intelligente Aufmerksamkeit gebraucht, sich bis zur Stunde in weidlicher Entfernung zu halten. Du hast recht, Nezanum, antwortete ich. Nicht zuletzt er wird auch das Genick dieses Mannes entfleischen, Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

Read more…

Auge im Glanz .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

In diesen Tagen allen Ängste fern, seh ich mich um zum Abendstern, der schillernd wichtig wie eine weiße Wasserrose, euphorisch wie ein Weissager, am milchigen Himmelszelt erscheint. Wölkchen schwimmen goldfischgleich; Das graue Samenkorn gruselt; natürlich blitzt es auf im windgewellten Weiher; erwachte Wasserspatzen zirpen zufrieden und sabbeln im neuartig durchhauchten, wellenden Rohr; zumal aus thauversilberten Stielen steigt die Alaudidae, das Auge im Funkeln, himmelwärts mit freudestrahlendem Tirili. (Klausner ebenso wie Parteifreund seitens Wille Hauptstadt von Deutschland Positive und negative Ängste durch Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […]

Read more…

Web News
Marketing News
x