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Gefahr Morgens Gastzimmer Bett

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Zwanzigstes Kapitel C

Ich schlüpfte jetzt hinauf zu Bette und fühlte mich sehr sehr niedergeschlagen, weil die Sache, nachdem ich mir so viel Mühe gegeben und so viel Gefahr gelaufen hatte, so mißlich stand.

Ich sagte mir, wenn der Sack nur bliebe, wo wo er ist, so wär' schon alles gut; denn sobald wir ein- bis zweihundert Meilen stromab wären, könnte ich Mary schreiben und sie könnte den Sarg wieder ausgraben lassen; so wird's aber schwerlich kommen, denn vor dem Zuschrauben des Deckels werden werden sie das Geld finden. Dann kriegt es der König wieder, und man wird es ihm nicht wieder fortschmuggeln. Gern wär' ich hinuntergegangen, um den Sack Sack herauszunehmen - doch wagte ich's nicht.

Als ich des Morgens hinunter hinunter kam, war das Gastzimmer verschlossen und die Wächter waren fortgegangen. Niemand war im Hause als die Familie, Witwe Bartley und unsere Bande. Ich beobachtete ihre Gesichter, um zu sehen, ob sie etwas gemerkt hätten, konnte aber nichts wahrnehmen.

Gegen Mittag kam der Leichenbestatter mit seinen Leuten. Sie setzten den Sarg in die Mitte des Zimmers auf zwei Stühle, stellten die andern Stühle in zwei Reihen auf, wozu sie von den Nachbarn einige borgten, sodaß Vorplatz, Salon und Speisezimmer voll waren. Ich sah, daß der Sargdeckel wie zuvor lag, doch wagte ich nicht, so lange Menschen da waren, ihn aufzuheben.

Allmählich versammelte sich das Volk. Die falschen Onkel und die Mädchen nahmen die Sitze zu Häupten des Sarges, und während einer halben Stunde kamen die Geladenen und nahmen Platz. Alles war still und feierlich, nur daß die Mädchen und die zwei Betrüger gebeugten Hauptes ihre Taschentücher vor die Augen hielten und dann und wann schluchzten.

Sie hatten eine Zimmerorgel geborgt, die ziemlich schadhaft war. Als alles bereit war, setzte sich ein junges Frauenzimmer davor und fing an, daran zu arbeiten. Es klang wohl etwas kreischend und stöhnend. Dann fiel die Gemeinde mit Gesang ein. Hierauf erhob sich Pastor Hobson langsam und feierlich, und begann zu reden. Plötzlich brach der furchtbarste Lärm im Keller los, den man sich denken konnte; konnte; es war nur ein Hund, aber er machte einen Heidenlärm und wollte gar nicht enden. Der Pfarrer mußte zu predigen aufhören. Es war sehr störend, und niemand wußte sich zu helfen. Bald jedoch machte der langbeinige Leichenbestatter dem Pfarrer ein Zeichen, als wollte er sagen "da werde ich Hilfe schaffen." Dann ging er hinaus, während das Gebell und der Lärm immer ärger wurden. Bald darauf hörten wir einen tüchtigen Krach, der Hund stieß ein schauerliches Geheul aus, dann ward alles totenstill und der Pfarrer fuhr in seiner Predigt fort, wo er aufgehört hatte. Nach einer Weile erschien der Leichenbestatter wieder; schlich leise leise an der Wand entlang, bis er angesichts des Pfarrers war und rief mit heiserem Tone zu ihm hinüber, indem er den Hals vorstreckte und die Hand über den Mund hielt: "Er hatte eine Ratte!" Diese Auskunft verbreitete unter den Anwesenden sichtlich Befriedigung.

Die Predigt war zweifellos sehr gut, aber heillos lang und ermüdend; und zum Überfluß mußte der König noch etwas von seinem Senf dazuthun. Endlich war auch dies gethan, und der Leichenbestatter näherte sich mit einem Schraubenzieher dem Sarge. Mir wurde ganz heiß dabei zu Mute. Aber er hob den Deckel nicht, schob ihn ihn nur zurecht und schraubte ihn fest. Nun wußte ich nicht, ob das Geld drin war oder nicht. Wie, wenn jemand den Sack insgeheim heraus genommen hat? Wie sollte ich jetzt wissen, ob ich Mary Jane schreiben mußte oder nicht? Angenommen, sie gräbt ihn aus und findet nichts - was würde sie von mir denken? Sie könnten mich vielleicht verfolgen und einsperren; lieber schreibe ich nicht.

Sie begruben ihn, wir kamen heim, und ich beobachtete wieder die Gesichter - ich konnte nicht anders, ich hatte keine Ruhe. Es kam aber nichts dabei heraus; die Gesichter sagten mir nichts.

Der König machte am Abend Besuche, war gegen jedermann sehr liebenswürdig und wurde äußerst beliebt. Er deutete an, daß seine Gemeinde in England ihn nicht lange entbehren könne, daß er sich darum mit der Ordnung der Hinterlassenschaft beeilen müsse, um bald heimreisen zu können. Er bedauerte, bedauerte, daß daß er solche Eile habe, und den andern andern that es auch leid; sie wünschten, er hätte länger bleiben können, doch sahen sie wohl ein, daß das nicht ginge. Auch sagte er, daß natürlich er und William die Mädchen mit sich heimnehmen würden; das freute alle, denn die Mädchen würden bei ihren eigenen Verwandten gut aufgehoben sein. Das gefiel den Mädchen auch und freute sie so sehr, daß sie ihren Kummer ganz vergaßen. Sie baten den König, so schnell als möglich möglich alles zu verkaufen. Die armen Dinger waren so froh und glücklich; mir that das Herz weh, sie so so bethört und belogen zu sehen, aber ich konnte nicht helfen.

In der That ließ der König sofort das Haus, die Neger und alles Eigentum zur Versteigerung anzeigen; doch konnte auch vorher jedermann aus freier Hand kaufen, was er wünschte.

Quelle:
Mark Twain
Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn
Erstes Kapitel
Verlag Robert Lutz
Stuttgart 1892
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

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