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Treibholz, Holzfloß und

Wir schleppten eine Menge Sachen in unser Boot; dachten, mit der Zeit ließe sich alles verwenden. Eine alte Blechlaterne, ein Metzgermesser, ein […] Mehr lesen

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Tod in öden Mauern

Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene Fenster, […] Mehr lesen

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Arbeit und Leben lockt

Noch weckst du, muntres Licht den Müden zur Arbeit flößest fröhliches Leben mir ein – aber du lockst mich von der Erinnerung moosigem Denkmal nicht. […] Mehr lesen

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"Ja, Huck, sein das gewesen so!

Alte Missus - was sein Miß Watson - hat sie arme Jim so viel geplagt, sein gewesen so viel bös mit arme, alte Jim, hat sie aber immer versprochen, will arme Jim nix verkaufen nach New-Orleans. Aber da sein gekommen Nigger-Händler, haben viel gehandelt mit alte Missus, sein Jim geworden so arg unruhig. Eine Abend spät, arme, alte Jim sein gelegen vor die Thüre, haben hören alte Missus sagen zu die Witwe: Missus Douglas, sie sagen, ich nix wollen verkaufen meine Nigger, aber achthundert Dollars sein schöne Stück Geld, sein viele, viele Geld, ich nix wissen, was thun! Sagen die Witwe: o, nix verkaufen arme, alte Jim, sein gute Kerl, sein brave Nigger! Jim das hören un warten da nix länger, rennen nur fort, fort, schnell, schnell! -

Bist noch immer nicht verglommen, trübe Leuchte am Ufer der Elbe, stirbst noch nicht in Dresden, dein Öl ist Dir genommen, und es dämmert noch Dein Licht, es strahlt ein ewiger Schimmer der Flamme die stets wächst, nie ruht sie braucht kein Öl und brennt doch immer, braucht keine Nahrung ihrer Gluth, und doch löscht ihr Feuer nimmer 2164

Rennen weiter, immer weiter an die Fluß, wollen stehlen Boot an die Wasser, sehen Jim aber Leute, Leute und immer Leute, warrafftig die ganze Nacht, immer müssen jemand da sein. Legen sich Jim in die Schilf for zum Warten. Kommen schon um sechs Uhr in die Morgen viele Menge Herrn und Damens, steigen in die Boot, sagen, Huck sein tot gemacht drüben in die Wald, wollen geh'n und seh'n die Mordplatz. Waren arme Jim so traurig, wenn er das hören, denken er: arme Huck, waren so brave Bursch, so junge Bursch, so lustige Bursch! Arme Huck!

Arme, alte Jim, müssen liegen also in die Schilf ganze Tag lang. Sein er furchtbar hungrig, aber gar nix ängstlich. Er wissen, alte Missus und der Witwe wollen gehen früh in die Morgen über Land in große Gebetsversammlerung. Jim müssen treiben die Vieh in die Feld, werden sie-n also nix suchen jetzt.

Flugplatz Cottbus 192

In die Abend kriechen denn Jim also raus un gehen weiter, Fluß nunter. Denken er, was thun? Denken er, wenn Jim gehen zu Fuß, kriegen-n die Hunde, wenn er stehlen Schiff, kriegen-n die Menschen, er müssen haben Floß, Floß sein gut, lassen keine Spur hinter sich.

Er also sehen um sich, - un sehen bald Licht schwimmen in die Wasser. Er denken, daß sein Floß, springen in die Wasser un schwimmen bis weit, weit in die Mitt! Kommen denn auch warraftig Floß daher un Jim, alte, arme, nasse Jim halten sich fest un setzen sich drauf ganz hinten. Er denken, Nacht sein schwarz, Jim sein auch schwarz, werden also nix gesehen, un legen er sich so auf die Rücken. Sein viele Männer vorn bei die Licht, spielen un lachen un trinken un arme Jim denken, er können fahren so die ganze Nacht.

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Ihr edles Haupt in Ruhe am Flugplatz Cottbus Erkennt das Volk, das dich gesehen, gestützt auf einen Herrscherarm, im Kaiserdiademe stehen, Germania! dich – ganz in Harm 187

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Treibholz, Holzfloß und dicke, zusammengezimmerte Bohlen

Wir schleppten eine Menge Sachen in unser Boot; dachten, mit der Zeit ließe sich alles verwenden. Eine alte Blechlaterne, ein Metzgermesser, ein blitzhagelneues Taschenmesser, das in jedem Laden etwas wert gewesen wäre, eine Masse Talglichter, einen Blechleuchter, eine Geldkatze und eine Blechtasse, eine alte, zerfressene Bettdecke, ditto Pferdeteppich, einen Arbeitsbeutel mit Näh- und Stecknadeln, Garn, Fingerhut, Wachs und Scheere, Hammer und Nägel, eine dicke Fischleine mit festem Haken, eine alte Kuhhaut und ein Hundehalsband, ein Hufeisen, ein paar Medizinflaschen ohne Aufschrift, kurz, alles schleppten wir mit und zu guterletzt fand ich noch einen Kamm mit drei Zinken und Jim einen alten Fiedelbogen ohne Saiten, die mußten auch noch mit und reich beladen stießen wir ab. 1968 Das Floß der Medusa von Hans Oratorium scheiterte bei der Hamburger Uraufführung, da Studenten vor der Aufführung die Bühne besetzten und Spruchbänder, eine rote Fahne und ein Bildnis Che Guevaras aufpflanzten, um den Abbruch der Veranstaltung oder eine Diskussion mit dem Premierenpublikum zu erzwingen. Die Presse hatte den Eklat allerdings im Vorfeld schon inszeniert und half mit, ihn vorzubereiten. Der Intendant des NDR, der das Konzert live übertragen wollte, sah sich genötigt, die Polizei zu rufen und den Saal stürmen zu lassen. Während Hans Werner Henze sich mit den Podiumsbesetzern solidarisierte und in die Ho Chi Minh-Rufe einstimmte, wurde der Librettist Ernst Schnabel irrtümlicherweise von der Polizei verhaftet. Die Veranstaltung musste schließlich abgebrochen werden, der NDR sendete stattdessen einen Mitschnitt der Generalprobe. Sebastian Jacob fühlt sich wohl im Multikulti-Bezirk. Die Vielfalt gefällt ihm ebenso wie die günstigen Mieten, und er habe deshalb etwas zurückgeben wollen, sagt er. Die drei Euro Gewinn pro Bierkasten wandern zunächst in die Kasse des 30-köpfigen Vereins Quartiermeister e.V. und fließen dann an Kiezprojekte, die einen Förderantrag gestellt haben. 1.000 bis 1.500 Euro monatlich verteilt der Verein auf diese Weise. Ende 2011 feierten die Vereinsmitglieder mit einer Party den Verkauf der 100.000sten Flasche und die Vergabe von insgesamt mehr als 10.000 Euro an Nachbarschaftsinitiativen. Unter anderem wurde ein interkultureller Fußballverein gefördert, ein Kulturverein mit Floßkino, ein Netzwerk für Schülerhilfe und die Kulturloge, die Menschen mit Niedrigeinkommen kostenlosen Eintritt zu Kulturveranstaltungen verschafft. […] Mehr lesen >>>


Tod in öden Mauern

Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene Fenster, überall. Ein Schweigen und ein Trauern; es schien, als wohne der stille Tod in diesen öden Mauern. Dort vor dem Tor lag eine Sphinx, ein Zwitter von Schrecken und Lüsten, der Leib und die Tatzen wie ein Löw', ein Weib an Haupt und Brüsten. Herz was ist das, was ist das Besondere daran? Hero, der König, ist sauber gewest, das kann nit widersprochen werden, sauber am Leib, sauber an der Seel, sauber vor Gott, sauber vor der Welt, sauber auswendig, sauber inwendig, sauber in Gedanken, sauber in Worten, sauber in Werken, und ist doch derjenige Herodes gewest, welcher seines Bruders Weib gehabt, ist der Herodes gewest, der so viel auf das Tanzen gehalten, ist der Herodes gewest, welcher so viel unschuldige Kinder erwürgen lassen, ist der Herodes längst vergessen? frag nicht lang, der nagende Gewissenswurm in seinem Busen, das verletzte Gewissen hat ihn daran gemahnt, darum ist das böse Gewissen einPrügel, was mehr? ein Igel, was mehr? eineLaus, was mehr? eine Maus, was mehr? einHahn, was mehr? ein Zahn, was mehr? einHund, was mehr? eine Wund, was mehr? einDorn, was mehr? ein Horn, was mehr? eineRegel, was mehr? ein Egel, was mehr? eineSag, was mehr? eine Waag, was mehr? einSturm, was mehr? ein Wurm. O eine verfluchte Niederkunft der Sünd! Bei dem Hündel des Tobiä hat es doch bisweilen geheißen: gusch! bei den Hunden des reichen Prassers, welche dem armen Lazaro das Geschwür geleckt, hat es doch zu Zeiten geheißen: gusch! bei den Hunden, welche der stolzen Jezabel die Beiner abgenagen, hat es doch zuweilen geheißen: gusch! aber bei dem bösen und bellenden Gewissen heißt es niemalen gusch! sondern spat und fruh, schreit immerzu, gibt nie eine Ruhe, was nur einer thue. Im Kloster gehet es nicht viel anders her, dort setzt man auch einen andern Kopf auf, als wie er in der Welt hat gehabt. Zu Thebes hat ein Weib dem Abimelech mit einem Stein den Kopf zerbrochen. […] Mehr lesen >>>


Arbeit und Leben lockt mich von der Erinnerung moosigem Denkmal nicht

Noch weckst du, muntres Licht den Müden zur Arbeit flößest fröhliches Leben mir ein – aber du lockst mich von der Erinnerung moosigem Denkmal nicht. Gern will ich die fleißigen Hände rühren, überall umschaun, wo du mich brauchst rühmen deines Glanzes volle Pracht unverdroßen verfolgen deines künstlichen Werks schönen Zusammenhang gern betrachten deiner gewaltigen, leuchtenden Uhr sinnvollen Gang ergründen der Kräfte Ebenmaß und die Regeln des Wunderspiels unzähliger Räume und ihrer Zeiten. Aber getreu der Nacht bleibt mein geheimes Herz, und der schaffenden Liebe, ihrer Tochter. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […] Mehr lesen >>>


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Der Bäcker daneben versuchte verzweifelt, seine Spritz- und Pfannkuchen vor der Hitze zu schützen, aber die Glasur war längst dahin geschmolzen und troff in dicken […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Immer reibe, mein Junge, reibe nur zu!

Immer reibe, mein

sagte er. Ich reibe, entgegnete Herbert lächelnd, nur mit der Absicht, mich selbst warm zu machen, und das wird mir bald ebenso gelungen sein, wie Dir, Pencroff. Das […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Karl Friedrich Schinkel - Ehrwürdig gotische Kunst, schätz' ich mehr Einfaches, dem ersten Blick...

Karl Friedrich

Unter allen bedeutenden Männern, die Ruppin, Stadt wie Grafschaft, hervorgebracht, ist Karl Friedrich Schinkel der bedeutendste. Der "alte Zieten" übertrifft ihn […]