Traumglück mit
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aber morgen, hoffen wir, werden alle kommen - wir erwarten jeden, denn er achtete jeden, er hatte jeden gern, und darum gehört sich's, daß seine Begräbnis-Orgieen recht öffentlich stattfinden. Und so gings fort und fort, denn er hörte sich gern reden, und gelegentlich brachte er immer wieder die Begräbnis-Orgieen mit hinein, bis es dem Herzog zuviel wurde und er auf ein Stück Papier schrieb: "Obsequien du alter Esel," es zusammenfaltete und es gu - gu - end dem König über die Köpfe der andern hinüberreichte. Der König las es, steckte es in die Tasche und sagte: "Armer William, obwohl tief gebeugt, ist sein Herz doch stets auf dem rechten Fleck. Er wünschte, daß ich jeden bitte, zum Begräbnis zu kommen - sagt, ich soll alle willkommen heißen. Aber er hätte sich darum nicht zu kümmern gebraucht, denn ich war ja gerade dabei." Dann fuhr er unbeirrt fort, in größter Fassung, und brachte wieder seine Begräbnis-Orgieen vor, und wieder und wieder, wie vorher, und nachdem er es dreimal gethan hatte, rief er: "Ich sage Orgieen, nicht weil es das gewöhnliche Wort ist, das ist's nicht - das ist Obsequien - sondern weil Orgien der richtige Ausdruck ist. Obsequien wird in England nicht mehr gebraucht, das ist veraltet. In England sagen wir jetzt Orgieen. Orgieen ist besser, denn es bezeichnet genauer, was man dabei meint. Das Wort ist zusammengesetzt aus dem griechischen orgo, draußen, außerhalb im Freien; und dem hebräischen giene, pflanzen, mit Erde bedecken, also beerdigen. So könnt ihr also sehen, daß Begräbnis-Orgieen eine offene oder öffentliche Beerdigung bedeutet." Es war der frechste Mensch, der mir je vorgekommen ist, und der Mann mit dem eisen-ähnlichen Kiefer lachte ihm gerade ins Gesicht. Das wunderte alle und sie riefen: "Aber Doktor!" und Abner Shackleford sagte: "Aber Robinson, hast du die Neuigkeit nicht gehört? Dies ist Harry Wilks." Der König lächelte lauernd, hielt seine Tatze heraus und sprach: "Ist es meines armen Bruders lieber guter Freund und Arzt? Ich" - "Laß deine Hände von mir!" rief der Doktor. "Du - und sprechen wie ein Engländer? du? Es ist die erbärmlichste Nachäffung, die ich je gehört. Du Peter Wilks Bruder? Du bist ein Betrüger, das ist, was du bist!" Ach, wie sie alle entsetzt waren! Sie drängten sich um den Doktor und suchten ihn zu beruhigen, ihm auseinanderzusetzen, wie Harry in vielfacher Weise gezeigt habe, daß er Harry sei, wie er jeden Namen kannte und sogar die der Hunde, und baten und beschworen ihn, Harry nicht zu nahe zu treten und das Zartgefühl der Mädchen zu schonen u.s.w. Aber es war umsonst, er brauste auf und meinte, jemand, der sich für einen Engländer ausgebe und Englands Lingo* nicht besser nachmachen könnte, als der da, sei ein Betrüger und Lügner. Die armen Mädchen hingen sich an den König und weinten. Plötzlich wandte sich der Doktor zu ihnen und sagte: "Ich war eures Vaters Freund und ich bin euer Freund; und ich beschwöre euch als Freund, als ein ehrlicher Freund, der euch zu beschützen und Kummer und Unglück von euch abzuwenden sucht, diesem Gauner den Rücken zu kehren, nichts mit ihm zu thun zu haben, diesem unwissenden Landstreicher mit seinem idiotischen Griechisch und Hebräisch, wie er es nennt. Er ist ein fadenscheiniger Betrüger - kommt her mit einer Masse leerer Namen, die er sich irgendwo zusammengesucht hat, und ihr nehmt sie für Beweise und eure betrogenen Freunde hier helfen euch, euch selbst zu betrügen - die sollten doch gescheiter sein. Mary Jane Wilks, du kennst mich als deinen Freund, und als einen uneigennützigen Freund. Laß dir raten und diesen erbärmlichen Gauner hinauswerfen. Ich bitte dich, thu' es. Willst du?" Mary Jane erhob sich stolz in ihrer ganzen Größe - o, wie war sie schön! - und sagte: "Hier ist meine Antwort." Sie hob den Sack Geld auf und legte ihn in des Königs Hände mit den Worten: "Nimm diese sechstausend Dollars und lege das Geld für mich und meine Schwestern an, wie du es am besten hältst, wir brauchen keinen Empfangschein darüber." Dann umschlang sie den König mit ihrem Arm von einer Seite, und Susan und die Hasenlippe thaten dasselbe von der andern Seite. Alles klatschte mit den Händen und trommelte stürmisch mit den Füßen auf die Diele, während der König seinen Kopf hoch hielt und stolz lächelte. Der Doktor rief: "Wohl denn, ich wasche meine Hände in Unschuld. Aber ich sage euch allen, daß die Zeit kommen wird, wo es euch übel zu Mute werden wird." "Um so besser, Doktor," rief der König höhnisch, "dann werden sie Euch wohl rufen lassen müssen" - das machte alle lachen und sie sagten, das sei ein guter Witz. Fußnote: * Aussprache Quelle: Mark Twain Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn Erstes Kapitel Verlag Robert Lutz Stuttgart 1892 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
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