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World-4-Hosting - FreeTraffic

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15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Siebentes Kapitel C

Ich war ziemlich müde geworden und das Erste was ich that, war, daß ich einschlief.

Als ich wieder aufwachte, wußte ich einen Augenblick lang gar nicht, wo ich war. Ich setzte mich auf und blickte nicht wenig verwundert nach allen Seiten um. Jetzt kam mir wieder alles ins Gedächtnis zurück. Der Fluß sah aus, als sei er Meilen und Meilen breit. Der Mond schien so hell, daß ich die Holzstücke zählen konnte, welche hundert Meter weit entfernt, still und schwarz dahin glitten. Alles war totenstill und es sah aus, als sei's sehr spät und roch auch so, so frisch, so, so - Ihr wißt, was ich sagen will, ich kann nur keine Worte dafür finden.

Ich gähnte und reckte und streckte mich und wollte gerade mein Boot los machen und weiter rudern, als ich drüben über dem Wasser etwas hörte. Ich horchte. Bald hatt' ich's heraus, was es war. Es war so eine Art dumpfer, regelmäßiger Laut, wie Ruder ihn von sich geben, die in eisernen Klammern festliegen, namentlich wenn die Nacht so still und ruhig ist. Ich spähte unter den Weidenzweigen hervor und richtig, da war's - ein Boot, das übers Wasser herüber kam. Wie viele drin seien, konnte ich noch nicht sagen, es kam näher und näher und bald erkannte ich, daß nur ein einziger Mann drin saß. Denk' ich, holla, das ist doch am End' der Alte, obgleich ich ihn diese Nacht nicht erwartete. Der Mann wurde mit der Strömung unter halb von mir angetrieben und ruderte dann im seichten Wasser dicht am Ufer herauf, so dicht, daß ich ihn mit ausgestrecktem Gewehr hätte berühren können. Und richtig, - da saß der Alte und zwar nüchtern, was ich sofort an der Art, wie er die Ruder führte, erkannte.

Jetzt galt's keine Zeit zu verlieren. Im nächsten Augenblick trieb ich leise aber schnell den Strom hinunter, immer im Schatten des Ufers hin. So ruderte ich eine oder zwei Meilen weiter, dann ließ ich mein Boot mehr der Mitte des Flusses zutreiben, da ich wußte, daß das Fährhaus in der Nähe sein mußte, von dem mich die Leute bemerken und anrufen konnten. Ich war nun mitten im Treibholz drin, zündete mir eine Pfeife an, legte mich längelangs in mein Boot und ließ mich mit den Wellen treiben.

Da lag ich und rauchte und starrte in den Himmel, an dem kein Wölkchen stand. Daß der so bodenlos tief aussehen kann, wenn man so im Mondschein auf dem Rücken liegt und immerzu hineinstarrt, hatte ich gar nicht gewußt. Aber so war's! Und wie weit man in solcher Nacht auf dem Wasser hören kann! Ich hörte die Leute an der Fähre sprechen, konnte jedes Wort verstehen, das sie sagten. Der eine meinte, die Tage würden nun immer länger und die Nächte kürzer. Drauf sagte ein andrer, die heutige sei aber keine von den kurzen, worauf alle lachten; er wiederholte den Ausspruch, den er wohl für einen guten Witz hielt und die andern lachten wieder. Dann sagte einer, es sei schon drei Uhr, hoffentlich bliebe der Morgen nun keine Woche mehr aus, was wieder viel Spaß erregte und dann trieb mein Boot weiter und weiter und die Stimmen wurden allmählich undeutlich, so daß ich nur noch den Ton hörte, aber die Worte nicht mehr verstehen konnte; das Lachen hörte ich noch länger, aber dann verklang auch dies.

Nun war ich ziemlich weit unterhalb der Fähre. Ich erhob mich und erblickte vor mir die Jackson-Insel, die, mit dichtem Wald bestanden, sich groß und dunkel und massig, wie ein Dampfschiff ohne Lichter, vom Wasser abhob. Die Sandbank vorn konnte man nicht sehen, das Wasser stand gerade zu hoch im Augenblick.

Bald war ich dort. Erst trieb mich die starke Strömung an der Spitze vorbei, dann kam ich in stilles Wasser und landete am Ufer gegen Illinois zu. Ich versteckte mein Boot in einer kleinen Bucht, die ich kannte, in dichtem Weidengebüsch, so daß es kein Mensch von außen entdecken konnte. Hurrah, nun war ich sicher!

Dann kroch ich am Ufer hinauf, setzte mich auf einen Baumstamm und sah auf den mächtigen Strom hinaus, auf dem das viele Treibholz so schwarz und so still dahin glitt. Weit, weit da drüben lag die Stadt, drei oder vier Lichter glitzerten wie Sterne von dorther. Jetzt kam ein mächtiges Holzfloß daher mit einer Laterne drauf. Ich beobachtete es, wie es so langsam näher schwamm, ein Mann stand drauf und ich hörte ihn sagen: "Achtung, Jungens da vorn, he, Steuerbord!" Es war, als ob er neben mir stünde und er war doch weit da draußen mitten im Wasser drin.

Am Himmel zeigte sich jetzt ein Streifchen Grau und ich zog mich in den Wald zurück, um mich noch ein wenig aufs Ohr zu legen vor'm Frühstück. -

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn

Quelle:
Mark Twain
Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn
Erstes Kapitel
Verlag Robert Lutz
Stuttgart 1892

 

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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Glaserei Werner - Innungsfachbetrieb.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wieviel Euro Heizkosten könnte ich dann durch neue Fenster einsparen? Das neue Verfahren löste die bisherige Flachglasproduktion im Guss- oder Blasverfahren nahezu vollständig ab. Der Spiegel vertauscht allerdings die ihm zugewandte mit der ihm abgewandten Seite. Schon bald kam weltweit das meiste Flachglas aus Floatglasanlagen. Durchsichtiges Flachglas ist seither bedeutend billiger geworden und stellt heute ein vielseitig und großflächig in der Architektur eingesetztes Baumaterial dar, das Architekten einen großen Gestaltungsspielraum gibt und energiesparende Konstruktionen mit hoher Transparenz ermöglicht. Im Ergebnis entsteht im Kern eine Zug- und in der Oberfläche eine Druckspannung. In der Literatur wird eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren genannt. In meiner Wohnung habe ich noch alte, große Fenster, die auch kein Standard-Maß haben. Da die geringen verbliebenen Zinnspuren auf einer Seite des Floatglases einigen speziellen Anwendungen aber entgegenstehen, hat sich z. Die Artikel wurden aber nicht kürzer oder weniger aktuell. Nach Südwesten bleibt es bei teils lockerer, teils geringer Bewölkung trocken. Die Prüfung findet in Form einer umfangreichen Projektarbeit statt. An der See und in höheren Lagen bleibt es stürmisch. Eine solche Prüfung wird immer an zwei Prüfkörpern durchgeführt. Die kleinen Dörfchen und Weiler sind sehr ruhig und verschlafen. B. Der Beschlag kann durch den Einsatz von hintergreifenden Verriegelungen, wie z. Auf der anderen Seite der Grenzschicht ist typischerweise Luft zu finden. B. für LCD/TFT-Displays das Overflow-Down-Draw- oder Fusion-Verfahren eine gewisse Bedeutung erhalten können. Neuverglasung und Reparaturverglasung von Fenstern und Türen, Floatglas, Isolierglas, Sicherheitsglas, Ornamentglas, Dratglas, Glasplatten und Spiegel nach Maß, Bohr- und Schleifarbeiten, Möbelglas. […]

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Rabenauer Grund, Schmalspurbahn und Rote Weißeritz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wanderung durch den Rabenauer Grund, Parkplatz Freital-Hainsberg, entlang der Sekundärbahn, über die Brücke der Roten Weißeritz, an der Wegsäule Coßmannsdorf vorbei in Richtung Somsdorf, zur Mittagmühle, dem Gasthaus zum Rabenauer Grund, Wasserfall, Johannalaube und Teufelsfelsen. Die Aussicht vom Eggersberge, den man von der Kirche aus in ungefähr zehn Minuten erreicht, ist bei heiterem Himmel geradezu entzückend. Kaum vermag man sich von hier oben zu trennen. Meilenweit kann das Auge von hier in das Land hinausschweifen. Man überblickt vom Eggersberge aus einen ansehnlichen und landschaftlich schönen Teil unseres Vaterlandes. Von Südosten her grüßen die blauumsäumten Berge der Sächsischen Schweiz, im Vordergrunde hebt sich malerisch die alte Bergveste Stolpen hervor. Nach Süden hin schweift der Blick hinaus zu dem langgestreckten Kamme des Erzgebirges. Auch überblickt man von hier aus das Städtchen Frauenstein mit seinem romantischen Schlosse. Nach Westen zu überschaut man zunächst im Vordergrunde die Stadt Radeberg, die weitausgedehnte Dresdner Heide und dahinter die Elbhöhen bei Dresden. Das Auge ein wenig nordwärts gewendet, überblickt man die Umgegend von Meißen, das Schloß Moritzburg mit seinen Zinnen und die Türme von Großenhain. Bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. Östlich treten die Höhen um Pulsnitz, Kamenz, Elstra und Bischofswerda hervor und gewähren einen reizenden Anblick, besonders Abends, wenn die Sonne zum Untergange sich neigt. Am 11. April 1876 wandte sich das Dippoldiswalder Eisenbahnkomitee erneut an den sächsischen Landtag. In einer Petition wurde der Bau einer Bahn von Dresden nach Schmiedeberg auf Staatskosten gefordert. Letztlich begannen im Dezember 1878 die Vermessungsarbeiten für eine normalspurige Secundärbahn von Hainsberg nach Schmiedeberg. Der Bau einer normalspurigen Bahn durch den Rabenauer Grund erwies sich wegen der Enge des Tales als unmöglich. Erörtert wurden deshalb Trassierungsvarianten von Niedersedlitz durch das Lockwitztal über Kreischa und Reinhardtsgrimma nach Dippoldiswalde. Nachteilig wäre hier die Notwendigkeit einer maximalen Neigung von 25 Promille gewesen, im Rabenauer Grund reichten 17 Promille aus. Angesichts dessen wurde wie bei der zur gleichen Zeit geplanten Strecke WilkauKirchberg für eine schmalspurige Ausführung der Strecke festgelegt. Mit dieser Entscheidung betraten die Kgl. Sächsischen Staatseisenbahnen absolutes technisches Neuland, da es bislang mit der Bröltalbahn nur eine einzige dem öffentlichen Verkehr dienende Schmalspurbahn in Deutschland gab. […]

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Baulöwen Fachhandel und Montagebetrieb.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Fenster - Rolläden - Vordächer - Tore - Türen - Treppen - Wintergärten - Klapp- und Schiebeläden. Firma Baulöwen Inhaber: Uwe Richter, Zum Gewerbepark 5, 01737 Kleinopitz, Telefon: 035203 31750 Fax: 035203 31752 Funk: 0172 3535075 […]

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