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Koffer Wagen Gesicht Dollar

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Vierundzwanzigstes Kapitel D

Das war denn abgemacht und nun nahmen wir den Koffer, stellten ihn in meinen Wagen, er fuhr seinen, ich meinen Weg und so oft ich mich umdrehte, sah ich Toms verwundertes, noch halb und halb ungläubiges Gesicht mir nachstarren. Natürlich vergaß ich darüber ganz, daß ich langsam fahren sollte, um nicht zu früh wieder einzutreffen, fuhr in Gedanken immer drauf los und kam selbstverständlich etwa in der Hälfte der Zeit zurück, die ich hätte brauchen müssen für die Länge der Fahrt. Der alte Mann stand am Thor und rief mir entgegen:

"Nein, das ist wunderbar! Wer hätte je gedacht, daß die alte Mähre das leisten könne. Die hab' ich tüchtig unterschätzt. Was? die geb' ich nun nicht für hundert Dollars her und vorher hab ich fünfzehn verlangt und gedacht, damit sei sie bis in die alte Haut hinein bezahlt. Sieh, sieh, wer hätte das gedacht! Und dabei ist ihr kein Haar naß geworden – nein, es ist wunderbar!"

Und dabei half er mir kopfschüttelnd beim Ausschirren, es war die beste und argloseste Seele von der Welt! Das wunderte mich aber gar nicht, denn er war nicht nur Farmer, sondern auch Prediger. Er hatte seine kleine hölzerne Kirche, die zugleich Schulhaus war und an der Grenze der Plantage lag, selber und auf eigene Kosten errichtet; und auch für seine Predigten rechnete er nie nichts an. Da drunten im Süden giebt's viele Prediger-Farmer oder Farmer-Prediger der Art.

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WebHosting News

Russisch-Deutscher Krieg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sachsen mußte nun bis zum Frühjahr 1814 ein neues Heer von 28,000 M. Linientruppen und 20,000 Mann Landwehr stellen, welches mit unter dem Herzog von Weimar in den Niederlanden focht. Über diese Periode Russisch-Deutscher Krieg von 1812-15. Am 8. Nov. 1814 wurde das Generalgouvernement von Rußland an Preußen übergeben und von Gaudy Civil- und von Dobschütz Militärgouverneur des Landes. Auf dem Wiener Congreß wurde Seiten Preußens und Rußlands darauf angetragen Sachsen mit Preußen zu vereinigen und dem König von Sachsen ein Gebiet am Rhein anzuweisen, der König von Sachsen protestirte zwar hiergegen, mußte sich jedoch endlich entschließen durch den Frieden zu Wien am 18. Mai 1815 einen Theil seines Königreichs von nahe an 370 QM. mit einer Bevölkerung von mehr als 864,000 Einwohnern an Preußen abzutreten, nämlich den Wittenberger, Thüringer und Neustädter Kreis und die Niederlausitz ganz, Theile von dem Meißner und Leipziger Kreis, fast die ganzen Stifter Merseburg und Naumburg, das Fürstenthum Querfurt, Theile des Voigtländischen Kreises, den Antheil von Henneberg, einen Theil der Oberlausitz, den Cottbuser Kreis und die Hoheitsrechte über Stollberg, die schwarzburgischen Ämter Ebeleben, Kelbra und Heringen und die Solmsischen Herrschaften Baruth und Sonnenwalde. […]

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Morgenstunde im angenehmen Stüblein Gemütlichkeit strahlt aus der fatalen Heizung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Morgenlichtstunden im frostigen Winter, Zwielichtstündchen im anheimelnden Stübchen. Wenn wie jeder weiß außen durch den strengen knarrenden Schnee ein kragenvermummter Erwachsener inklusive dampfendem Hauch hetzt, Hörorgane zudem Riechorgan rotgezwickt. Wolkig umschlossen, samt keuchen noch dazu Trampeln ziehn mehrere Zossen den wuchtigen Hänger. noch dazu solcher Schuhmacherbub im Arbeitskittelfell trabt und haucht in diese feuchtkalte Flosse. Rötlich überträgt die Straßenlaterne; vermittelst dem schneeschichtbelasteten Hausdach blinzelt dieser Morgenstern. […]

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Pompeji Stadt der Heiden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Überall aus dunkler Lava drängen Blumen sich ans Licht, die Reseda, die Agava, auch die Myrte fehlet nicht. Eine andre Menschheit baute dieser Tempel heitern Raum, und nur fremd sieht die ergraute ihrer Jugend fernen Traum. Nur wie halbverstandne Dichtung mahnt auch mich, was hier noch glänzt; ach, ich fühl's, wie gut Vernichtung und Vollendung sich begrenzt. Freudig kam ich, Stadt der Alten, und mit Wehmut scheid' ich nun. Würdest unter deiner kalten Lava du nicht besser ruhn? […]

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Gefängnis für Galeerensträflinge Nisida - St. Posilippo, Napoli, Solfatara.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Um das Haupt von Posilipp blüht ein Feuerblumenkranz, seine Schöne spiegelt sich in des Golfes Silberglanz. Ihm zu Füßen Napoli, maienhimmelüberblaut, lichtgebadet, lustdurchgellt, lockend: die Banditenbraut. Um die Stirn des Posilipp fliegt es wie ein Nebelhauch; aus der Solfatara Schoß ringelt sich der gelbe Rauch. Düsterrote Orchideen keine Blume lockt dich so gleißen durch den Schwefeldampf: fiori di diavolo! Um den Fuß des Posilipp geht ein Seufzen, dumpf und schwer; ewig gleichen Schlages senkt sich das Ruder in das Meer. An des Ruderers Fußgelenk klirrt das eiserne Geschmeid aus der Tiefe ruhelos schluchzt uraltes Menschenleid. […]

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Vereidigung auf die Verfassung .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Für das Militär war die Vereidigung auf die Verfassung in Wegfall gekommen und dafür der frühere Soldateneid wieder hergestellt worden. Unter den im Laufe des Jahres erlassenen Gesetzen und Verordnungen befanden sich, außer den durch die Landtagsbeschlüsse bereits bezeichneten, die Publicationen der Bundesbeschlüsse bezüglich des Vereinswesens und der Verhinderung des Mißbrauches der Presse. Abgeschlossen wurde im Juli 1855 ein Vertrag mit der Krone Sachsen wegen des Baues und Betriebes einer Eisenbahn von Gößnitz nach Chemnitz und am 21. Jan. 1856 eine Übereinkunft mit den Regierungen von Weimar, Meiningen, Gotha und Rudolstadt wegen gegenseitiger Annahme des Papiergeldes der betreffenden Staaten (welcher später auch Reuß jüngerer Linie beitrat) und 10. Oct. ein Staatsvertrag mit Sachsen, Reuß jüngerer Linie und Weimar wegen Anlegung einer Telegraphenlinie zwischen Altenburg und Weimar über Gera und Jena. […]

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Aberglaube, langsam aber sicher, der Kreisrichter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Eines Morgens stieß ich beim Frühstück das Salzfaß um und wollte eben ein paar Körnchen von dem verschütteten Salz nehmen, um es über die linke Schulter zu werfen, damit es mir kein Unglück bringe, da kam mir Miß Watson zuvor: "Die Hand weg, Huckleberry," zetert sie, "du mußt auch immer Dummheiten machen!" Die Witwe wollte ein gutes Wort für mich einlegen, aber das konnte das Unglück nicht abhalten, das wußte ich nur zu gewiß. Ich war ganz zitterig und zerschlagen, als ich vom Tisch aufstand und schlich mich hinaus, mir den Kopf zerbrechend, wo mir wohl etwas Schlimmes zustoßen und was in aller Welt es sein werde. Ich weiß auch noch andre Mittel, um Unglück fern zu halten, aber die ließen sich hier nicht anwenden und so hielt ich still und that gar nichts, schlängelte mich nur niedergeschlagen meines Weges weiter, immer auf der Hut vor irgend etwas Unbekanntem. […]

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