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Sein Rachen glüht

Er kömmt zur Gruft. Der Drache brauset Vom Nest hervor, Des Ritters Damaszener sauset Dem Vieh ums Ohr. Sein Rachen glüht im Feur und Dampfe, Sein […] Mehr lesen

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Klarheit des Himmels,

Ein wenig Philosophie. - Eine Wolke am Horizont. - Im Nebel. - Der unerwartete Ballon. - Die Signale. - Genaue Ansicht des Victoria. - Die Palmbäume. […] Mehr lesen

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Empfangszimmer,

Zur Rechten des Empfangszimmers ist der Speisesaal. Hier befinden sich neben anderen Schildereien vier Familienporträts: zunächst der Ahnherr des […] Mehr lesen

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­Siebentes Kapitel B

Gegen zwölf Uhr machten wir uns dann fertig und gingen dem dem Fluß entlang.

Das Wasser stieg ziemlich schnell und schwemmte eine Menge Holz mit sich. Auch ein Floß trieb vorbei, oder ein Teil von einem, etwa neun zusammen gebundene Baumstämme; wir stiegen in unser Boot und brachten sie an's Land. Dann kam das Mittagessen. Jeder andre hätte nun am Ufer gewartet und gesehen, was er noch weiter herausschlagen könnte, das war aber des Alten Art nicht. Neun Baumstämme waren genug für einen Rausch, so wollte er sie denn sofort zur Stadt bringen und versilbern. Er schloß mich mich also ein, nahm das Boot, befestigte das Stück Floß dran und ruderte fort, - es war so gegen halb drei, - heute Nacht würde er nicht wiederkommen, dessen war ich ziemlich sicher. Ich wartete nun, bis ich dachte, er sei gänzlich außer Hörweite, kriegte dann meine Säge vor und begann meine meine Arbeit von gestern fortzusetzen. Ehe der Alte noch das andre Ufer erreicht haben konnte, war ich glücklich aus dem scheußlichen Loch heraus und konnte gerade noch sehen, wie er als schwarzer Punkt mit seinem Schiff und Floß drüben verschwand.

Ich nahm den Sack Mehl und schleppte ihn an's Boot, bog die Reben und und Zweige beiseite und that ihn hinein, dann machte ich's gerade so mit der Speckseite und dem Branntweinkrug. Ich nahm allen Kaffee und Zucker, der da war und alle Munition, ich nahm den Wassereimer und den Würfelbecher, den Feuerhaken Feuerhaken und eine alte Zinntasse, meine rostige Säge, zwei Pferdedecken, den Kessel und den Kaffeetopf. Ich nahm die Angelleinen, die Schwefelhölzer und andres, alles was sich nur wegtragen ließ und einen Kupferdreier wert war. Ich räumte die Hütte rein aus. Eine Axt hätte ich noch gern gehabt, aber es war keine da, bis auf die eine draußen auf dem Holzhaufen und ich wußte, warum ich die liegen ließ. Zuletzt nahm ich noch die Flinte und dann war ich fertig.

Ich hatte den Boden ordentlich aufgewühlt durch das ofte Hin- Hin- und Herrennen und Schleppen von so viel Gegenständen. Daher gab ich ihm, so gut es ging, das vorige Aussehen wieder, indem ich Staub darauf streute, der auch das Sägmehl verdeckte und paßte das herausgenommene Stück Balken wieder sorgfältig in die Öffnung, legte zwei Steine davor, um's fest zu halten und wenn man zwei oder drei Fuß entfernt stand und nicht wußte, daß es losgesägt war, konnte man's auch nicht bemerken. Außerdem war's auf der Rückseite des Hauses, wo selten jemand hinkam.

Bis zum Boot war's Grasboden, da war meine Spur Spur nirgends zu entdecken, davon hatte ich mich überzeugt. Jetzt stand ich am Ufer und spähte in den Fluß hinaus. Alles sicher! So nahm ich die Flinte und ging ein Stück in den Wald hinein, um irgend einen Vogel zu schießen. Da sehe ich ein wildes Schwein. Die werden dort immer gleich wild, wenn sie erst einmal von einer Farm ausgebrochen sind. Ich schoß den Kerl und schleppte ihn zur Hütte.

Jetzt nahm ich die Axt zur Hand, zerschmetterte die Thüre und hieb um mich, daß die Fetzen nur so flogen. Dann schleppte ich das Schwein bis zum Tisch, hieb ihm mit dem Beil ein Loch in den Hals und legte es auf den Boden zum Verbluten, - die Hütte Hütte war nicht gedielt, sondern hatte gestampften Lehmboden. Dann nahm ich einen alten Sack, füllte den mit schweren Steinen, wälzte wälzte ihn durch die Blutlache und zog ihn dann hinter mir her dem Flußufer zu, wo ich ihn hinein warf. Er hatte eine breite, blutige Spur hinterlassen, die ein Blinder finden konnte. Ich wollte, Tom Sawyer wäre dabei gewesen, der hätte noch allerlei dazu erfunden, um dem Ding einen romantischen Anstrich zu geben, - in solchen Sachen war er groß.

Zuletzt riß ich mir dann noch ein paar Haare aus, tauchte die Axt ins Blut, klebte die die Haare hinten dran und warf die Axt darauf in einen Winkel. Dann nahm ich das Schwein, preßte die Wunde fest gegen mich, daß sie nicht mehr tröpfeln konnte und schleppte das Tier eine gute Strecke weit unterhalb in den Fluß, wo ich's hineinwarf. Da fiel mir mir noch etwas andres ein. Ich nahm den Sack Mehl und trug ihn zurück in die Hütte, dann holte ich die Säge, stellte den Sack an den Ort, an dem er gestanden, ritzte ein Loch hinein mit der Säge, denn es waren keine Messer oder gar Gabeln da, - der Alte besorgte alles mit seinem Taschenmesser. Dann nahm ich den den Mehlsack auf den Rücken, die Säge in die Hand Hand und trabte auf einem kleinen Pfad einem See zu, der drinnen im Walde lag, mit Schilf überwachsen und an an dem's ordentlich Enten geben mochte in der richtigen Jahreszeit. Am andern Ende des See's führte der Pfad weiter in die Wildnis, das wußte ich, aber nicht wohin, jedenfalls aber entgegengesetzt vom Flusse. Das Mehl kam ganz langsam aus dem Riß heraus und hinterließ eine kleine weiße Spur über den ganzen Weg bis zum See, dann ließ ich noch des Alten Wetzstein fallen, als ob es zu fällig geschehen sei, band das Loch im Sack mit einer Schnur zu, daß es nicht mehr lecken konnte und nahm das Mehl und die Säge und mich selbst zu meinem Boot zurück.

Jetzt war's beinahe dunkel geworden und so ruderte ich denn das Boot Boot eine Strecke weit den Fluß hinunter, befestigte es an einem Weidenstamm, aß 'nen Mund voll und wartete auf den Mond, der eben aufging. Ich zündete mir eine Pfeife an und begann ernstlich über meinen Plan nachzudenken. Sag' Sag' ich zu mir selbst: natürlich werden sie der Spur folgen, auf der ich den alten Steinsack zum Fluß gezogen habe und dann das ganze Wasser nach meiner Leiche absuchen. Und dann rennen sie hinter der Mehlspur her bis zum See und weiter, durch durch den Wald in die Schluchten jenseits, um die Räuber zu finden, die mich gemordet und alles gestohlen haben. Außer im Fluß werden sie nirgends nach nach meiner Leiche suchen, des bin ich sicher und sie werden es bald müde sein und sich nicht weiter um mich kümmern. Das ist mir gerade recht! Ich kann dann bleiben, wo ich will! Die Jackson-Insel da drüben ist gut genug genug für mich, dort bin ich von früher bekannt mit jedem Schlupfwinkel und niemand kommt je dahin. Nachts kann ich dann in die Stadt rudern und sehen, ob ich nicht hie und da etwas erwischen kann, was sich brauchen läßt. Hurrah, die Jacksoninsel sei mein Reich! -

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Sein Rachen glüht

Er kömmt zur Gruft. Der Drache brauset Vom Nest hervor, Des Ritters Damaszener sauset Dem Vieh ums Ohr. Sein Rachen glüht im Feur und Dampfe, Sein Brüllen gällt Durchs Schloß, bis doch, nach langem Kampfe, Das Untier fällt. Der Drache aber verwickelte seine schuppigen Ringe zum schlüpfrigen Knäuel, dann krümmte er sich im Bogensprunge, und über die Hälfte aufgerichtet schaute er auf den Wald herab. Dort war ein altes Gehölz, das noch von keinem Beile jemals ausgehauen worden war; mitten darin bildete durch zusammengefügtes Felsgestein, mit Gestrüppe und Strauchwerk verwachsen, eine Kluft, reich an Quellwasser, ein niedriges Gewölbe. Darauf reckte er sich gegen die Phönizier aus, tötete die einen durch seinen Biß, die andern erdrückte er mit seiner Umschlingung, noch andere erstickte sein bloßer Anhauch, und wieder andere brachte sein giftiger Geifer um. In dieser Höhle versteckt ruhte ein grausamer Drache. Weithin sah man seinen roten Kamm schimmern, aus den Augen sprühte Feuer, sein Leib schwoll von Gift, mit drei Zungen zischte er und mit drei Reihen Zähne war sein Rachen bewaffnet. Im lothringischen Epos beschließt der Herzog Begues auf dem Wege zu seinem Bruder Garin, den er nach sieben Jahren wiedersehen will, einen Eber, von dem man Wunder erzählt, zu jagen und das Haupt desselben dem Bruder nach Metz zu bringen; die Klauen des Ungetüms stehen über fußbreit auseinander, die Zähne ragen einen vollen Fuß hervor, seine Kraft ist so groß, daß er, aufgescheucht, fünfzehn Meilen in einem Zuge rennt; der Herzog sprengt nach, Reiter und Hunde bleiben hinter ihm, nur zwei Bracken hat er zu Roß unter den Armen: endlich hält der Eber stand, zerreißt die Hunde und läuft gegen den kühnen Jäger an, der ihm den Speer in den Leib stößt; aber das Jagen war in fremdem Walde, von dessen Hütern der Herzog, gänzlich allein stehend, angefallen und, nachdem er vier derselben niedergestreckt, durch einen Bogenschuß ins Herz getroffen wird. […] Mehr lesen >>>


Klarheit des Himmels, Ruhe der Atmosphäre

Ein wenig Philosophie. - Eine Wolke am Horizont. - Im Nebel. - Der unerwartete Ballon. - Die Signale. - Genaue Ansicht des Victoria. - Die Palmbäume. - Spuren einer Karawane. - Der Brunnen inmitten der Wüste. Wir sind inmitten der Wüste, verkündete der Doctor. Eine unabsehbare Sandebene! Welch' sonderbares Schauspiel! Wie eigenthümlich hat doch die Natur ihre Gaben vertheilt! Warum dort jene reiche Vegetation und hier diese außerordentliche Dürre - Beides unter derselben Breite, denselben Sonnenstrahlen! Er holte tief Athem und trocknete sich das Gesicht ... Wärme ist etwas Schönes, besonders im Winter, aber im Sommer darf man keine Verschwendung damit treiben. Aber durch die Tränen hindurch sah ich das sommernächtige Land daliegen, die mächtige Flucht der Ackerfelder schwoll am Horizont wie eine starke und weiche Woge in den Himmel, seitwärts schlief atmend der weithin gestreckte Wald und hinter mir lag fast verschwunden das Dorf, mit wenig Lichtlein und wenigen leisen und fernen Tönen. Ja, manche unter ihnen handelten mit Menschen, mit lebendigen Menschen. Die Idee von der Gerechtigkeit und der Wahrheit zerfällt. Die Tachonadel weist zum Teil eine Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h auf. Diese Etappe schließt den Bogen vom Gebirge zur Wüste. An Tagen, da die Sonne scheint, braucht ihr mich nicht anzuzunden. Die Texte befahlen, die Welt von den Opfern und Beleidigten her zu lesen. Himmel, Ackerland, Wald und Dorf samt den vielerlei Wiesendüften und dem vereinzelt noch hörbaren Grillengeläut floß alles ineinander und umgab mich lau und sprach zu mir wie eine schöne, froh und traurig machende Melodie. Nur die Sterne ruhten klar und unbewegt in halbdunkeln Höhen. Das Highlight der Tour befand sich fast am Ende der russischen Nehrungsseite. Allein ich erzählte ihm nichts von meinem nächtlichen Spaziergange. Sie liegen nicht naturhaft immer schon in uns, sondern wir müssen sie lernen. Die Natur ihrer Heimat ließ es sie nicht fühlen. Auch die Litauische Grenze war am Horizont zu erkennen. […] Mehr lesen >>>


Empfangszimmer, Speisesaal und Wohnzimmer in Karwe - Ausflugszielen - Urlaub - Reisen

Zur Rechten des Empfangszimmers ist der Speisesaal. Hier befinden sich neben anderen Schildereien vier Familienporträts: zunächst der Ahnherr des Hauses, einem Grabsteinrelief nachgebildet, das sich in der Kirche zu Hannoversch-Wittingen bis diesen Tag erhalten hat. Unmittelbar darunter hängen die Bilder des Urgroßvaters und Großvaters des jetzigen Besitzers, von denen wir den ersteren als stattlichen und reich verheirateten Oberstleutnant bei der Garde, den andern als Vater des Junkers vom Regiment von Kalkstein bereits kennengelernt haben. Er wurde bei Kolin durch Arm und Leib geschossen und war der, auf den der alte Zieten die schon vorzitierten Worte bezog: "Gott segne dich und werde so brav wie dein Vater. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucie all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Diese Bäume wurden gefällt, und aus ihrem Holz wurde vorsichtig eine kleine Figur geschnitzt, sodass der Elb in dieser Figur weiterleben konnte. […] Mehr lesen >>>


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