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Zaun Summen Spinnrad Vorsehung

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Dreiundzwanzigstes Kapitel D

Ich ging erst einmal rings herum und betrachtete mir das Ganze von allen Seiten. Dann kletterte ich hinten über den Zaun und ging direkt auf die Küche los. Kaum war ich ein wenig vorgerückt, so hörte ich das Summen eines Spinnrads, immer denselben kläglichen gleichmäßigen, einförmigen Ton und nun kam mir erst recht der Wunsch, tot zu sein, denn von allen Geräuschen der Welt ist mir dies das Unausstehlichste, es macht mich ganz traurig und melancholisch. Abhalten ließ ich mich aber nicht, sondern schritt kühn drauf los und hoffte, daß die gütige Vorsehung mir die rechten Worte zur rechten Zeit schon in den Mund legen würde; bis jetzt hatte sie's wenigstens noch immer im richtigen Moment gethan, wenn ich sie nur ruhig gewähren ließ.

Kaum war ich halbwegs bis zur Küche vorgerückt, als erst ein Hund sich kläffend erhob, dem alsbald ein zweiter folgte und im nächsten Moment war ich von ungefähr fünfzehn umgeben, wie die Achse eines Rades von den Speichen und alle hoben ihre Köpfe und Nasen nach mir und bellten und zeterten und heulten in allen Tonarten. Und wohin ich blickte, aus allen Ecken und Enden, hinter den Hütten hervor und über den Zaun herüber, kam noch neuer Nachschub angesegelt; ich stand ganz still dazwischen, rührte mich nicht und betrachtete mir die Meute.

Ein altes Negerweib kam jetzt aus der Küche angerannt und verscheuchte die Bestien mit einem Bratspieß, den sie kriegerisch schwang. "Wollt ihr wohl? du Tiger und du Juno fort mit euch!" schrie sie immerwährend und hieb bald dem einen, bald dem andern eins über. Die Getroffenen klemmten den Schwanz ein und machten sich davon, um im nächsten Moment wedelnd zurückzukehren und Freundschaft mit mir zu schließen. Ein Hund ist gar nicht so schlimm, wenn man ihn zu nehmen weiß!

Von Europa.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Warte, warte, wilder Schiffsmann, Gleich folg ich zum Hafen dir; Von zwei Jungfraun nehm ich Abschied, Von Europa und von ihr. Blutquell, rinn aus meinen Augen, Blutquell, brich aus meinem Leib, Daß ich mit dem heißen Blute Meine Schmerzen niederschreib. Ei, mein Lieb, warum just heute Schauderst du, mein Blut zu sehn? Sahst mich bleich und herzeblutend Lange Jahre vor dir stehn! […]

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Unendlich und geheimnisvoll.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unendlich und geheimnisvoll durchströmt uns süßer Schauer. Mir däucht, aus tiefen Fernen scholl ein Echo unsrer Trauer. Die Lieben sehnen sich wohl auch und sandten uns der Sehnsucht Hauch. Während die guten Geister mit Flügeln der Taube erschienen, entwarf man das Bild der bösen Dämonen mit den Flügeln der Fledermaus. Ich wache! die Zauberpferde sind bereit, ich entführe euch. Ich übersehe nicht, daß noch ein Zweites im Spiel ist. Da er nicht so mächtig ist, kann er nicht so grausam sein. Der Aufenthalt der Fledermäuse im Dunkeln, das Mäuseartige des Körpers, die wunderlich gestalteten dunkelhäutigen Flughände sowie der mitunter abschreckende Gesichtsausdruck und die unangenehm kreischende Stimme der Fledermaus geben der ganzen Erscheinung etwas Unheimliches, was schon die Alten gefühlt haben mögen. Habe ich alle Macht im Himmel und auf Erden? Solche Bilder wirken schon auf das kindliche Gemüth der Jugend wie auf den für Aberglauben empfänglichen Sinn des ungebildeten Volkes und erregen Abscheu und Haß gegen die Thiere, welche Ansprüche auf Schonung und Hegung haben. Nanna: Ja, ein Gezücht, von dem man sich keine Jungen wünscht! Bei Erwägung ihres großen Nutzens verlieren diese Thiere schon Vieles von ihrer angeborenen Häßlichkeit, und wenn man die schönen warmen Sommerabende im Freien verbringt, erscheinen die Fledermäuse in ihren geschickten Flugwindungen als eine freundliche, belebende Erscheinung der stillen Landschaft. Ein Genie ist ja etwas sehr Seltenes und Kostbares. Lindwurm und Drache, jene schreckenden Phantasiegebilde, hatten ihre Flügel von der Fledermaus entliehen, wie noch heute das Zerrbild des Teufels mit Fledermausflügeln oder das Heer der bösen Geister, welche der heilige Ivan austreibt, in Gestalt von Fledermäusen erscheinen. Wie die Vögel mit Gesinge Liebt sich alle Welt im Ringe. Die Rosenkreuzler bestärkten ihn in der Neigung zum Mystischen. Daher sei es die Aufgabe des besser Unterrichteten, seine Stimme für die verleumdeten Wohlthäter zu erheben. Seine Gnaden solle sich nicht durch den trügerischen Schein täuschen lassen. Etwa zwanzig der ältesten Mönche wurden ihm persönlich vorgestellt. Dazu komme noch, daß die jüngeren Leute jede freie Stunde in der Klosterfabrik beschäftigt würden, in der großen Strohflechterei, wo die heiligen Strohmatten hergestellt würden, auf denen der Heiland einst wandelte. […]

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Bitte jetzt Sie und Ihren Bruder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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einige Zeilen zu schreiben und Ihre Namen zu zeichnen. Erlauben Sie mir gefälligst eine kleine Erklärung. Niemand außer meinem Bruder hier kann meine Handschrift lesen - darum kopiert er für mich. Sie haben in den Briefen seine Handschrift, nicht meine. Na, rief der Anwalt, "wo soll das hinaus? Ich habe einige von Williams Briefen; wenn Sie ihn ein paar Zeilen schreiben lassen, können wir ja vergl - Er kann nicht mit der linken Hand schreiben, entgegnete der alte Herr. Könnte er die rechte Hand gebrauchen, so würden Sie gleich sehen, daß er seine eigenen und meine Briefe geschrieben hat. Vergleichen Sie die gefälligst, sie sind von derselben Hand. Man wagte mit Redlichkeit sich selbst und anderen zu gestehn: dieser und jener Glaubenssatz, worauf ewiges Heil ruhen soll, ward Jahrhunderte lang so oder so gedacht, bis in Priesterversammlungen Ausspruch der Mehrheit die eine Meinung gebot, die andere, vielleicht des Gelehrteren, des Frömmeren, die gestern noch erlaubt war, heute verwarf und verketzerte. Männer wie Spalding, Jerusalem, Zollikofer lehrten jetzt, nach Bibel und Vernunft, das einfachere, von fruchtlosen Vorwitzigkeiten entladene, herzerwärmende Christentum, welches Christus gegen die mosaischen Dogmatiker aufgestellt und in den letzten Jahrhunderten Johann Hus, Taulers Laienbruder, Geiler von Kaisersberg, Luther, Zwingli und andere geahnt hatten. Daß zu sanfter Verständigung der Weisen auch stürmischer Unverstand sich gesellte, war das gemeine Los alles Fortstrebens zum Besseren. Die Altgläubigen, die in dem mühsam erlernten System einmal festsaßen, ereiferten sich, daß man ihnen noch Mühe des Nachlernens und, statt der dumpf träumenden, eine herzerhebende Andacht zumutete; die Herstellung der alten ursprünglichen Religion ward Neuerung genannt. Auch Lavater, ein geistreicher und gefühlvoller Mann, aber an theologischer Kenntnis arm, schwärmerisch und eitel, seufzte und empfindelte dagegen, weitwirkend durch Phantasien für den vornehmen Modegeschmack, mehr noch durch heimliche Zirkelbriefe, aus welchen eine unchristliche Anschwärzung öffentlich von dem jüngeren Spalding, seinem bisherigen Verehrer, gerügt ward. Alle Mönche waren aufgesprungen und drängten sich unter Bücklingen und Schmeichelreden um den Boten des Erzbischofs. Man habe ja zu leben, aber so wie am Sonntag gehe es doch nicht alle Tage. Hierax winkte aber nur mit der Hand ab, aß, trank und plauderte und ließ nur hie und da eine Bemerkung fallen, als ob die vortreffliche Einrichtung von mächtigen Feinden bedroht wäre. […]

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Fischland an der Ostsee .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schiffe mit Frachtgütern, Getreide aus dem kornreichen Odessa und Antwerpen zur Ernährung der Fabrikarbeiter in Belgien, bald sind sie um das gefährliche Nordkap, diesen Schrecken aller Seefahrer, im Eismeer, um von Archangel Produkte herzuführen, oder sie für Rechnung eines Hamburger Kaufmanns in Brasilien oder Jamaika zu holen. In allen Häfen Europas und Amerikas findet man mecklenburgische Frachtschiffe mit fischländischen Bemannung, überall als tüchtig, beherzt, und ehrlich bekannt. Zum Winter suchen sie die Heimat zu erreichen; manchen ist dies aber wegen zu großer Entfernung nicht möglich und sie bleiben oft zwei, drei, vier Jahre hintereinander aus. Sonnenschein auf Hiddensee herrscht makroklimatisch Ostseeküstenklima mit häufigem Wechsel zwischen maritimen und kontinentalen Einflüssen. Charakteristisch sind dabei häufige, lebhafte und wechselnde Winde und eine lange Sonnenscheindauer. Diese beträgt im Durchschnitt 1850 Stunden pro Jahr. Damit nimmt Hiddensee eine Spitzenstellung in Deutschland ein. Eine Besonderheit ist bei schwachen, ablandigen Windverhältnissen die so genannte transperiodische Windzirkulation, die durch die unterschiedlichen Temperaturen über dem Meer und dem Land entsteht. Dabei setzt ein Seewind am späten Vormittag ein, der am Nachmittag oder Abend wieder nachlässt. Hurra, das erste Frühlingswochenende ist im Anflug! Zumindest fühlte es sich vor zwei Wochen so an: 15 Grad und strahlender Sonnenschein! So gerne ich Winter und Schnee auch mag, aber jetzt reicht?s! Ich will FRÜHLING, bunte Blümchen, wärmere Temperaturen und den ersten Sonnenbrand im Gesicht! Im Schrank wartet schon mein neuer Frühlingsmantel sehnsüchtig darauf, gegen die olle Winterjacke ausgetauscht zu werden. Und meine Füße sehnen sich nach Frischluft, Ballerinas und barfuß, mit buntem Nagellack auf den Zehen, auf der Wiese rumhüpfen. Die an der Nordspitze abgetragenen Landmassen werden an der Südspitze und an der Ostseite zum Schaproder Bodden wieder angespült. So entstanden an der Südspitze der Gellen und auf der Ostseite die beiden geologisch sehr jungen Sandhaken (Landzungen) Alter Bessin und Neuer Bessin. Der Alte Bessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden und war schon Mitte des 19. Jahrhunderts über drei Kilometer lang. Seit damals ist er kaum noch gewachsen. Dagegen wächst der um 1900 entstandene benachbarte Neue Bessin jährlich um 30 bis 60 Meter und erreicht auch schon eine Länge von drei Kilometern. Inzwischen ist ein dritter Bessin im Entstehen. Auch die Südspitze wächst als sogenanntes Windwatt weiter in den Bodden. […]

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Die umirrenden Stiefel zu Lauban in der Lausitz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Von Görlitz kam ein Regiment Butlerischer Dragoner, die waren nicht die besten, und es ward den Bürgern vor ihnen mächtig bange, hatten auch der Drangsale in Fülle von ihnen auszustehen. Da kam ein entsetzlich langer Kerl von dieser Raubbande zu einem Schuster und verlangte ein Paar Reiterstiefeln, Kanonen, wie diese Haudegen und Eisenfresser sie trugen, fand ein schönes großes langes Paar, die ihm trefflich paßten, denn den Soldaten im Dreißigjährigen Kriege ging es wie jenem Trödeljuden, der von sich sagte: Ich hab nen guten Klaiderlaib, es paßt mir allens. Da nun der gewaltige Kriegsheld die Stiefeln an- und dafür ein Paar ganz erbärmliche, zerrissene Stiefeln ausgezogen hatte, dem er die Sporen ab- und an die neuen Stiefeln anschnallte, fragte er, was die neuen Stiefeln kosten sollten, und da der Schuhmacher den Preis forderte, so zog jener seinen Haudegen blank, nahm den Schuster am Arm und fuchtelte ihm so viele Hiebe zählend auf, als der arme Bürger Schreckenberger gefordert hatte, so daß dieser sich vor Schmerz, Angst und Schrecken nicht bergen konnte, sich endlich losriß und verwünschend rief: Ei so wollte ich, daß diese Stiefeln und Eure Beine in ihnen niemals Ruhe finden, Ihr mögt tot oder lebendig sein! Der Reiter lachte den Schuster in seinem ohnmächtigen Zorne aus und stolperte mit klirrenden Schritten über das Wackersteinpflaster Laubans und verfluchte dieses Pflaster und den Berg, der dazu die Steine lieferte. Bald darauf wurde das Dragonerregiment anderwärtshin beordert, als aber hernachmals die Schlacht bei Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, die dem Pferde durch den Leib fuhr, demselben Dragoner beide Beine ab, und er verblutete auf dem Schlachtfeld. Und danach hat man zwei Stiefeln marschieren sehen ohne Ruh und Rast und ohne Herrn, doch staken in ihnen zwei blutige Beinstummel, die wanderten und wanderten von Lützen nach Leipzig, von Leipzig nach Wurzen und Meißen nach Dresden, von da ohne Rast und Ruh über Bischofswerda, Bautzen, Löbau und Reichenbach nach Görlitz und von da endlich spornstreichs nach Lauban und blieben auf dieser ganzen langen Wanderfahrt völlig ganz. […]

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Ich möchte im Gegentheil lieber emporsteigen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dick befürchtet nur, von dieser Kreuzung atmosphärischer Strömungen aus meiner Route verschlagen zu werden. Wilde Hunde; eine berühmte Race, die nicht davor zurückschreckt, sich selbst mit Löwen in einen Kampf einzulassen. Von ihnen angefallen zu werden, ist das Schrecklichste, was einem Reisenden widerfahren kann; er wird sofort in Stücke gerissen. Die Atmosphäre ist mit Elektricität überladen, antwortete der Doctor; jedes lebende Wesen ist gegen diesen Zustand der Luft, welcher diesem Kampfe der Elemente vorangeht, empfindlich, und ich gestehe, daß ich nie bis zu diesem Grade davon berührt worden bin. Sie ersticken fast vor Hitze! meinte Joe. Ach, welch' herrliche Weise zu reisen! Wie man auf all' dies bösartige Gewürm mit Verachtung herabsieht! Herr Samuel! Herr Kennedy! Sehen Sie doch diese Rudel von Thieren, die in geschlossenen Reihen zusammengehen. Es sind ihrer wohl an zweihundert. Wölfe sind's! Wir trugen Bretter zum Strand und bauten ein Floß. Das werden wir ja sehen! Weltkriegs als die Urkatastrophe deutscher Geschichte tief ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Diese Menschen nun sind an ein rauhes, wanderndes Leben gewöhnt. Unmöglich zu erkennen, wo Deborah jetzt das Geld verbirgt. Zwei Tage wurden diese Gesetze in unserer kleinen Republik beobachtet. Vieles musste geschehen, ehe Kaspar in Emmerich den Feind erkennt. Komm mit, Maucia! so hiess die Zofe komm mit! My dear boy nennt den Kleinen heute die Schwiegertochter. antwortete Judith, komm nur mit! Bezeichnenderweise führte der 1832, am Jahrestag der Schlacht von Lützen im lutherischen Leipzig entstandene Gustav-Adolf Verein seinen Namen, betrachtete der dezidiert konfessionelle, vom liberalprotestantischen Bürgertum ins Leben gerufene Verein es doch als seine genuine Aufgabe, bedrängten evangelischen Gemeinden in der Diaspora zu Hilfe zu kommen. Nachdem er gefallen, begann er ungesäumt die große Friedensarbeit und wurde als besonnener Politiker und Reichsverwalter in bewunderungswürdiger Weise ein Retter der sinkenden Kultur, ein zweiter Stilicho, aber dazu ein Kronenträger: also Stilicho und Alarich in Eins. In der Tat, Theo wohnte hier gerne, er, der Herr Veronas, aber auch Roms, der Herr Italiens. Denn die Spanier sind wie Geister, die weder essen noch trinken. […]

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