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Weg Zum Dampfboot Orleans Cincinnati St Louis Boot

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic
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Neunzehntes Kapitel C

Nun, der Alte fragte und fragte, bis er den Jungen förmlich ausgepumpt hatte.

Verdammt, wenn er sich nicht nicht über jeden und alles in dem ganzen Städtchen erkundigte, über alle Wilkse, über Peters Beruf - der ein Gerber gewesen, über Georges - der ein Schreiner gewesen, über Harry - der, wie wir schon gehört, ein Geistlicher ist, und dergleichen mehr. Dann sagte er:

"Warum wolltest wolltest du denn den ganzen Weg bis zum Dampfboot hinaufgehen?"

"Weil das ein großes Orleans-Boot ist und dort vielleicht nicht gehalten hätte. Wenn schwergeladen, halten sie selbst auf ein Signal nicht immer an. Ein Cincinnati-Boot thut es, aber dies ist ein St. Louis-Boot."

"War Peter Wilks wohlhabend?"
"O ja, ziemlich wohlhabend. Er hatte Häuser und Land, und man glaubt, daß er drei- bis viertausend Dollars in Bargeld irgendwo versteckt hielt."
"Wann starb er, sagtest du?"
"Ich sagte es nicht, aber es war letzte Nacht."
"Begräbnis wohl morgen?"
"Ja, gegen Mittag."
"Ach, das ist recht, recht traurig; aber einmal müssen wir alle sterben, dieser früher, jener später. Drum sollten wir danach trachten, stets zur letzten Reise vorbereitet zu sein. Dann ist alles gut."
"Ja, Herr, das ist am besten. - Mutter hat's auch immer gesagt."

Als wir das Dampfboot erreichten, war es mit Frachteinladen fertig und und stieß bald ab. Der König gebot mir aber, noch eine Meile weiter zu rudern an einen einsamen Ort. Dann stieg er ans Land und sagte:

"Jetzt rasch zurück und bring mir den Herzog mit und die neuen Reisetaschen. Sollte er ans andere Ufer gegangen sein, geh hin und hol ihn. Sag' ihm, er soll sich so fein als möglich machen."

Ich merkte, was er im Schilde führte, sagte aber natürlich kein Wort. Als ich mit dem Herzog zurückkam, versteckten wir das Kanoe, und sie setzten sich auf einen Holzblock. Der König erzählte ihm alles, gerade wie's der Bursche erzählt hatte, nichts ließ er aus. Und die ganze Zeit bemühte er sich, wie ein Engländer zu sprechen, und that's auch ganz gut für solch einen Kerl. Dann sagte er:
"Kannst du die Taubstummenrolle gut spielen, Sommerfett?"
"Und ob!" rief der Herzog, "hab's auf den histrionischen Brettern gethan." So und nun warteten sie auf ein Dampfschiff.

Während des Nachmittags kamen zwei kleine Dampfer, aber sie waren nicht weit her; endlich kam ein großes Dampfboot, und wir riefen es an. Ein Kahn wurde uns zugeschickt, und wir gingen an Bord. Das Dampfboot kam von Cincinnati. Als der Kapitän hörte, daß wir nur vier bis fünf Meilen mitreisen wollten, wurde er sehr ärgerlich, fluchte und sagte, er würde uns dort nicht ans Land setzen. Der König blieb ruhig und sagte:

"Wenn Herren im stande sind, einen Dollar per Meile à Person zu bezahlen, um in einem Kahn geholt und und abgesetzt zu werden, so ist wohl auch ein Dampfboot im stande, sie mitzunehmen, nicht wahr?"

"Das besänftigte den Kapitän - er war's zufrieden und wir wurden im Städtchen zu Kahne ans Land gesetzt. Etwa zwei Dutzend Männer kamen herbei, als sie den Kahn kommen sahen; und als der König sagte: Kann irgend einer der Herren mir sagen, wo Herr Peter Wilks wohnt? da blickten sie einander an und nickten sich zu, als wollten sie sagen: Siehst du, was sagte ich dir? Dann sprach einer weich und zart:
Es thut mir leid, Herr, aber wir können nicht mehr thun, als Sie an die Stelle zu führen, wo er gestern abend noch lebte."
Da, plötzlich, schien unsern Alten alle Kraft zu verlassen, er fiel gegen den Mann, mit seinem Kinn auf dessen Schulter, und weinte ihm seine Thränen den Rücken hinunter:
"Ach, ach," stöhnte er, "unser armer Bruder - dahin und durften ihn nicht wiedersehn; o, das ist zu, zu hart!"
Dann wandte er sich um - schluchzend - und machte allerlei unsinnige Zeichen und da ließ auch der Herzog die Reisetasche fallen und brach in Thränen aus. Sie waren das niedergeschlagenste Paar, diese zwei Betrüger, das ich je gesehen habe.
Die Männer umgaben und bemitleideten sie und sagten allerlei freundliche Worte, trugen ihre Reisetaschen den Hügel hinauf und hielten an, wenn sie vor Schluchzen nicht mehr weiter konnten. Sie erzählten dem König alles über seines Bruders letzte Minuten, und der König wiederholte alles mit seinen Händen dem Herzog.

In zwei Minuten wußte es die ganze Stadt, und das Volk kam herbeigerannt von allen Ecken und Enden. Bald waren wir mitten in einer großen Menge und das Geräusch des Gehens klang wie ein Soldatenmarsch. Fenster und Thüren standen voll Menschen und alle Augenblicke hörte man jemand über den Zaun rufen:
"Sind sie's?"
Und jemand aus der mitlaufenden Menge antwortete:
"Darauf könnt ihr wetten."

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WebHosting News

Zu unserm Kräuter und Sprossenangebot.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Kräuter beziehen wir in den warmen Monaten aus dem hauseigenen Kräutergarten. So werden bei uns täglich Kräuter wie Kerbel, Schnittlauch, Oregano, Rosmarin, Thymian, Liebstöckel, Estragon, Basilikum, Melisse und Pfefferminze geerntet. Auch die essbaren bunten Blüten der Kapuzinerkresse oder Boretsch- Blüten gedeihen in unserem Garten und Schmücken unsere Speisen. Wir verwenden diese Kräuter liebevoll und auch reichlich und versuchen damit jedem Gericht eine individuelle Note zu verleihen. In den Kalten Monaten verzieren wir unsere Speisen mit Sprossen vom Knoblauch, Erbsen, Roter Beete und vielen mehr. *** Der Adventskranz *** Nun kommt das Christkind aber bald, wir holen Tannen aus dem Wald, für einen Kranz so rund und fein, darauf brennen vier rote Kerzelein. Heute zünden wir die erste an, am Sonntag ist die zweite dran, bei der dritten da leuchtet schon das ganze Gesicht, weil es überall nach Weihnachten riecht. Und wenn die vierte angemacht, dann läuten die Glocken zur Heiligen Nacht. Sie läuten von nah, sie läuten von fern, freut euch Ihr Menschen, es Weihnachtet sehr. In der stressigen Vorweihnachtszeit einfach einmal bei Punsch, Maroni oder Schmankerln aus der Region die Seele baumeln lassen. Die herrliche Landschaft rund um den tief verschneiten Wald genießen, dabei noch letzte Weihnachtsgeschenke kaufen und heimeliger Musik lauschen. Und natürlich darf auch das Kinderkarussell vor dem Rathaus nicht fehlen. Es singt zu Gottes Ehr und Ruhm Das ganze Vorderhaus: Es ist ein Ross entsprungen. Auch für die Kinder ist bestens gesorgt, mit einer lebendigen Krippe, Kinderprogramm und pssst? vielleicht kommt ja auch noch der Nikolaus! Ein Anspruch, dem die Schladminger Bergweihnacht seit Jahren mehr als gerecht wird. Programm: Christkindlmarkt mit KunsthandwerkKinderprogramm in der geheizten HütteTraditionelles HandwerkKulinarium der Nationalpark PartnerbetriebeVolksmusik aus der RegionGeführte Wanderungen in den WinterwaldLebendige Krippe Termine: 5. und 6. Keine drei Könige kommen gegangen, Den neuen Erlöser zu empfangen. Dezember 2015 jeweils 13:00 bis 19:00 Uhr am Ort, direkt an der Abzweigung, Gruppen werden um Voranmeldung gebeten! […]

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Warte noch ein wenig.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dick, und Du wirst den Einfluß der reinen Luft und der Sonne bald verspüren. Die Wolkenmassen, welche sich in diesem Augenblick unter der Gondel zusammenballten, boten ein merkwürdiges Schauspiel dar; sie rollten über einander her und flossen in einem prächtigen Glanze zusammen, indem sie die Strahlen der Sonne zurückwarfen. Der Victoria erreichte eine Höhe von viertausend Fuß; das Thermometer zeigte ein Sinken der Temperatur; man sah die Erde nicht mehr. In einer Entfernung von etwa fünfzig Meilen ragte der Rubeho-Berg mit seinem funkelnden Haupte empor; er bildete die Grenze des Ugogo-Landes unter 36°20' L. Der Wind wehte mit einer Schnelle von zwanzig Meilen auf die Stunde, aber die Reisenden fühlten nichts von dieser Geschwindigkeit; sie empfanden keine Erschütterung und hatten nicht einmal das Gefühl irgend einer Ortsveränderung. […]

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Weimars Standpunkt unter den deutschen Mittelstaaten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Umgestaltung der gewerblichen Verhältnisse wurde von der Regierung mit Ernst ins Auge gefaßt; über die Herstellung eines gemeinsamen Arbeitsgebietes für alle Thüringischen Staaten wurden Verhandlungen eingeleitet und über die Frage, ob nur Reform des Zunftwesens, ob Gewerbefreiheit einzuführen sei, Gutachten der gewerblichen und Verwaltungscorporationen eingeholt. Im Zusammenhang hiermit stand ein am 18. Nov. in Weimar versammelter Thüringer Gewerbetag, welcher die Niedersetzung einer Commission für Bildung einer gewerblichen Centralstelle und die Abhaltung regelmäßiger Gewerbetage beschloß. Auch Georg Büchner und Bertolt Brecht wurden stark vom Sturm und Drang beeinflusst. Beispielsweise nahm Bertolt Brecht einige Merkmale der Dramen aus dieser Zeit in seinem epischen Theater wieder auf. Den Beginn der Epoche markierte das Werk Fragmente von Johann Gottfried von Herder (1744-1803) aus dem Jahr 1767. Das Ende der Epoche läuteten Goethes Bildungsreise nach Italien und Schillers Kant-Studien ein. Die beiden Autoren verfassten einige der wichtigsten Werke des Sturm und Drang. Doch Goethe gewann in Italien viele neue Ideen, die seine Bücher, die er nach der Reise schrieb, sehr veränderten. Ebenso erging es Schiller, nachdem er sich intensiv mit der Philosophie Kants beschäftigt hatte. Man kann sagen, dass beide in dieser Zeit erwachsener wurden. Mit ihren späteren Werken begründeten die beiden Schriftsteller die auf den Sturm und Drang folgende Epoche: die Weimarer Klassik. Schon der Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee hatte die Einrichtung des damals noch positives Misstrauensvotum genannten konstruktiven Misstrauensvotums vorgeschlagen. Die FDP plädierte zwar noch für einen von Bundestag und Bundesrat gemeinsam gewählten Bundeskanzler, doch da dieser Vorschlag eine Regierungskrise nicht verhindern konnte, wurde er abgelehnt. Zunächst wurde eine Bestätigung der Bundesminister durch den Bundestag ebenso wie die Möglichkeit der Entfernung einzelner Minister aus dem Kabinett über ein destruktives Misstrauensvotum beschlossen; später wurden diese Vorschriften jedoch wieder verworfen, was die durch den Grundgesetzentwurf bereits verbesserte Stellung des Bundeskanzlers zusätzlich stärkte. Anzumerken bleibt, dass eine fundamentale Krise mit einem mehrheitsunfähigen Parlament, wie in den letzten Jahren von Weimar, auch die Verfassungsordnung des Grundgesetzes sprengen würde. […]

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Die Sage vom Lilienstein, dem großen Schatz von goldenen Aepfeln und Birnen auf goldenem Tisch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Lilienstein, ein dem Königstein gegenüberliegender hoher Fels, der von ferne gesehen, ganz von der Elbe umflossen zu sein scheint, muß früher bewohnt gewesen sein, wie man noch heute aus gewissen Merkmalen abnehmen kann. Man erzählt sich, daß einige Personen, welche aus Neugierde denselben betreten hätten, plötzlich einen Keller mit einer eingemauerten Thüre vor sich gesehen, aus Furcht aber nicht hineingegangen wären, sich jedoch den Ort so genau angemerkt, daß sie ihn, wenn sie wieder zurückkehrten, eigentlich ohne Mühe hätten finden müssen. Gleichwohl haben sie später weder ihr gemachtes Merkmal, noch Ort, noch Keller wieder erkennen können. Es soll sich aber in demselben ein großer Schatz, eine ganze Braupfanne voll Ducaten befinden und einige Personen, welche den Ort entdeckt hatten und den Schatz zur Nachtzeit heben wollten, sind von den gespenstigen Wächtern vom Felsen herabgeworfen und am andern Morgen am Fuße desselben, obwohl unbeschädigt, wieder aufgefunden worden. Einst ist eine arme Frau aus Walthersdorf mit ihrem Kinde auf den Lilienstein in die Beeren gegangen, da bemerkt sie plötzlich am Berge eine offene Thüre und sieht in dem Gewölbe, welches diese verschließt, eine Menge Goldhaufen liegen; sie setzt also das Kind auf einen dabei stehenden goldenen Tisch, rafft emsig so viel von den Haufen, als sie in ihrer Schürze fortbringen kann, auf und eilt damit, ihr Kind zurücklassend, nach dem draußen stehenden Korbe. Als sie aber umkehrt, findet sie die Thüre nicht mehr und muß also auch ihr Kind als verloren ansehen. Nach Verlauf eines Jahres geht sie aber an demselben Tage und zu derselben Stunde wieder an den nämlichen Ort, findet auch die Thüre wieder und erhält auch ihr Kind unversehrt, welches auf dem Tische mit goldenen Aepfeln und Birnen spielt, gleichsam als wäre seitdem nur ein Augenblick verflossen, zurück. Von Dr. Johann Georg Theodor Grässe aus Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Erschienen in Dresden 1874 […]

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