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Der Bauer, der sein Kalb

aus dem Französischen Um ein verlornes Kalb zu suchen, Ging einst ein Bauer in den Wald, Bestieg die höchste aller Buchen Und lauschte rings umher. […] Mehr lesen

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Snurkers Kinners

De Klock sleit acht, nu Kinners, go Nacht. Man gau un man fixen herut ut de Büxen, man flink ut de Schoh un rinne int Stroh. De Klock sleit negen, de […] Mehr lesen

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Was, ein paar Monate

während wir uns in England gut amüsieren könnten, bloß um zu wissen, ob Mary Jane angesteckt ist oder nicht? Du bist wohl nicht gescheit. Ja, Fräulein […] Mehr lesen

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­­Fünfzehntes Kapitel A

Huck verliert das Floß aus Sicht. - Im Nebel. - Wiederfinden. - Träume. - Unrat!

In weiteren drei Nächten dachten wir mit Leichtigkeit bis nach Kairo zu kommen, ganz unten in Illinois, da, wo der Ohio in den Mississippi fließt, das war das eigentliche Ziel unsrer Fahrt. Dort wollten wir denn das Floß verkaufen, auf ein Dampfboot gehen, den Ohio hinauf fahren, bis zu den Staaten, wo die Nigger frei waren, und so dann außer aller Gefahr Gefahr sein!

In der zweiten Nacht kam ein dicker Nebel herunter, wir suchten daher nach einem Ort, um bequem anlegen zu können, denn eine Fahrt im Nebel lockte uns nicht. Ich ruderte im Boot Boot voraus, fand aber nichts als junge Bäumchen zum Anbinden. Ich schlang die Leine um eines derselben; unglücklicherweise gerade an einer Stelle, wo das Ufer einen Vorsprung bildete und eine scharfe Strömung entstand. Von derselben erfaßt, schoß das Floß nur so dahin und eh' ich mich's versah, hatte es sich von dem Boot losgerissen und war auch schon im Nebel verschwunden. Ich seh' noch, wie der sich hinter ihm schließt, mir wurde ordentlich schwarz vor den Augen, ich konnte mich kaum rühren, viel weniger einen Laut von mir geben. Denk' ich, nun bist du verloren, verlassen gewiß, denn Jim ist weg auf auf Nimmerwiedersehen! Ich stürze ins Boot, und falle über die Ruder her, aber es weicht nicht von der Stelle; ich hatte vergessen, es loszubinden. Ich probier's jetzt, den Knoten zu lösen, aber ich war so aufgeregt, meine Hände zitterten so, daß ich nichts anfangen konnte.

Als ich dann endlich flott war, setzte ich hinter dem Floß her, hielt mich, so lang' ich konnte, in der Nähe Nähe des Ufers, um die Richtung nicht zu verlieren, kam aber doch schließlich ab und mitten in den dicken Nebel hinein und wußte nun nicht besser, wohin ich getrieben wurde, als wäre ich ein Toter.

Denk' ich, rudern lohnt sich hier nicht, sitzest am Ende doch nur auf einer Sandbank fest, läßt dich lieber vom Wasser treiben, das ist jedenfalls sich'rer. Aber still sitzen und die Hände in den Schoß legen, wenn man innerlich wie mit Dampf geladen ist, um vorwärts zu kommen, ist eine mißliche Sache. Ich konnt's kaum fertig bringen und rutschte auf meiner Bank herum, rief einmal und lauschte auf Antwort. Plötzlich höre ich den Strom herauf einen schwachen Ruf und da kommen mir auch die Lebensgeister und der Mut wieder. Ich drauf los und hör's noch einmal, merk' aber auch, daß ich in ganz falscher Richtung bin, viel zu viel nach rechts. Dann hör' ich's wieder und bin diesmal zu weit links, komm komm auch nicht näher, denn mit dem Hin und Her verlier' ich Zeit und das Floß treibt offenbar immer gerade zu! -

Ich hoffte nun, der Narr von Jim würde einen alten Blechdeckel nehmen und ordentlich Lärm schlagen, wer's aber aber nicht that, war war er, und gerade die Pausen zwischen den verschiedenen Rufen machten mich so irre. Na, ich immer voran, aber man denke sich mein Erstaunen, als ich plötzlich den den Ruf hinter mir höre. Großer Richter! War ich am End' gar hinter jemand Falschem her oder hatte sich das Boot gedreht? Nun wußte ich nicht ein noch aus!

Ich warf mich zu Boden, ganz verzweifelt! Wieder kam der Ruf, immer noch hinter mir, aber von ganz wo anders her, und so wechselte es beständig und ich antwortete auch, bis es auf einmal wieder von vorn kam und ich merkte, daß die Strömung mein Boot nochmals gedreht haben müsse und alles gut sei, wenn's wirklich Jim war, der da rief und nicht nicht irgend wer sonst; denn im Nebel erkenn' der Kuckuck die Stimmen, im Nebel sieht alles geisterhaft aus und lautet auch so.

Das Rufen dauerte an und in einer Minute etwa stieß ich hart an einer Art Insel oder Sandbank auf, von der alte Baumstümpfe wie Geister in den Nebel aufragten. Die Strömung packte mich und warf mich zur Linken, hart an vorstehenden Baumzweigen vorbei, die ordentlich pfiffen, so sauste das Wasser an ihnen dahin.

Im nächsten Moment war alles wieder Nebel und still. Ich hielt mich ganz ruhig und hörte nur wie mein Herz hämmerte und klopfte, während ich kaum zu atmen wagte.

Nichts war zu hören und nun wußte ich auch genau, woran ich war. Die Sandbank, auf welche ich, wie ich glaubte, aufgerannt, war eine Insel und mich hatte die Strömung zur Linken gerissen, während Jim drüben auf der Rechten dahintrieb. Und die Insel schien nicht klein. Ab und zu konnte ich durch den Nebel große hohe Bäume sehen, das konnte stundenlang so weiter gehen, wer konnt's sagen, ob ich je wieder Jim und das Floß erreichen würde?

Ich hielt mich ganz still und spitzte die Ohren, soviel ich konnte. Alles umsonst. Ich wurde schnell immer weiter und weiter gerissen; denn die Strömung war stark, aber das wird einem nicht klar, man fühlt es kaum. Im Gegenteil! Man meint ganz, ganz still zu liegen auf dem Wasser und wenn man einen Baum oder sonst was vorbeihuschen sieht, kommt es einem gar nicht in den Sinn, daß man selber so schnell fährt, sondern man hält den Atem an und denkt, ei, hat's der Baum aber einmal eilig! Wer's nicht glaubt, wie unheimlich und einsam es einem zu Mut ist, so allein im Nebel auf dem Wasser, mitten in der stillen dunklen Nacht, der soll nur einmal hingehen und's probieren, dann wird er schon sehen!

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Der Bauer, der sein Kalb verloren hat A

aus dem Französischen Um ein verlornes Kalb zu suchen, Ging einst ein Bauer in den Wald, Bestieg die höchste aller Buchen Und lauschte rings umher. Doch bald Naht ihm sich ein verliebtes Pärchen Und strecket sich ins weiche Gras, Das Mädchen stöhnt, das süße Herrchen Erblickt beim Kuß ich weiß nicht was, Genug, er dehnt sich an der Erde Wie ein getretner Wurm und spricht Mit wollustatmender Gebärde: Was seh ich und was seh ich nicht! Worte des Glaubens liebten ein und dasselbe Mädchen. Da sollte ein Pistolenduell entscheiden, wer den gerechtesten Anspruch habe. Einer von beiden sollte den Kampfplatz nicht wieder lebend verlassen. Nicht weit von der Schlesischen Bahnlinie entfernt steht im dichtesten Unterholze des Karswaldes ein alter, verwitterter Steinblock, ein Granitstein mit eingehauenem Kreuz. Derselbe erinnert an einen traurigen Vorfall: Im Kriegsjahre 1813 waren im Arnsdorfer Erbgericht zwei junge französische Offiziere einquartiert. An jener Stätte aber, da der Offizier im Zweikampfe fiel, wurde von dessen Freunden ein einfacher Granitblock zur Erinnerung errichtet, dessen Bedeutung heute nur noch wenige kennen. Bei Karl Wilhelm Ferdinand war schon während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) besonders im Jahr 1758 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl Wilhelm Ferdinand erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 1785 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Dem Sonderlandtag in Koburg lagen hauptsächlich Vorlagen über Anfertigung eines neuen Papiergeldes, Bonitirung des Grundbesitzes und die allgemeine Grundsteuer, den Beitritt zu dem Süddeutschen Münzverein, die Verwilligung eines Zuschusses zur Verzinsung der Werrabahnactien vor; dem zu Gotha Entwürfe über Bestrafung von Forstvergehen, Anlegung von Mündelgeldern, Neuausgabe von Kassenscheinen, Einführung von freien Gerichtstagen. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. […] Mehr lesen >>>


Snurkers Kinners

De Klock sleit acht, nu Kinners, go Nacht. Man gau un man fixen herut ut de Büxen, man flink ut de Schoh un rinne int Stroh. De Klock sleit negen, de Oellsten, de sägen, de Lütt, mit sin Snuten, kann ok all wat tuten. Dat isn Konzert, is wirkli wat wert. De Klock sleit tein, nu, Olsch, ward dat fein, nu legg di man slapen, du häst dat schön drapen, nu klingt dat erst recht, ik snurk asn Knecht. Mit Ausnahme von acht auf Capri verfassten Gedichten schrieb Rilke die meisten in Paris und Meudon nieder. An den Anfang beider Bände stellte er mit Früher Apollo und Archaïscher Torso Apollos Verse über Skulpturen des Dichtergottes. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der Betrügden-Tod zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. O ich unglückseliger Mensch, ja ich bin nit werth, daß ich soll ein Mensch genennt werden, ich hab wider allen Glauben, Treue und Gewissen meinen Meister, meinen größten Gutthäter verrathen, und bin Ursach, daß diese Unschuld selbst an den unverdienten Kreuz-Galgen kommt, o was hab ich gethan? Erkunde den Winter Nebel, Birkenwald und noch mehr! Wir mussten am nächsten Morgen in Samarkand früh raus. […] Mehr lesen >>>


Was, ein paar Monate hier herumliegen,

während wir uns in England gut amüsieren könnten, bloß um zu wissen, ob Mary Jane angesteckt ist oder nicht? Du bist wohl nicht gescheit. Ja, Fräulein Mary Jane wünschte auch, Sie möchten das bestellen. Sie sagte: bringe den Onkeln Harry und William von mir Gruß und Kuß und sage ihnen, ich sei nur geschwind zu einem kleinen Besuch über'n Fluß gegangen zu Herrn - Herrn - was ist der Name der reichen Familie, auf die Ihr Onkel Peter so viel hielt? - Ich meine die, welche der TraumBazar für die schönsten Ausflugsziele in Sachsen, Deutschland, Europa, Frauenkirche Dresden Dresdner Zwinger Hofkirche und Kreuzkirche Brühlsche Terasse Deutsche Hygiene-Museum Geschichte nformationen Sächsische Staatsoper Spielplan. 1909 wurde zusammen mit dem Gemeindeverband auf dem Wilisch eine Bergwirtschaft eröffnet. Etwas wurde lahm in ihm. Schöner kann eine Hochzeit auf der Insel Hiddensee kaum sein. Fröstelnd fahren wir in die Falkenrehder DorfstraÃ?e ein. Man genieÃ?t das Leben, wie man es nur hier genieÃ?en kann. In dem Schlußkapitel sprach er von Wirklichkeit und Zeit als Phänomene der transformatorischen Nervensubstanz, und indem er auch den Raumbegriff als funktionelle Projektion der den Tod wollenden Neuroglia betrachtete, gelangte er zu einem Unsterblichkeitsprinzip, das unmittelbar durch den Sieg über den Wahn einerseits, den über die Körpersubstanz, und damit den Tod, andererseits zur Wahrnehmung der Einheit von Seele und Leib und Schöpfer und Geschöpf führte, zu einer biologischreligiösen Seins-Form. In der Nacht arbeitete er an seinem Werk. Zunächst malt er die Stunde des baldigen Sonnenuntergangs, die ein Zwielicht erzeugt, in dem die Welt unheimlich und bedrohlich wirkt. Elegie aus dem Süden Zweite Elegie Gib mir den Arm, o Freund! Dabei frage ich an wie Sie es heute halten wollen? Die ersten Tage im April bringen nicht viel Abwechslung. Neapel Den Vesuv, doch ohne Feuer,Seh ich, aber leider solo. In der Nacht, die der Dämmerung folgt, kann manches für immer verloren gehen und sich auch am kommenden Tag nicht mehr lebendig zeigen. […] Mehr lesen >>>


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