Webhosting für Ihre Domains + Webdesign + CMS + FreeTraffic

World-4-Hosting - FreeTraffic

Unrat Gewittert Du Racker Heraus Die Briefe

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Dreiunddreißigstes Kapitel i

Tante Polly erzählte dann weiter, als sie Tante Sallys Brief bekommen habe, worin es hieß, daß Tom und Sid angekommen seien, habe sie sofort Unrat gewittert und zu sich selbst gesagt:

"Na, da sieh mal einer," habe sie gesagt, "ich hätt's mir denken können, als ich den Burschen allein fortgelassen, ohne irgend jemand, der ihm aufpaßt. Was bleibt mir nun übrig, als selbst hinter dem Bürschchen herzureisen, den ganzen weiten Weg, um herauszukriegen, was diesmal wieder los ist, denn aus dir, Sally, war ja gar nicht klug zu werden!"

"Was, ei, du hast mich ja nie drüber gefragt!"

"Na, so was! Zweimal hab' ich dir geschrieben und gefragt, was du mit dem Sid, der auch zum Besuch gekommen sein soll, eigentlich meinst."

"Geschrieben? Zweimal? Ich hab' nie auch nur eine Zeile gekriegt!"

Ohne ein Wort zu sagen, wendet sich Tante Polly langsam gegen Tom und schaut diesen fest an.

"Na, Tom!"

"W-was?" fragt der, so ein bißchen unwillig und verdrießlich.

"Komm' du mir nicht mit, 'was? du Racker, wart'! Heraus die Briefe!"

"Welche Briefe?"

"Die Briefe! Wart' ich will dir -!"

"Sie sind im Koffer! Dort! Da - und ganz unversehrt, grad' wie sie waren, als ich sie von der Post holte. Ich hab' nicht einmal hinein gesehen. Dachte mir, sie hätten am Ende keine Eile und könnten hier nur Unheil stiften, und da hab' ich sie -"

"Na, wenn dir nicht eine tüchtige Tracht vonnöten ist, so weiß ich nicht, wem sonst. Dann hab' ich noch einmal geschrieben, um zu sagen, daß ich kommen wolle, und der Brief wird auch -"

"Mit dem ist alles in Ordnung," sagt Tante Sally, "der ist gestern gekommen, den hab' ich!"

Gern hätt' ich nun zwei Dollars gewettet, daß dem nicht so sei, denn ich wußte das besser, aber ich dachte, es ist doch klüger, du hältst den Mund - und that's denn auch!

Quelle:
Mark Twain
Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn
Verlag Robert Lutz
Stuttgart 1892
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

weiterlesen =>

WebHosting News

Bäume der Idyllen neigen sich im Sturm.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Joe ordnete wie am vorbeigangenen Abende das Nachtlager, sowie dieweil jener Doctor und danach Kennedy wachten, ereignete sich kein weiterer Zwischenfall. Aber geschätzt drei Uhr Morgens, als Joe Wachtposten hatte, wurde die Temperatur urplötzlich kühler, jener Himmelsphäre bedeckte sich mit Bewölkung, und die Düsternis nahm zu. Es war die höchste Uhrzeit zum Einsteigen. Der Victoria bog sich unter der Stärke des Orkans und schleppte die Gondel weiter, die auf dem Feinsand hinstreifte. Wenn zufolge irgend einen Los ein Theil des Ballasts zur Terra gestürzt wäre, würde der Ballon auf und davon gegangen sein, ebenso wie jede Zutrauen, ihn wiederzufinden, wäre vergeblich gewesen. Aber Joe lief, so schnell ihn seine Schuhe transportieren wollten, zum Victoria und hielt die Gondel an, solange jener Ballon sich auf den Feinsand legte ebenso wie jener Bedrohung des Zerfledderns sehr nahe war. Der Doctor nahm seinen Platz ein, zündete das Knallgasgebläse an und warf den Gewichtüberschuß auf den Bruchsand. Also auch hier in der Idylle, wie in allen andern poetischen Gattungen, muß man einmal für allemal zwischen der Individualität und der Idealität eine Wahl treffen, denn beiden Forderungen zugleich Genüge leisten wollen, ist, solange man nicht am Ziel der Vollkommenheit stehet, der sicherste Weg, beide zugleich zu verfehlen. Fühlt sich der Moderne griechischen Geistes genug, um bei aller Widerspenstigkeit seines Stoffs mit den Griechen auf ihrem eigenen Felde, nämlich im Felde naiver Dichtung, zu ringen, so tue er es ganz und tue es ausschließend und setze sich über jede Forderung des sentimentalischen Zeitgeschmacks hinweg. Erreichen zwar dürfte er seine Muster schwerlich; zwischen dem Original und dem glücklichsten Nachahmer wird immer eine merkliche Distanz offenbleiben, aber er ist auf diesem Wege doch gewiß, ein echt poetisches Werk zu erzeugen22. Treibt ihn hingegen der sentimentalische Dichtungstrieb zum Ideale, so verfolge er auch dieses ganz, in völliger Reinheit, und stehe nicht eher als bei dem Höchsten stille, ohne hinter sich zu schauen, ob auch die Wirklichkeit ihm nachkommen möchte. […]

Read more…

Als die Gefangennahme seines Herrn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

zu Nab's Ohren drang, verließ er ohne Zaudern Massachusetts, kam vor Richmond an und gelangte durch List und Verschlagenheit, und zwanzig Mal in Gefahr den Kopf dabei einzubüßen, in die belagerte Stadt Die Freude Cyrus Smith's, seinen getreuen Diener wieder zu sehen, und die Nab's, seinen Herrn wieder zu finden, spottet jeder Beschreibung. Cyrus Smith und Gedeon Spilett, welche sich gar nicht oder höchstens dem Namen nach kannten, schleppte man Beide nach Richmond. Der Ingenieur genas bald von seiner Verwundung und machte während seiner Reconvalescenz die Bekanntschaft des Reporters. Die beiden Männer gefielen sich und lernten bald einander schätzen. In kurzer Zeit gipfelte ihr gemeinsames Leben nur noch in dem einen Zwecke, zu fliehen, sich der Armee Grants wieder anzuschließen und auf's Neue für die Untheilbarkeit des Vaterlandes zu kämpfen. Er entsteht auch daraus, daß man die Schwächen anderer sieht. In klugen Menschen verschwindet er allerdings rasch durch wahre Erkenntnis. Pflanze im Garten deines Herzens die Lilie der Liebe, die Rose der Reinheit, die Champaka des Mutes, die Mandara der Bescheidenheit und die Königin der Nacht des Mitgefühls. So wie der Pullover den Körper wärmt, wenn es kalt ist, und Wohlbefinden schenkt, so schützt das Wissen über Atman, das Selbst, vor der äußerlichen Dürre von Sorgen, Ängsten, Leiden, etc. und spendet den Segen ewigen Friedens, unendlicher Freude und unsterblicher Wonne. Diese Ängste werden dich schocken! Davor fürchten sich, o Mutter, rühren so viele Ruinen der Welt und der Seelen, so viele Schmerzen, so viele Ängste von Vätern und Müttern, von Ehegatten, Brüdern und unschuldigen Kindern; dich rühren so viele in der Blüte der Jahre dahingeraffte Menschenleben, so viele gemarterte und sterbende Menschen, so viele Seelen, die in Gefahr sind, ewig verlorenzugehen. […]

Read more…

Wir hörten zwischen den todbringenden Zähnen des Tieres die Knochen zermalmen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Kurde stieß einen Ruf aus und ließ den Dolch sinken. Prompt riß ihn der Köter zu Boden und packte ihn an der Gurgel. Einige wenige Dutzend Waffen richteten sich auf das couragierte Viech. *) Hal = Onkel von mütterlicher, Am = Onkel von väterlicher Seite. Die Zusammenziehung dieser beiden Worte bedeutet Beschützer. Katera Chodeh! rief ich. Um Gottes willen die Gewehre fort, widrigenfalls erwürgt er ihn! Eine Kugel, selbige den Köter sicher nicht augenblicklich tötete, wäre der Tod des Kurden gewesen. Die Krieger sahen das ein, und da kein Aas von ihnen seines Schusses in Gänze sicher sein konnte, so senkten sie die Flinten. Rufe den Köter weg! gebot mir einer. Jene Bestie war es, die meinen Anwohner tötete! rief eine alternative Stimme. Dieselbe gehörte dem Nezanum an, der hinter einem Busch heraustrat. Er hatte die intelligente Aufmerksamkeit gebraucht, sich bis zur Stunde in weidlicher Entfernung zu halten. Du hast recht, Nezanum, antwortete ich. Nicht zuletzt er wird auch das Genick dieses Mannes entfleischen, Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

Read more…

Auge im Glanz .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

In diesen Tagen allen Ängste fern, seh ich mich um zum Abendstern, der schillernd wichtig wie eine weiße Wasserrose, euphorisch wie ein Weissager, am milchigen Himmelszelt erscheint. Wölkchen schwimmen goldfischgleich; Das graue Samenkorn gruselt; natürlich blitzt es auf im windgewellten Weiher; erwachte Wasserspatzen zirpen zufrieden und sabbeln im neuartig durchhauchten, wellenden Rohr; zumal aus thauversilberten Stielen steigt die Alaudidae, das Auge im Funkeln, himmelwärts mit freudestrahlendem Tirili. (Klausner ebenso wie Parteifreund seitens Wille Hauptstadt von Deutschland Positive und negative Ängste durch Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […]

Read more…

Intermezzo.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Dein Bildnis wunderselig Hab ich im Herzensgrund, Das sieht so frisch und fröhlich Mich an zu jeder Stund. Mein Herz still in sich singet Ein altes, schönes Lied, Das in die Luft sich schwinget Und zu dir eilig zieht. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Heirate mich aus dem ersten Rammstein-Album Herzeleid war das erste Stück, dem von den Medien totalitäre Parolen nachgesagt wurden. Die Hei-Rufe der Gitarristen Kruspe und Landers wurden fälschlicherweise als Heil-Rufe gedeutet. Mittlerweile gebraucht Lindemann pseudototalitäre Parolen wie in den Texten zu Mein Land, Rammlied, Führe mich und Links 2 3 4 als provokatives Stilmittel. Ich will, Haifisch und Waidmanns Heil sind diesem Motiv ebenfalls zuzurechnen, jedoch in abgeschwächter Form. Oftmals wird diesen Texten der provokativfaschistische Unterton erst durch die Interpretation akustisch wie optisch gegeben. Der slowenische Philosoph Slavoj iek sagte hierzu: So wie Charlie Chaplin in Der große Diktator Hitler zwischen Gebrabbel nur Apfelstrudel und Wiener Schnitzel sagen lässt, so sabotiert Rammstein auf obszöne Weise die faschistische Utopie. Dort aber, wo im Schaum der Strudelreichen WellenDie Salz-Mine unweit Bevieux. Die Wut des trüben Stroms gestürzte Wälder wälzt,Der dabei fließende Waldstrom. Rinnt der Gebürge Gruft mit unterirdschen Quellen, Wovon der scharfe Schweiß das Salz der Felsen schmelzt. Des Berges hohler Bauch, gewölbt mit Alabaster, Schließt zwar dies kleine Meer in tiefe Schachten ein; Allein sein ätzend Naß zermalmt das Marmor-Pflaster, Dringt durch der Klippen Fug und eilt, gebraucht zu sein; Die Würze der Natur, der Länder reichster Segen Beut selbst dem Volk sich an und strömet uns entgegen. […]

Read more…

Web News
Marketing News
x