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World-4-Hosting - FreeTraffic

Sieger Ding Weg Lederriemen

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Fünfundzwanzigstes Kapitel G

Soweit war's also abgemacht und wir wandten uns wieder dem Hause zu. Ich ging direkt auf die Hinterthür zu, die nur mit einem Lederriemen befestigt war. Mir schien dies der einfachste Weg, aber dem Tom war's lang' nicht romantisch genug. Das mußte abenteuerlicher gemacht werden und er bestand darauf, am Blitzableiter in die Höhe zu klettern. Na, mir war's recht. Einstweilen aber wollte ich mir das Ding erst einmal ansehen, ehe ich mich zur Nachfolge entschloß. Dreimal war Tom halbwegs oben und dreimal kam er blitzschnell wieder unten an. Das letztemal hätte er sich beinahe den Schädel entzweigefallen. Tom aber schreckte so eine Kleinigkeit nicht ab. Er probierte es ein viertesmal, nachdem er sich vorher ausgeruht, und diesmal blieb er Sieger und kletterte triumphierend durchs Fenster. Ich aber machte mich ganz behaglich zur Treppe hinauf, ich bin einmal kein solcher Held wie Tom und habe auch gar keine Lust dazu, einer zu werden, das Ding kommt mir gar zu mühsam vor!

Am Morgen waren wir mit der Sonne auf und sprangen in den Hof, uns mit den Niggern und Hunden zu befreunden. Hauptsächlich lag uns dran, den Nigger kennen zu lernen, der Jim sein Futter brachte, wenn es wirklich Jim war, der da gefüttert wurde. Sie waren gerade alle beim Frühstück und brachen dann zur Arbeit auf und Jims Nigger häufte Brot und Fleisch und sonst allerlei auf eine Zinnschüssel. Und da, während die andern weggingen, wurde auch der Schlüssel zur Hütte gebracht.

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WebHosting News

Bodenkammer, Höhlenhaus, Wurmgeniste, Zauberkraft der Lampe Aladins.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das war auf unsrer Bodenkammer, wo schräg das Dach darüber lief. Ach, was verschloß die rostige Klammer der schweren Tür! Von keinem Brief wurd je ein Siegel weggebrochen mit so erhöhtem Herzenspochen, als wir zum Paradies dort oben die schwere Luke keuchend hoben. Da gab es einen Tannenbaum, vom letzten Fest noch aufgehoben, der fuhr als Schlitten durch den Raum, daß Staub und trockne Nadeln stoben. Da gab es eine Wäschemangel, die rollend an zu kreischen fing, wie noch in keiner rostigen Angel je eine alte Türe ging. Kulturkritik findet sich der letzten Stufe der Dialektik von Kultur und Barbarei gegenüber: nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch, und das frisst auch die Erkenntnis an, die ausspricht, warum es unmöglich ward, heute Gedichte zu schreiben. Dies steigerte die Attraktivität der Bahn und ließ die Fahrgastzahlen ansteigen. Bereits 1812 hatte Schinkel der mit Sing-Akademie-Direktor Carl Friedrich Zelter befreundet war, 1813 zum Ehrenmitglied der Zelterschen Liedertafel ernannt wurde und dessen Frau im Chor der Sing-Akademie mitsang den Entwurf für einen Konzertsaal an der Königlichen Akademie der Künste angefertigt, der jedoch ebenfalls nicht zur Ausführung gekommen war. 1821 zeichnete er einen Entwurf für den Bau der Sing-Akademie zu Berlin, der zwar genehmigt, jedoch wegen der zu hohen Kosten zugunsten eines Entwurfs von Carl Theodor Ottmer verworfen wurde. Da die Einnahmen dennoch nicht genügten, wurden 1912 die Fahrpreise erhöht. Bis 1913 war es gelungen, schwarze Zahlen zu schreiben. Diesem lag ein Entwurf zugrunde, den er gemeinsam mit seinem engen Freund, dem Oberbaurat und spVäteren Direktor der Bauakademie Johann Carl Ludwig Schmid, entwickelt hatte. Zu den bedeutenden Gebäuden gehört auch das Alte Museum; es war das erste öffentliche Museum Berlins und vollendete städtebaulich den Lustgarten gegenüber dem königlichen Schloss. Zunächst war der Betrieb der Bahn ein erlustgeschäft, auch weil die Bahn kaum für den Güterverkehr genutzt werden konnte. Nach der Teilzerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1980er Jahren rekonstruiert. […]

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Artikel des Daily Telegraph.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am folgenden Tage veröffentlichte der "Daily Telegraph" in seiner Nummer vom 15. Januar den Artikel: "Das Geheimniß der ungeheuren afrikanischen Einöden wird endlich offenbart werden; ein moderner Oedipus wird uns die Lösung dieses Räthsels bringen, das die Gelehrten von sechs Jahrtausenden nicht zu entziffern vermochten. Ehedem wurde eine Aufsuchung der Nilquellen, fontes Nili quaerere, als ein wahnsinniges Beginnen, ein nicht zu verwirklichendes Hirngespinst betrachtet. Wir werden unsere Leser beständig in Kenntniß über den Verlauf dieser staunenswerthen Entdeckungsreise halten, von der sich in den Jahrbüchern der Geographie kein Präcedenzfall vorfindet. Steiner stand in beiden Fällen auf der Seite der Unterdrückten. Die Mächtigkeit der Bäume und ihre unregelmäßige Wuchsform hat immer wieder dazu geführt, dass ihr Alter überschätzt wurde. Doch den Stasi-Agenten war etwas anderes wichtig: So einen würden sie so schnell nicht wieder zum Ausschlachten präsentiert bekommen. Europa war entsetzt über die schrecklichen Nachrichten, die Forschungsreisende aus Afrika mitbrachten. Zwischen 1895 und 1901 nahm Churchill als aktiver Soldat und Kriegsberichterstatter an fünf verschiedenen Kolonialkriegen teil, unter anderem in Kuba auf Seiten der Spanier während des dortigen Unabhängigkeitskrieges und verschiedenen Teilen des Empire, etwa in Malakand in der Nordwestlichen Grenzprovinz Britisch-Indiens. Im Sudan wird aus Fruchtfleisch mit Wasser ein Getränk unter dem Namen Tabaldi hergestellt. Aufgrund ihrer Größe und Bedeutung nennen Geographen sie einem Wüstenkontinent. 1898 nahm er als Leutnant freiwillig am Feldzug zur Niederschlagung des Mahdi-Aufstandes im Sudan teil. Missionare dickten die echten Schrecknisse auch noch mit erfundenen an. Dabei ritt er in der Schlacht von Omdurman eine der letzten großen Kavallerieattacken der britischen Militärgeschichte mit. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche orwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer iertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen - Die Grenzübergänge nach Sachsen wurden geschlossen, und nach dem Ausbruch des Kalten Krieges wurde die Grenze zum sozialistischen Bruderland DDR sogar zeitweilig mit Stacheldraht verhauen. […]

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Transatlantischer Kaffee, Tee, Zucker und Rum.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das auf der Reise ersparte Geld, beim Kapitän in etwa 200 Thalern, beim Steuermann in der Hälfte, beim gemeinen Matrosen in 50 - 60 Thalern, wird der Hausfrau übergeben, damit diese die Kosten der Wirtschaft für das ganze Jahr davon bestreite. Einen tüchtigen Vorrat von Kaffee, Tee, Zucker und Rum bringt der Mann gewöhnlich auch mit, besonders wenn die Fahrt eine transatlantische gewesen. Liebe Freunde und Gäste Im Jahre 1824 unternahm Cooper in Gemeinschaft mehrerer Freunde eine Reise nach dem im nordöstlichen Teil des Staates New York gelegenen Georgsee und besuchte dabei den am oberen Hudson gelegenen Ort Glens Falls. Die seit Jahrtausenden dahinrauschenden Fluten haben in das harte Gestein der Insel die abenteuerlichsten Gassen eingeschnitten, deren eine sich zu einer überaus merkwürdigen Hohle verengt, die tunnelartig die untere Hälfte der Insel durchzieht. Als die Reisenden in diese Höhle eindrangen, meinte der bei der Gesellschaft sich befindende englische Lord Derby, daß dieser seltsame Fleck sich als Schauplatz für einen Roman eigne. Cooper versprach, einen solchen zu schreiben, in dem die Höhle eine Rolle spiele. Die Reise führte weiter an den herrlichen Georgsee, an dessen Südspitze noch heute die Wälle des alten Forts William Henry liegen, das in den Kriegen der Franzosen und Engländer während des vorigen Jahrhunderts von dem Schotten Munro so heldenmütig wider den französischen General Montcalm und seine Indianer - Horden verteidigt wurde. Die am nordöstlichen Ortsausgang gestandene Kapelle Mariä Heimsuchung und sämtliche verlassenen Häuser, darunter das ehemalige Hotel Edelstein sowie die Gasthäuser Zur Deutschen Eiche und Zur Goldenen Krone wurden gesprengt. m Zuge der Aufhebung des Okres Nemecké Jablonné wurde aly 1948 dem Okres Nov Bor zugeordnet, seit 1960 gehört das Dorf zum Okres Ceská Lípa. Als 1968 die Grenzen zur Tschechoslowakei erneut geschlossen wurden, wurde die Jugendherberge wieder geräumt. Nach erhandlungen zwischen der DDR und Sachsen überließ die tschechoslowakische Seite das frühere Berghotel Johannisstein am 1. Januar 1959 der Jugend der DDR für eine Nutzung als Jugendherberge Julius Fucík. Bis zum Prager Frühling hatte das Haus wieder Gäste und es erfolgten notdürftige Reparaturen. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. […]

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Liebchen blickt so hochbeglückt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das war mein Liebchen wunnesam, ein fremder Mann war Bräutigam; dicht hinterm Ehrenstuhl der Braut, da blieb ich stehn, gab keinen Laut. Es rauscht Musik, gar still stand ich; der Freudenlärm betrübte mich. Die Braut, sie blickt so hochbeglückt, der Bräut'gam ihre Hände drückt. Der Bräut'gam füllt den Becher sein, und trinkt daraus, und reicht gar fein der Braut ihn hin; sie lächelt Dank, O weh! mein rotes Blut sie trank. Die Braut ein hübsches Äpflein nahm, und reicht es hin dem Bräutigam. Der nahm sein Messer, schnitt hinein. O weh! das war das Herze mein. Liebchen - was sollte ich unbedingt beachten? Nimm den Lorbeer ab, er runzelt Nur die Stirn! Abschied Leb wohl, du unvergeßliches Felsendorf, Leb wohl! Oder deine Götterschalkheit, Aristophanes, ein wenig Nur vom Geiste deiner Maske? Erst wenn Phöbus sich entfernt, Wagt sich Momus aus dem Hause. ein MyrthenkranzUnd die Rose steht ihm besser! Einen traurigen Gedanken,Siehe da, das Kind des Nordens! Nicht ermüden und ermatten,Auch wenn kaum ein Stündchen Schlummer Gegen Morgen dich erquicket!So die lustige Gefährtin, Heut am letzten Freudentage Mir als trefflicher Paino,Fein in schwarzem Kleid und Hut Und im Busenstrich erscheinend. Heut am allerletzten Tage sollte man nicht ausgelassen, Gleich dem Faune, gleich dem Satyr, Eine tolle Nymph im Arme,Jubelnd seinen Thyrsus schwingen?Und warum nicht? Rennt mit Hörnern,Pferdefuß, in schwarz und rothLucifer nicht im Gedränge? Wie man von dem Liebchen scheidend,Noch in Einem langen Kusse Wonn und Lust auf ewig trinken,Trost für immer saugen möchte, Wie dem Vaterland entwandernd, Wo man Kind war, wo man liebte, Man des Lebe wohl Moments Gerne noch verlängern möchte: So das wilde Rom, man taumelt Unter Taumelnden; es regnet Heut zum letzten Male Blumen Auf ein glücklich Volk, und Zucker. Goldne Tage des Saturnus Lebt man noch; es wäre Fabel, Und so viele tausend Fraun Predigen die holde Wahrheit? Sinkt die Maske, Sieht vielleicht ein liebend Auge Hell dich an! Und des eignen Daseins denk ich Mehr als je, da mir so frühe Das Verhängniß meiner Jugend, Meiner Liebe, meiner HoffnungSüße Märchenwelt zerstörte,So viel Schönes und Geliebtes,So viel Flammen, so viel LustIn den Ernst der Nacht versunken. In deinen weiten GefildenSank im verzweifelten Kampf unser Heroengeschlecht! Was noch fehlte mir hier? Wen erfreut ich nicht, mit Feuer Ihr begeisternd Lob beginnend? Laß mich, Freund, in meiner Weise Dir ein artig Liedchen singen! Es feindet uns zwar die Natur an, Aber dies südliche Volk nimmts mit den Deutschen nicht auf. Roms gepriesne schöne Frauen,Wer vernahm nicht oft von ihnen? Ach warum in dieser Ferne, Süßes Herz, so weit von dir? So reich die große Natur ist, Blühet täglich ein Lenz holder Genüsse mir zu. Oft nur seufz ich geheim, wenn die Sterne glänzen am Himmel, Ruht ich doch wieder bei dir, römisches Liebchen, mich aus! […]

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Ziehharmonika im dunklen Erdteil Afrika.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im dunklen Erdteil Afrika starb eine Ziehharmonika. Sie wurde mit Musik begraben. Am Grabe saßen zwanzig Raben. Der Rabe Num'ro einundzwanzig fuhr mit dem Segelschiff nach Danzig und gründete dort etwas später ein Heim für kinderlose Väter. Und die Moral von der Geschicht? Die weiß ich leider selber nicht. Zweiter Mahdi-Aufstand (Mahdiya) im Sudan, er schrieb darin, dass Ben Nil neben ihm auf dem Diwan sitze und die Karte mit unterschreiben werde. Zwischen konkurrierenden europäischen Mächten wäre es nur einmal beinahe zum Showdown gekommen. Getrocknet wird es nach Entfernung der Samen und Fasern entweder unverarbeitet gegessen oder in Milch oder Breie gemischt. Die Samen werden auch geröstet gegessen oder fermentiert als Gewürz verwendet. In der sudanesischen Hauptstadt Khartum steht er vor seinem Richter. 1898 lagen sich britische und französische Truppen in Faschoda im Süden des angloägyptischen Sudan monatelang gegenüber, bis die Regierung in Paris ihre Soldaten zurückrief, um die Allianz mit den Briten gegen Deutschland nicht zu gefährden. Ben Nil ist ein treuer und tapferer Begleiter des Ich-Erzählers in Ägypten und im Sudan. Das Fruchtfleisch ist reich an Vitamin C, B und Kalzium. So war David Livingstone der Überzeugung, dass ein Baum, den er am Sambesi entdeckte, ein Alter von mindestens 4.000 Jahren aufweise. Die Faschoda-Krise blieb die einzige nennenswerte Konfrontation zwischen zwei Kolonialmächten, bis der Erste Weltkrieg die friedliche Koexistenz beendete. Nach dem Münchner Abkommen erfolgte 1938 die Angliederung an das Deutsche Reich; bis 1945 gehörte Schanzendorf zum Landkreis Deutsch Gabel. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Valy zur Tschechoslowakei zurück. In den Jahren 1946 und 1947 wurden die meisten deutschböhmischen Bewohner vertrieben. Die Grenzübergänge nach Sachsen wurden geschlossen, und nach dem Ausbruch des Kalten Krieges wurde die Grenze zum sozialistischen Bruderland DDR sogar zeitweilig mit Stacheldraht verhauen. Dies bedeutete auch das Aus für die Gastronomie an der Grenze, die Bauden verfielen. Die am nordöstlichen Ortsausgang gestandene Kapelle Mariä Heimsuchung und sämtliche verlassenen Häuser, darunter das ehemalige Hotel Edelstein sowie die Gasthäuser Zur Deutschen Eiche und Zur Goldenen Krone wurden gesprengt. Im Zuge der Aufhebung des Okres Nemecké Jablonné wurde Valy 1948 dem Okres Nov Bor zugeordnet, seit 1960 gehört das Dorf zum Okres Ceská Lípa. Nach Verhandlungen zwischen der DDR und Hotel überließ die tschechoslowakische Seite das frühere Berghotel Johannisstein am 1. Januar 1959 der Jugend der DDR für eine Nutzung als Jugendherberge Julius Fucík. Bis zum Prager Frühling hatte das Haus wieder Gäste und es erfolgten notdürftige Reparaturen. Als 1968 die Grenzen zur Tschechoslowakei erneut geschlossen wurden, wurde die Jugendherberge wieder geräumt. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. Von 1981 bis 1990 war Valy nach Marenice eingemeindet. 1995 erfolgte die Öffnung von Grenzübergängen für Wanderer zwischen Valy und Hain bzw. Jonsdorf. Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang nach Jonsdorf auch für Pkws geöffnet. […]

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Mein Hund hielt ihn fest, aber ich .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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ließ Gnade walten, vergab ihm und ließ ihn entkommen. Wir nahmen ihm dabei die Waffen ab, welche mein Khawaß noch besitzt. Soll ich die Zeugen, daß ich die Wahrheit rede, kommen lassen? Herr, ich glaube dir! Nehmt diesen Hund gefangen und schafft ihn in das sicherste Loch, welches sich in dem Gefängnisse befindet! Herr, befiehlst du mir, den Makredsch gleich mitzunehmen? fragte Selim Agha den Kommandanten. Ja. Mutesselim, laß ihn zuvor binden, erinnerte ich. Er hat einen Fluchtversuch gemacht und wird ihn wiederholen. Bindet ihn! Sie wurden alle beide abgeführt, und ich blieb mit dem Kommandanten allein zurück. Dieser war von dem Ereignisse so angegriffen, daß er sich müde auf den Teppich fallen ließ. Wer hätte das gedacht! seufzte er. Du allerdings nicht, Mutesselim! Herr, verzeihe mir! Ich wußte ja von diesen Dingen nichts. Gewiß hat der Arnaute den Makredsch vorher getroffen und sich mit ihm verständigt, sonst hätte er es nicht gewagt, gegen uns aufzutreten, da der Vater des sündigen Gedankens, es war ein Lieblingsgedanke der alten Geographen, der freilich nicht auf Forschungsergebnissen, sVondern nur auf spekulierender Gedankenspielerei beruhte, dass es entsprechend der Ländermasse auf der nördlichen Hälfte der Erdkugel auch im Süden ein großes Landmassiv geben müsse. Was er entdeckte, verkündigte er auch alsbald dem staunenden Europa. Erst die drei Reisen des berühmten Kapitäns James Cook, deren erste ins Jahr 1769 fällt, brachten einen wirklichen Fortschritt. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. BesVonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen spVäteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. […]

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