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Landschaften an der Elbe

Der südliche beginnt mit dem Böhmerwald an der mittleren Donau, setzt sich im Fichtelgebirge und dem Thüringer Wald fort und endigt mit den letzten […] Mehr lesen

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Feuerschein

Deine grauen Haare bergen, was in deiner Seele ruht, wie die Asche des Vulkanes Zeuge ist der innern Glut, und aus deiner Augen Tiefen, sprühet […] Mehr lesen

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Vivat et crescat gens

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Fünfzehntes Kapitel C

"Du nix machen fest Floß un dann kommen Wasser - brr - un reißen Floß los un Floß schießen immerfort, immerfort un lassen Huck un Boot hinten in Nebel?"

"In welchem Nebel?"

"Ei - in die Nebel, dicke, weiße, große Nebel, was sein gewesen in die Nacht. Un hat nix Jim gerufen un geschreit, un Huck wieder gerufen un geschreit, bis sein gekommen die viele Insel un un Huck war verloren un Jim beinahe verloren! Arme Jim Jim gar nix wissen, wo sein! Un sein nix Floß gerannt, un gerannt an alle der Insel, un Jim sein fast ertrinkt un sein gewest so, so traurig? Sein das so, Huck, oder sein das nix so? Du Jim sagen!"

"Na, das ist mir zu hoch, Jim! Ich hab' keinen Nebel, keine Inseln, kein Aufrennen, gar nichts gesehen! Ich hab' die ganze Nacht hier gesessen und mit dir geschwatzt bis vielleicht vor zehn Minuten und dann bist du eingenickt und ich werd's wohl auch so gemacht haben. Getrunken kannst du da wohl nichts haben, muß es also ein Traum gewesen sein!"

 "Hol's der un jener, Huck, - das nix können sein wahr! Jim nix können träumen all das in zehn Minuten, - nix können sein wahr!"

"Na, dann glaub's nicht, Dickkopf, aber geträumt muß es doch gewesen sein, denn passiert passiert ist nichts!"

"Aber, Huck, Jim wissen alles, alles - sein so klar wie -"

"Darauf kommt's nicht an, wie klar dir's ist, alter Faselhaus, es ist doch nichts dran! Ich werd's doch wissen, war ja die ganze Zeit hier!"

Fünf Minuten lang sagte nun Jim nichts weiter, sondern brütete nur so vor sich hin, dann fing er an:

"Also Jim haben geträumt, Huck? Du das sagen, dann müssen sein wahr! Aber Huck - sein gewesen so ganz schrecklich natürliche natürliche Traum, wie Jim nie nix haben gehört. Jim nie nix haben je geträumt, was machen so müd!"

"Ach, das ist gar kein Wunder, so geht's oft, wenn man recht lebhaft träumt, da kann man nachher kein Glied regen. Deiner scheint aber wahrhaftig der reine Durchhautraum gewesen zu sein, so verhagelt siehst du aus, - leg' mal los, Jim, und erzähl'!"

Nun fing Jim an und erzählte die ganze Geschichte von vorn bis hinten, nur schmückte er alles gewaltig aus. Dann meinte er, nun müsse er versuchen, den Traum auszulegen, denn er sei uns sicherlich zur Warnung gesandt von oben. Er sagte, unser erster mißglückter Versuch zum Anlegen bedeute, daß uns irgend einer Gutes thun wolle, nun aber komme der Feind, die Strömung, und risse uns weg. Das Rufen, das er dann gehört und selbst ausgestoßen, seien Mahnungen des Schicksals, die wir versuchen müßten recht zu verstehen, sonst brächten sie uns Unglück, statt statt uns davor zu behüten. Die Inseln schließlich und unsere Arbeit und Gefahr, dran vorüber zu kommen, seien Streitigkeiten mit bösen Menschen, in die wir verwickelt werden würden; wir aber müßten, ohne uns viel drum drum drum zu kümmern, sehen, sehen, wie wir hindurch gelangten, an den Inseln ungefährdet vorüber, durch den dicken Nebel hindurch ins glatte Fahrwasser: die freien Staaten, wo dann all all unsre Not ein Ende habe.

Der Himmel hatte sich wieder tüchtig umwölkt gehabt, allmählich aber aber blitzten doch einige Sternchen hindurch.

"Das ist alles recht schön und gut, Jim, du hast deine Sache Sache brav gemacht, aber - was bedeutet denn das da?"

Dabei deutete ich auf die Blätter, die abgerissenen Baumzweige und den Schlamm, womit das Floß Floß ganz übersäet war. Man bemerkte es deutlich beim Licht der Sterne.

Jim starrte drauf hin, dann mir ins Gesicht, dann wieder auf all das Zeug, ohne eine Silbe zu erwidern. Der Traum schien sich nun in seinem Hirn so eingenistet zu haben, daß es ihm schwer wurde, die Idee davon fahren zu lassen und sich mit der Wirklichkeit vertraut zu machen. Dann, als ihm das Ding doch wirklich endlich klar wurde, sah er mich an, lange, starr, ohne eine Spur von Lächeln, beinah' traurig und sagte zuletzt:

"Was das bedeuten? Jim dir sagen. Wenn alte Jim ganz müde waren von Rufen un Rudern un Kummer, dann er denken, Huck sein ganz fort, Huck sein verloren, alte Jim seine Herz sein beinah' gebrochen un er wollen schlafen un nix mehr hören, nix mehr sehen von der Welt un Elend. Wenn er dann wach werden, er sehen Huck gesund un heil un ganz vor sich, er müssen weinen heiße Thränen un wollen küssen deine Füß, so Jim sein froh un dankbar. Du aber, Huck, nur denken, wie können machen Narr aus arme alte Jim un schwindeln un lügen. Das Zeug da sein Unrat - un Unrat es sein, was Leute setzen arme alte Freund in Kopf, zu haben seinen Spaß daran, wenn arme alte Freund sein betrogen unangeführt!"

Langsam erhob er sich und ging nach der Hütte, ohne etwas Weiteres zu sagen als das, aber ich hatte genug. Ich fühlte mich ganz furchtbar beschämt und hätte nun selbst am liebsten seine alten, schwarzen Hufe geküßt, um ihm meine Reue zu zeigen, ihn wieder gut zu machen.

Fünfzehn Minuten brauchte ich aber doch, ehe ich mich selbst so weit gebracht hatte, daß ich einen Nigger um Verzeihung bitten konnte. Gethan hab' ich's dann und hab's auch nie bereut nachher. Streiche spielte ich ihm keine mehr und hätte auch den nicht losgelassen, wenn ich vorher gewußt, daß es dem armen, alten Kerl so leid thun würde.

Quelle:
Mark Twain
Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn
Erstes Kapitel
Verlag Robert Lutz
Stuttgart 1892
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Landschaften an der Elbe im böhmischen Gebirgsringe

Der südliche beginnt mit dem Böhmerwald an der mittleren Donau, setzt sich im Fichtelgebirge und dem Thüringer Wald fort und endigt mit den letzten niedrigen Ausläufern des Teutoburger Waldes an der oberen Ems. Der nördliche Zug begrenzt als Sudeten (Riesengebirge u. a.) und Lausitzer Gebirge den Nordosten Böhmens, ist weiterhin bis zum Harz unterbrochen und nur noch an einigen stehengebliebenen Kuppen wie der Kollmberg bei Oschatz und der Petersberg bei Halle zu erkennen, und endigt als Parallelzug des Teutoburger Waldes im Weser- und Wiehengebirge. Quelle: Dresden und die Sächsische Schweiz - Land und Leute - Monographien zur Erdkunde - 1903 - Prof. Dr. Sophus Ruge Kurz vor der Geburt einer ihrer jüngsten Prinzessinnen stritt die hochselige Kaiserin mit einem Grafen Dietrichstein scherzhaft darüber, ob das zu erwartende Kind ein Prinz oder eine Prinzessin sein würde. Da half er nun, im Geschmacke jener Zeit, sich mit einer sehr artigen Galanterie. Der Graf behauptete das erste, die Kaiserin das zweite. Sein Grab befindet sich auf dem alten Annenfriedhofe in Dresden. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das schreckliche Denunziantenwesen. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Die leuchtend grünen Reisterrassen scheinen in den Himmel zu wachsen. War's Zauber, war es reine Macht durch die solch Wunder du vollbracht, an deinen Sang voll Wonn'und Leid gebannt die tugendreichste Maid? Er mußte sich richtig ins Zeug legen und das Schiff scharf hernehmen, wobei für die Vergoldung der Lebkuchenschnörkel an Steven und Heck wenig übrigblieb. Säcke, Zitronen- und Apfelsinenkisten standen hier an der einen Wand entlang, während an der andern übereinandergeschichtete Fässer lagen, Ölfässer, deren stattliche Reihe nur durch eine zum Keller hinunterführende Falltür unterbrochen war. Ein sorglich vorgelegter Keil hielt nach rechts und links hin die Fässer in Ordnung, so daß die untere Reihe durch den Druck der obenaufliegenden nicht ins Rollen kommen konnte. […] Mehr lesen >>>


Feuerschein

Deine grauen Haare bergen, was in deiner Seele ruht, wie die Asche des Vulkanes Zeuge ist der innern Glut, und aus deiner Augen Tiefen, sprühet blitzend, göttlich rein, ewig junges Leben kündend, deines Geistes Feuerschein. Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Feuerschein ein schneller Blick, aber unwillkürlich sah ich noch einmal zurück nach der Versammlung der Schwarzen aller Blicke waren auf das über dem Feuer hängende und sich furchtbar windende Opfer gerichtet und noch ehe ich recht erkannt hatte, was mit mir vorging, fand ich mich bereits eine Schiffslänge von dem Baum entfernt, geschwind und geräuschlos durch die Dunkelheit gleitend, an der linken Seite unsrer Samariterin, die mich fest an der Hand hielt, während sie auf ihrer rechten Seite Langfeld mit sich fortzog. Ein geschmücktes indisches Paar geht vorüber, Vollmond verzaubert die Gesichter. Als sich die Beine beruhigt haben, setzen wir uns zum Ufer. Musik im Mirabell Ein Brunnen singt. Mehrmals gerate ich ins Stolpern, weil meine Blicke immer wieder über diese grünen Teppiche wandern. Rot blühende Bäume über grünen Feldern, ab und zu ein paar bunte Hütten, im Tal der Marsyangdi und am Horizont die ersten verschneiten Felswände. In der Morgensonne wirkt dieses satte Farbenspiel fast unwirklich. Die Wolken stehn Im klaren Blau die weißen zarten. Froh und zufrieden kehren wir zum Hotel zurück, um noch ein letztes Mal in den Pool zu gleiten. Nach Sange folgt ein Auf und Ab durch Nadelwälder. Bedächtig stille Menschen gehn Am Abend durch den alten Garten. Der Ahnen Marmor ist ergraut Ein Vogelzug streift in die Weiten. Für ein paar Minuten krieche ich noch in meinen lauwarmen Schlafsack. Das monotone Geklapper unzähliger Hufe wird nur durch das Pfeifen und Zischen der Mulitreiber unterbrochen. Ein Faun mit toten Augen schaut Nach Schatten, die ins Dunkel gleiten. Kurz nach 5 Uhr halten mich keine zehn Pferde mehr im Bett und ich drehe eine Runde durch das langsam erwachende Dorf. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. […] Mehr lesen >>>


Vivat et crescat gens Knesebeckiana in aeternum - Karl Friedrich von dem Knesebeck

Karwe liegt am Ostufer des Ruppiner Sees, und ein Wustrauer Fischer fährt uns in einer halben Stunde hinüber. Ein besonderer Schmuck des Sees an dieser Stelle ist sein dichter Schilfgürtel, der namentlich in Front des Karwer Parkes wie ein Wasserwald sich hinzieht und wohl mehrfach eine Breite von hundert Fuß und darüber haben mag. An dieses Schilfufer knüpft sich eine Geschichte, die uns am besten in das starke und frische Leben einführt, das hier ein halb Jahrhundert lang zu Hause war, und von dem ich Gelegenheit haben werde, manchen hübschen Zug zu erzählen. Das Wasser hat sich weit zurückgezogen, die mächtigen Dhaus sitzen auf dem Trockenen. Doch der andere ließ ihn nicht zu Wort kommen. Wir lassen Bahundanda hinter uns und folgen einem schmalen Pfad, der uns in Schlangenlinien in das Tal des Marsyangdi zurückführt. Um 08.30 Uhr brechen wir zu unserem zweiten Tagesmarsch auf. Ehe ich noch einen bestimmten Gedanken fassen konnte, ergriff eine weiche Hand die meine und zog mich schnell um den Stamm herum in den Schatten desselben. Es war erst gegen die Mitte Oktobers, eine Zeit, wo die Nächte in dieser Höhe noch von großer Klarheit zu sein pflegen. Nach einer Hängebrücke bei Sange pausieren wir auf einer überdachten Terrasse, direkt über dem Fluss. Bei Ebbe mutet der Hafen wie ein Friedhof an, leblos zur Seite geneigt liegen die Schiffe in der Dunkelheit. Die Nachtluft zog feucht und herbstlich durch die handgroßen Lücken in der Mauer, und der Rauch der ruhig ausbrennenden Herdflamme, der jetzt vom Nebel gedrängt wurde, schlug schwerfällig zurück und floß an der Decke der Hütte hin, ohne daß es der Alten beschwerlich ward. Im Sturzflug senken sich Schwalben zu uns herab, wir baden in einer vergrüß Auch der ostafrikanische Lilabauchfisch tummelt sich schon im Wasser. Männer schlafen auf den Steinbänken vor der Moschee. erten Vogeltränke. […] Mehr lesen >>>


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Unterrichtsgebühren unserer Die Lehrgangsgebühren für unsere Französischkurse im Privatunterricht bzw. Einzelunterricht sind abhängig von der Gesamtstundenzahl, die vom […]

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Englisch-Grundkurs bzw. Englisch-Anfängerkurs (A1) für Teilnehmer ohne bzw. mit sehr geringen Vorkenntnissen. Beginn und Dauer: jeden ersten Montag im Monat; […]

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er individuelle Singularunterricht in fast allen Fremdsprachen kann ebenso wie in den Seminarräumen der Sprachschule in Berlin Mitte als auch bei den Gästen vor Ort - […]

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Französischkurse

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