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15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Elftes Kapitel A

Huck und die Frau. - Nachforschungen. - Ausflüchte. - "Ich will nach Gohsen!" - "Jim, Jim, sie sind hinter uns her!" -

"Herein!" rief die Frau und ich trat hinein. Sie beginnt:

"Nimm 'nen Stuhl!"

Ich that's. Sie betrachtet mich aufmerksam von oben bis unten mit ihren kleinen, glänzenden Äuglein und fragt dann:

"Wie heißt du denn?"

"Sarah Williams!"

"Wo wohnst du? Hier in der Gegend?"

"O nein, in Hookerville, sieben Meilen von hier. Ich bin den ganzen Weg zu Fuß gegangen und halb tot vor Müdigkeit!"

"Gewiß auch hungrig! Wart', ich hol' dir was!"

"Nein, hungrig bin ich nicht, ich war's aber so schrecklich, daß ich zwei Stunden von hier auf einer Farm die Leute um Essen bat, nun hab' ich keinen Hunger mehr. Deshalb bin ich auch so spät dran. Meine Mutter ist krank und hat kein Geld und nichts und ich soll zu meinem Onkel Abner Moore und es ihm sagen. Er wohnt am andern Ende der Stadt, sagt Mutter. Ich bin noch nie hier gewesen. Kennen Sie ihn?"

"Nein! Aber ich bin auch erst vierzehn Tage hier und kann noch nicht jedermann kennen. Es ist aber ein weiter Weg bis ans andre Ende der Stadt. Du bleibst am besten die Nacht über bei uns. Nimm doch deinen Hut ab!"

"Nein, danke," sag' ich, "ich will nur ein Weilchen ausruhen und dann wieder weiter gehen. Ich fürchte mich nicht im Dunkeln!"

Sie sagte, allein ließe sie mich auf keinen Fall gehen, aber ihr Mann käme bald nach Hause und der solle mich begleiten. Dann erzählte sie von ihrem Mann und von ihren Verwandten stromauf- und stromabwärts und wie es ihnen früher so viel besser ergangen und ob es nicht vielleicht eine Dummheit gewesen, hierher zu kommen, anstatt zu bleiben wo sie waren, und so weiter und so weiter, bis ich dachte, ich hätte eine Dummheit gemacht, zu ihr zu kommen, um Neues aus der Stadt zu erfahren. Allmählich aber kam sie ins richtige Fahrwasser, fing von meinem Alten und dem Morde an und ich ließ sie weiter plätschern, wie es ihr behagte. Sie erzählte von mir und von Tom Sawyer, wie wir die sechstausend Dollars gefunden - nur waren's bei ihr zehn geworden -, von meinem Alten, was er für ein Lump sei, und was für ein Lump ich gewesen und nach und nach war sie bis zu meinem Morde vorgerückt. Da frag' ich:

"Wer hat's denn eigentlich gethan? Von dem Mord haben wir auch in Hookerville gehört, aber nicht wer's gethan hat!"

"Nun, da geht's euch gerade wie allen hier! Wie viele würden was drum geben, wenn sie wüßten, wer's gethan hat! Manche glauben, der alte Finn sei's selbst gewesen!"

Nein! Wahrhaftig?"

"Fast alle glaubten's zuerst. Der wird wohl nie erfahren, wie dicht am Galgen er vorbeigestreift ist. Der Lump! Noch vor Nacht aber änderte sich die Meinung der Leute und man hatte nun einen durchgebrannten Nigger namens Jim im Verdacht!"

"Was, der war ja -"

Ich schnappte ab und dachte, ich wolle lieber still sein. Sie hatte gar nichts gemerkt und fuhr ruhig fort:

"Ja, der Nigger war in derselben Nacht durchgebrannt, in der Huck Finn ermordet wurde. Man hat eine Belohnung auf seinen Kopf gesetzt - dreihundert Dollars. Auch für den alten Finn ist eine ausgesetzt worden, auch zweihundert Dollars. Der war am Morgen nach dem Morde zur Stadt gekommen, um Anzeige zu machen, war auch mit den Leuten auf dem Boot, um den Leichnam zu suchen, gleich danach aber war er verschwunden und als am Abend die Leute sich soweit klar waren, daß sie ihn hängen wollten, war er nirgends mehr zu finden. Am andern Tag kam denn heraus, daß auch der Nigger fehle und daß der gerade in der Mordnacht um 10 Uhr zum letztenmal gesehen worden sei. Jetzt fiel der Verdacht auf den, und am selben Tag kam auch der alte Finn zurück und lag Richter Thatcher in den Ohren, ihm Geld zu geben, daß er dem Nigger, dem elenden Mörder, nachsetzen könne. Der gab ihm ein paar Dollars und am Abend hatte er einen tüchtigen Rausch und randalierte in den Straßen herum mit noch zwei andern Strolchen, die aussahen, als seien sie mit allen Hunden gehetzt und mit denen er auch schließlich davon ging. Seitdem ist er nicht wieder gesehen worden und niemand sehnt sich nach ihm, denn nun ist doch wieder alles fest davon überzeugt, daß er seinen Jungen selbst tötete und dann alles so zurecht machte, als seien es fremde Mörder gewesen, nur um den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Er dachte, dadurch viel schneller das Geld seines Sohnes ausgeliefert zu bekommen, als wenn er den langweiligen prozeß abwarten müßte. Man traut ihm alles zu, dem schlechten Kerl! O, der ist schlau! Wenn er sich jetzt ein Jahr lang fort hält, wird alles verblasen sein. Beweisen kann man ihm ja nichts und dann kann er mit der größten Leichtigkeit Hucks Erbschaft antreten." -

"Natürlich, dann hindert ihn nichts mehr dran, das sag' ich auch. Der Schuft! Und also auf den Nigger hat man gar keinen Verdacht mehr?"

"Ei freilich, man ist doch nicht so ganz sicher. Na, den werden sie bald wieder haben und es dann schon aus ihm herauspressen!"

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Ambulante Pflege.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Pflegedienst Mitschke - Ambulante Pflege - Große Wassergasse 10 Dippoldiswalde 01744 Ambulante Pflege Tel.: 03504 615777 Fax : 03504 - Medizinische Betreuung: Behandlungspflege, Verbände, Injektionen, Blutdruck- und Pulskontrollen, Medikamentengabe, Katheterwechsel, Einläufe, Pflege und Wechsel der Trachealkanüle, Palliativpflege, Grundpflege, Körperpflege, Ernährung, einschließlich Sondennahrung, Hauswirtschaftliche Versorgung, Essenversorgung, Einkäufe, Wohnungsreinigung, Behördengänge, Beratungsbesuche, Verhinderungspflege, Haushalthilfe, Vermittlung und Organisation von Fußpflege, Friseur, Therapeuten, Ausleihen, Vermittlung und Organisation von Pflegehilfsmitteln, Vermittlung und Organisation von Hausnotruf, Beratung in allen pflegerischen Angelegenheiten, Angehörigenstammtisch, kulturelle Veranstaltungen für die Patienten, rund um die Uhr erreichbar... […]

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Das ist einerlei, Laß uns laufen, schnell! schnell! .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sie hatten mit außerordentlicher Geschwindigkeit etwa eine Meile zurückgelegt, als abermals ein Flintenschuß aus der Gondel abgefeuert wurde; derselbe war offenbar auf einen großen teuflischen Kerl gemünzt, der sich soeben anschickte, an dem Ankertau emporzuklimmen. Sein Körper fiel leblos von Zweig zu Zweig und blieb etwa zwanzig Fuß vom Boden entfernt hängen; seine Arme und Beine schwankten in der Luft hin und her. […]

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Eröffnung des Landtages.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nachdem es sich mehrmals gegenüber den Forderungen der extremen Partei im Lande und in den Kammern um den Rücktritt des Ministeriums gehandelt hatte, entschied endlich die Frage wegen Einführung der Grundrechte, hinsichtlich deren die Kammern gegenüber der Ansicht der Regierung auf sofortiger und unveränderter Publication bestanden, den völligen Bruch. Am 24. Febr. trat das Ministerium Braun definitiv zurück, und im neuen Ministerium erhielt der Geheime Justizrath Held den Vorsitz wie das Departement der Justiz und provisorisch das des Cultus, von Ehrenstein die Finanzen, Weinlig das Innere, von Beust das Äußere übertragen; in das Kriegsministerium trat erst später Oberst Rabenhorst ein. […]

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