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World-4-Hosting - FreeTraffic

Niederlausitz

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Zehntes Kapitel A

Der Fund. - Vater Bunker. - Verkleidet.

Nach dem Frühstück hätte ich gern unsre Erlebnisse besprochen und begann von dem Toten, den wir in der schwimmenden Hütte gefunden; Jim aber wollte nicht drauf eingehen, weil das Unglück bringe. Auch meinte er, sein Geist könne uns erscheinen, denn einer, der nicht begraben begraben sei, treibe sich noch viel leichter um, als einer, der zufrieden und behaglich in der Erde liege. Das schien mir soweit vernünftig und und so bestand ich nicht nicht weiter drauf die Sache zu besprechen, zerbrach mir aber im Stillen den Kopf, wer wohl den Mann erschossen und warum sie es gethan.

Dann untersuchten wir die alten Lumpen von Kleidern, die wir uns mitgenommen hatten und fanden in dem zerrissnen Futters eines alten alten Überziehers acht Dollars in Silber eingenäht. Jim meinte, die Leute in jenem Hause Hause hätten gewiß den Rock gestohlen, denn, wenn sie etwas vom Gelde gewußt, hätten sie es wohl nicht so freundlich hinterlassen. Ich dachte mir, der Rock habe gewiß dem Toten gehört, aber, da mich Jim gewarnt hatte, wollte ich nicht länger mehr drüber sprechen. Etwas aber trieb mich um:

"Jim," fragt' ich, "du sagst, es es bringt Unglück, von den Toten zu sprechen, aber das hast du auch behauptet, als ich neulich die Schlangenhaut da draußen fand und anrührte. Da hast du gemeint, das sei das Schlimmste, was man thun könne. Gut! Siehst du nun das furchtbare Unglück, das es uns gebracht hat? Wir haben acht Dollars und dazu diesen ganzen Kram erobert. Hätten wir doch jeden Tag solch' ein Unglück, Jim!"

"Du nix sein so sicher, Huck, nix sein so sicher. Dich nix machen mausig. Es schon kommen! Jim dir sagen: es schon kommen!"

Und es kam wirklich. Am Dienstag war's, daß wir uns so drüber unterhielten. unterhielten. Am Freitag darauf, nach dem Mittagessen, lagen wir im Grase und schmauchten unser Pfeifchen. Der Tabak war uns ausgegangen und ich lief zur Höhle, um welchen zu holen und entdeckte dort plötzlich eine Klapperschlange. Ich nicht faul, hau' ihr eins über den Kopf, daß sie das Aufstehen vergißt, nehm' sie dann und lege lege sie so natürlich als möglich zusammengerollt unten auf Jims Lager; ich wollt' ihn einmal tüchtig erschrecken und ordentlich auslachen hinterher. Am Abend hatte ich alles wieder vergessen und als wir zur Höhle kamen und Jim sich auf seine Decke ausstreckte, während ich Licht machte, war unterdessen das Weibchen der toten Schlange herzugekrochen und hatte Jim gebissen.

Brüllend sprang er auf und das Erste, was wir beim Lichte sahen, war das Schlangenvieh, wie's den Kopf Kopf bedrohlich erhob und sich eben zu einem zweiten Biß anschicken wollte. Im nächsten Moment hatte

ich mit einem Knüppel das Biest seinem Kameraden nachgesandt, während Jim meines Alten Branntweinkrug zu fassen kriegte und den Inhalt hastig hinunter zu stürzen begann.

Er war barfuß und die Schlange hatte ihn gerade in den Absatz gebissen. Das war nun ganz allein meine Schuld. Muß ich Dummkopf auch vergessen, was doch jedes Kind weiß, daß, wo man eine tote Schlange liegen läßt, sich deren Gefährte unfehlbar nach kurzer Zeit einstellt, um sich um den toten Kameraden zu ringeln. Jim hieß mich der Schlange den Kopf abhacken, denselben wegwerfen, dann die Haut abziehen und ein Stück vom Fleische rösten. Ich that's und er aß es und sagte, das werde ihm helfen. Auch die Klappern mußte ich loslösen und sie ihm um's Handgelenk binden, das sei auch ein gutes Mittel, sagte er. Dann schlich ich mich leise hinaus und warf die Schlangen in die Büsche, Jim durfte nicht dahinter kommen, daß ich der Anstifter von all dem Unheil war, wenn ich's irgend verhindern konnte.

Jim saugte und saugte an dem Branntweinkrug, wie ein Kind an seiner Milchflasche, hie und da kam's über ihn und er tanzte wie besessen auf einem Bein herum und brüllte fürchterlich dazu, jedesmal aber, wenn er wieder zu sich kam, machte er sich auf's neue an den Schnaps. Sein Fuß schwoll dick auf, ebenso das Bein, aber allmählich stellte sich ein ordentlicher, regelrechter Rausch ein und ich dachte, nun sei er gerettet, hätte aber lieber selbst für den Biß gebüßt, als des Alten Branntwein so herhalten sehen zu müssen.

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WebHosting News

Goldbergwerke am Goldbach im Wesenitztal, Bischofswerda, Großharthau.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Wesenitztal vom Valtenberg, an dessen Abhängen einst Venetianer nach dem Golde gruben. Sogar im Sande der Wesenitz wurden Goldkörner gefunden, die Goldfischerei soll hier lohnend gewesen sein. Zwischen Bischofswerda und Großharthau nimmt die Wesenitz den Goldbach auf. In dem Bächlein wurden vor allen Dingen Goldkörner aufgefunden, und sollen noch heute zu finden sein. Hier gab es einst Goldbergwerke deren Spuren noch vorhanden sind. Das Dorf, durch welches das Bächlein fließt, nennt man seit alten Zeiten den Goldbach. Ein schöner Teil des Wesenitztales liegt zwischen Großharthau und Stolpen. Nachdem die Wesenitz das Schloss zu Harthau umspült hat, nimmt sie eine Wegstunde ihren Lauf durch ein von bewaldeten, steilen Bergabhängen eingeengtes Tal, das sich zu lieblichen Wiesenau erweitert. Zu den schönsten und genußreichsten Wanderung durch das Wesenitztal gelangt man von Großharthau aus bis hinab nach Neudörfel und Rennersdorf am Nordfuße des Stolpener Berges. Wesenitz eine Übersicht - Von hier aus windet sich die Wesenitz, hier und dort eine Mühle treibend, meist zwischen Felswänden und Steinbrüchen hindurch. Man hat einen schönen Blick hinab auf die Stadtmühle, das Wesenitztal, auf die Dörfer Neudörfel und Rennersdorf. Das ist ganz besonders der Fall bei dem großen, kunstvoll angelegten Wehre von Nietzels Fabrik in Lohmen. Unterhalb der Stadtmühle wird das Wesenitztal breiter. Von Altstadt bis Niederhelmsdorf bietet das Wesenitztal des Interessanten wenig, aber von Niederhelmsdorf an treten die landschaftlichen Schönheiten dieses Tales wieder auf. Eine Strecke des Wesenitztales führt hier den Namen Braußnitz, wohl darum, weil der Fluß, der oftmals durch die ihm hier entgegentretenden Felsen gleichsam gesperrt wird, oftmals mächtig schäumt und braust. Die Berge treten zurück, und auch der Wald entweicht bis hinauf zu den fernsten Höhen. Z. unter ganz erschwerenden Umständen erbaut, da man einem geheimen Abflusse des Wassers lange nicht auf die Spur kommen konnte. Gewaltige Sandsteinfelsen rahmen das Tal ein, riesige Felsblöcke säumen die Ufer. Einen geradezu wundersamen Anblick gewährt es, wenn man den Fußweg an den Nixensteinen vorüber benutzt und von diesem aus in dem ruhigen Mühlwehre einen Teil Porschendorfs erblickt, welchen das Wasser im Spiegelbilde widergibt, das darübergespannte Himmelszelt als unergründliche Wassertiefe in geheimnisvoller Weise als Hintergrund. Erst unterhalb des Rennersdorfer Rittergutes treten steile Abhänge wieder an die Ufer heran und engen das Wesenitztal so ein, daß nur die Wesenitz und ein schmaler Fahrweg im Grunde noch Platz haben. […]

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Kegelsportverein Dresden-Leuben e.V..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vereinsgeschichte Kegelsportverein Dresden-Leuben e.V. Informationen, Neuigkeiten, Bahnbelegung , Trainingszeiten, Kinderkegeln, Jugendkegeln, Aktuelle Bahnrekorde: 100 Wurf Damen, 6 x 100 Wurf Damen- Mannschaft, 100 Wurf Herren, 6 x 100 Wurf Herren-Mannschaft, 100 Wurf Senioren A+B, 4 x 100 Wurf Senioren-Mannschaft. Welch ein schöner Tag für unsere beiden ältesten Kegelsportlerinnen Sachsens, wenn sich das SachsenFernsehen und die Freie Presse einfinden, um diese beiden sympatischen Damen zur Auszeichnung für ihr sportliches Lebenswerk zu begleiten. Silber für ihr langjähriges ehrenamtliches und sportliches Engagement ausgezeichnet. Kegelsportverein Dresden-Leuben e.V. Beide wurden vom Landessportbund mit der Ehrennadel in Gold bzw. Wir sind stolz, in unseren Reihen 2 so hochbetagte Sportlerinnen zu wissen, die auch unser Ansehen und den Bekanntheitsgrad des Kegelsports in ganz Sachsen publick machen. Wer im hohen Alter noch jeden Dienstag zur Kugel greift und voller Ehrgeiz auf Ergebnis spielt, der sollte schon eine öffentliche Ehrung erhalten. Der Wind weht im Süden meist schwach, sonst mäßig und zur Küste hin zeitweise frisch aus Südwest. Unmittelbar an der See und auf höheren Berggipfeln sind einzelne starke bis stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Donnerstag überwiegen in der Nordhälfte weiterhin Wolken, die im Küstenbereich etwas Regen oder Sprühregen bringen. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt, im äußersten Süden gering bewölkt oder klar. Vor allem in den Mulden und Senken der Mittelgebirge sowie in Flusstälern Süddeutschlands kann erneut Nebel oder Hochnebel entstehen. Es kühlt auf 11 Grad an der Küste und bis auf 1 Grad am Alpenrand ab. In einigen Alpentälern ist zudem leichter Luftfrost um 0 Grad nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag ist es in der Südhälfte nach Auflösung örtlicher Nebelund Hochnebelfelder teils sonnig, teils aber auch wolkig und trocken. In der Nordhälfte überwiegt generell stärkere Bewölkung und vor allem in Küstennähe kann es etwas Regen geben. Die Temperatur erreicht am Nachmittag Höchstwerte von allgemein 10 bis 16 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, im Norden mitunter auch frischer südwestlicher Wind. An der Küste sowie in Gipfellagen der Mittelgebirge sind zudem einzelne starke bis stürmische Böen aus Südwesten möglich. In der Nacht zum Freitag ist es im Norden meist stärker bewölkt. Ausgangs der Nacht kommt im Nordwesten leichter Regen auf. In der Mitte und im Süden bildet sich bei teils lockerer, teils geringer Bewölkung wieder örtlich Nebel und Hochnebel. Die Temperatur sinkt auf Werte zwischen 10 Grad an der Nordsee und 2 Grad im Süden, am Alpenrand bis 0 Grad ab. […]

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Frieden von Schönbrunn 1809.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre auch die Deutschordensballei an Sachsen fiel, deren Einkünfte den Universitäten und Fürstenschulen zugewiesen wurden. Auch an dem Kriege Frankreichs gegen Rußland 1812 betheiligte sich der König als Bundesgenosse Frankreichs und stellte ein Heer von 21,000 M., wovon der größere Theil unter Reynier dem Fürsten von Schwarzenberg in Volhynien, der kleinere dem Hauptheer beigegeben wurde. Nach der Vernichtung des französischen Heeres in Rußland trennte der König seine Truppen von den französischen, aber als die Preußen und Russen im Frühjahr 1813 gegen Frankreich in Deutschland vordrangen und der König von Sachsen von diesen Mächten zum Beitritt eingeladen wurde, begab er sich über Plauen und Regensburg nach Prag und erklärte, daß er im Verein mit Österreich den Frieden vermitteln wolle, und liest seine Truppen in Torgau einschließen, mit der Ordre an den Commandanten Thielmann diesen Ort ohne seinen speciellen Befehl weder Franzosen, noch Verbündeten zu öffnen. Unter der Zucht Friedrichs des Großen fehlte es an Generalen, die zum Oberbefehl fähig waren. Nichts fürchteten seine Generäle mehr, als zu Befehlshabern detachierter Korps ausersehen zu werden! Bei Karl Wilhelm Ferdinand war schon während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) besonders im Jahr 1758 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl Wilhelm Ferdinand erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 1785 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Als Ausbilder der Truppe im Frieden und als Organisator von großem Willen und Können, hatte der Herzog als Soldat sehr viel geleistet. Dabei benutzte ihn Friedrich der Große auch häufig zu diplomatischen Diensten. Diesem, seinem großen Onkel, unbedingt treu ergeben, schloß sich der Herzog dem Fürstenbund an. Nach Friedrichs des Großen Tod betrachtete man Herzog Karl Wilhelm Ferdinand allgemein als den ersten Feldherren seiner Zeit, ein Urteil, dem die Entwicklung der Dinge allerdings nicht Recht gegeben hat. […]

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