Webhosting für Ihre Domains + Webdesign + CMS + FreeTraffic

World-4-Hosting - FreeTraffic

Network Deutschland

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Zweites Kapitel A

Die Jungen entwischen. - Jim! - Tom Sawyers Räuberbande. - Finstre Pläne!

Wir also vorwärts und auf den Fußspitzen weiter geschlichen, den kleinen Weg hinunter, der unter den Bäumen hin nach der Rückseite des Gartens führt, mußten aber den Kopf gewaltig bücken, daß uns die Zweige nicht kitzelten. Gerade als wir an der Küchenthüre vorüber wollen, muß ich natürlich über eine Wurzel stolpern und hinfallen, wodurch ein kleines Geräusch entsteht. Jetzt heißt's still liegen und den Atem anhalten! Miß Watsons Nigger Jim saß an der Thüre, wir konnten ihn ihn ganz gut sehen, weil das Licht gerade hinter ihm stand. Er steht auf, streckt den Kopf heraus, horcht eine Minute lang und sagt dann:
­"Wer's da?"
Dann horcht er wieder und da, - jetzt schleicht er sich auf den Zehenspitzen heraus und steht gerade zwischen uns, ich hätte ihn zwicken können, wenn ich gewollt hätte. Er steht und wir liegen still wie die Mäuse und so vergehen Minuten und Minuten. An meinem Fuß fängt's mich zu jucken an, kratzen kann ich nicht. Jetzt juckt's am Ohr, dann am Rücken, gerade zwischen den Schultern, es ist zum toll werden! Warum's einem nur immer juckt, wenn man nicht kratzen kann oder darf! Darüber hab' ich oft nachgedacht seitdem. Entweder wenn man bei feinen Leuten ist, oder bei einem Begräbnis, oder wenn einen der Lehrer was fragt, oder in der Kirche, oder wenn man im Bett liegt und will schlafen und kann nicht, kurz, wo man nicht kratzen kann und darf, da juckt's einem gerade erst recht an hundert verschiedenen Plätzen. Endlich sagt Jim:
"He da, wer's da? Ich mich lassen tot hauen, ich haben haben was gehört! Aber Jim sein nicht so dumm! Jim sitzen hier hin und warten!"
Und damit pflanzt er sich gerade zwischen mich und Tom auf den Boden, lehnt den Rücken an einen Baum und streckt die Beine aus, daß das eine mich beinahe berührt. Jetzt beginnt mein Juck-Elend von neuem. Erst die Nase, bis mir die Thränen in den Augen stehen, ich wage nicht zu kratzen, dann allmählich jeder Körperteil, bis ich nicht weiß, weiß, wie ich still halten soll. Fünf, sechs Minuten geht das Elend so weiter, mir scheinen's scheinen's Stunden. Ich zähle schon elf verschiedene Orte, an denen mich's juckt. Gerade, als ich denke, nun kannst du's aber nicht mehr aushalten, höre ich Jim tief aufatmen, dann schnarchen und - ich bin gerettet.

Tom gab mir jetzt ein Zeichen, er schnalzte leise mit den Lippen, und wir krochen auf allen Vieren davon. Vielleicht zehn Fuß weit entfernt hielt Tom an und flüsterte mir zu, er wolle Jim zum Spaß am Baum festbinden. Ich sagte nein, ich wollte nicht, daß er aufwachte, Lärm schlüge und man dann entdecken würde, daß ich nicht im Bett sei. Dann sagte Tom, er habe nicht Lichter genug und er wolle sich in der Küche ein paar mitnehmen. Das wollte ich auch nicht erlauben aus Angst vor Jim, aber Tom ließ sich nicht halten, und so schlichen wir uns in in die Küche, fanden die Lichter und Tom legte fünf Cents zur Bezahlung auf den Tisch. Ich schwitzte nun förmlich vor Angst, fortzukommen, Tom aber ließ sich nicht halten, er kroch zu Jim zurück, um ihm einen Streich zu spielen. Ich wartete bis er wiederkam, ziemlich lange, und alles war so still und dunkel und einsam um mich herum.

Endlich kam Tom und nun rannten wir eilig den Pfad hinunter und kletterten den steilen steilen Hügel hinter dem Hause hinauf. Tom erzählte, daß er Jim mit einem Strick an den Baum gebunden habe und seinen Hut an einen Ast oben gehängt, und daß der Kerl immer weiter geschlafen und sich nicht gerührt. Späterhin behauptete Jim steif und fest, er sei behext gewesen in dieser Nacht und war sehr stolz auf sein Abenteuer und wenn die andern Nigger von ihrer Bekanntschaft mit Hexen erzählten, zuckte Jim verächtlich mit den Schultern und trumpfte alle mit seinem Erlebnis ab. Ja, Jim war stolz auf seine "Hexen", und wurde ordentlich berühmt deshalb. -

Tom und ich standen endlich ganz oben auf dem Hügel und konnten gerade ins Dorf hinunter sehen und da blinkten noch drei oder vier Lichter, wahrscheinlich bei Kranken oder dergleichen. Und die Sterne über uns blitzten nur so und drunten zog der Strom dahin, so breit, so breit und ohne Laut und furchtbar großartig. Wir rannten dann auf der andern Seite den Hügel hinunter und fanden Joe Harper und Ben Rogers und noch ein paar Jungens, die auf uns warteten. Ein Boot wurde losgemacht und wir ruderten den den Fluß hinunter, hinunter, bis dahin, wo der große Einschnitt im Ufer ist. Dort legten wir an.

 Wir kletterten auf ein dichtes Buschwerk zu und nun ließ Tom uns alle schwören, das Geheimnis nicht zu verraten und zeigte uns ein Loch im Hügel, mitten in den Büschen drin. Wir steckten die Lichter an und krochen auf Händen und Füßen hinein. Es ging ungefähr 200 Meter in dem engen Gange fort, bis sich eine Höhle aufthat. Tom tastete an den Wänden umher und verschwand auf einmal unter einem Felsen, wo niemand eine Öffnung vermutet hatte. Wir folgten ihm durch einen schmalen Gang, bis wir in einen Raum gelangten, ungefähr wie ein Zimmer, nur etwas kalt feucht und dumpfig, und da blieben wir dann. Tom hielt nun eine feierliche Ansprache und sagte:

"Hier wollen wir also eine Räuberbande gründen und sie ›Tom Sawyers Bande‹ nennen. Jedermann, der beitreten will, muß einen Eid schwören und seinen Namen mit Blut unterzeichnen!"

Jedermann wollte denn auch und so zog Tom einen Bogen Papier aus der Tasche, auf den er einen furchtbaren Eid geschrieben hatte, den er uns jetzt vorlas. Darin stand, daß jeder Junge treu zur Bande halten müsse und niemals deren Geheimnisse verraten dürfe bei Todesstrafe. Wenn irgend jemand irgend Einem von uns irgend etwas zu Leid thäte, müsse Einer das Racheamt übernehmen, den man dazu erwähle, und er dürfe nicht essen und nicht schlafen, ehe er den Beleidiger und seine ganze Familie getötet und ein blutiges Kreuz jedem in die Brust geritzt habe, was das Zeichen der Bande sein solle. Und niemand außer uns dürfe dies Zeichen benutzen und wenn er es doch thäte, solle er gerichtlich belangt und wenn dies nichts helfe, einfach getötet werden. Wenn aber einer aus der Bande die Geheimnisse verrate, werde ihm der Hals abgeschnitten, der Körper verbrannt und die Asche in alle vier Winde zerstreut, sein Name dann dick mit Blut von der Liste gestrichen, ihn auszusprechen bei Strafe verboten und er selbst solle vergessen sein für immer und ewig.

Wir alle fanden den Eidschwur prächtig und fragten Tom, ob er ihn ganz allein aus seinem eignen Kopf gemacht habe. Er sagte ja, zum größten Teil, aber einiges habe er auch in alten Piraten- und Räuberbüchern gefunden und jede ordentliche Bande, die Anspruch darauf machen wolle, anständig zu sein, schwöre einen solchen Eid.

Jetzt meinte einer, man solle doch auch die Familie töten von den Jungens, die das Geheimnis verrieten. Tom sagte, das sei eine gute Idee, nahm ein Bleistift und korrigierte es noch hinein in den Eidschwurbogen. Da meinte Ben Rogers:
"Ja, aber, hört einmal, wie ist denn das? Dort, Huck Finn," dabei zeigte er auf mich, "hat doch gar keine Familie nicht - wen sollen wir denn da töten?"
"Er hat doch auch einen Vater," sagte Tom Sawyer.

weiter =>
 

WebHosting News

Englisch u.a. Sprachen im Einzeltraining und Gruppenunterricht auf allen Stufen - für Anfänger, Mittelstufe und Fortgeschrittene, auch Schulungen außerhalb von Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Fremdsprachenunterricht zur Vermittlung von Umgangssprache und / oder Fachsprache auf allen Stufen bei qualifizierten Dozenten (auf Wunsch Sprachunterricht bei Muttersprachlern) und für Lernende aller Altersgruppen - vom Vorschulkind bis zum Senior, z.B. in der englischen, französischen, spanischen, schwedischen, dänischen, italienischen, portugiesischen, russischen, polnischen, tschechischen, türkischen, arabischen ... Sprache. Intensives Kommunikationstraining in Wort und Schrift mit individueller Schwerpunktsetzung für Beruf, Studium, Schule, Prüfungsvorbereitung, Bewerbung, Alltag, Urlaub, Tourismus und persönliche Weiterbildung in fast allen Fremdsprachen in den Seminarräumen unserer Sprachschule in Berlin-Mitte oder bei den Teilnehmern vor Ort in Berlin und Umgebung. Umfang (Stundenzahl) des Sprachkurses kann bedarfsabhängig individuell vereinbart werden. […]

Read more…

The main topics and aims of our basic courses / elementary courses for beginners in the German language (level A1 - A2).

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Essential rules of pronunciation - intonation, stress, rhythm of speaking; alphabet; essential German grammar, e.g. sentence structure - positive and negative sentences, questions etc.; question words; pronouns - personal pronouns, definite and indefinite pronouns etc.; spelling of words; prepositions of place and time; adjectives and adverbs; comparisons; speaking about yourself - your name, age, family, children, parents, siblings, friends, acquaintances, hobbies, interests, spare-time-activities, job; numbers and dates; the names of the weekdays, seasons and months; quantities and prices; your surroundings - your flat / house, garden, furniture, household, household appliances; foods, drinks and meals; fruit, vegetables, fish and meat; shopping; your daily routine; the names of animals and plants; important information about foreign countries the language of which you learn - geography, climate, history, traditions, religion, way of life, politics, economics, culture; developing basic skills in speaking, listening, reading and writing; understanding and translating simple German texts with and without a dictionary; practising important idiomatic phrases of the German colloquial language; simple conversation about everyday topics; preparing you for holidays abroad or language study trips; essential German vocabulary for tourists - hotel, reception, hotel rooms, restaurant, renting a car, insurance, accidents, seeing the doctor, sight-seeing, guided tours, means of transport, travelling by plane / ship / train / car etc., airport, station ... Office hours of our language school for registration and counselling: Tuesday and Thursday 14.00 to 18.00 and by appointment […]

Read more…

Referenzen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Für folgende Unternehmen, Institutionen und Behörden war unsere Sprachschule tätig: Skytron Energy GmbH Berlin, Geriatrische Rehabilitationsklinik Radeburg GmbH, Pewo Energietechnik GmbH, Greene, Tweed + Co. GmbH Hofheim, GEHO Fenster und Bauelemente GmbH, Deutsche Steinzeug AG Werk Meißen, GEFCO Deutschland GmbH, ESMT GmbH, Berlin, MEDA Pharma GmbH und Co KG, Bad Homburg, Sächsische Staatskanzlei, Züblin Spezialbau GmbH, Stadtverwaltung Dresden, WOBA Dresden GmbH, Stadtentwässerung Dresden GmbH, delta lloyd, Welthungerhilfe Bonn, Flugzeugwerke Dresden, QAD GmbH Dresden, Bildungsstätte für Gesundheit und Soziales Pirna, OEWA Wasser und Abwasser GmbH, Handwerkskammer Dresden, Swiss Post Solutions GmbH, HDS Retail Deutschland GmbH, Gracenote GmbH, Berlin, Meissen Keramik GmbH, Koch Tiefkühlkost, Berlin, Brooks Instrument GmbH, Dresden, ZOLL Medical Deutschland GmbH, Hexagon Metrology GmbH, Euro-Schulen GmbH, Riesa, Brose Fahrzeugteile GmbH und Co. KG... […]

Read more…

Kostengünstige Sprachkurse für privat und Firmen in Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Fremdsprachenunterricht für Beruf, Alltag, Tourismus, Schule und Studium sowie für Wirtschaft, Technik, Geistes- und Naturwissenschaften in allen bedeutenden Sprachen an unserer Sprachschule in Berlin-Mitte oder beim Lernenden vor Ort in ganz Berlin und Umgebung. Kommunikationstraining, Vermittlung von Vokabular zur Erweiterung des Wortschatzes, Meinungsäußerungen, Argumentieren, Diskutieren und Vertreten des eigenen Standpunktes in der Fremdsprache, Verhandlungssprache, Geschäftskommunikation, Telefonsprache, Bürokommunikation, sprachliche Vorbereitung auf Dienstreisen, Auslandsaufenthalte und internationale Tagungen, fachbezogener bzw. berufsspezifischer Informationsaustausch in Wort und Schrift, Sprachtraining für Touristen. […]

Read more…

Schwerpunkte und Zielstellungen - Nachhilfe und Weiterbildung in unserem Lernstudio in Berlin Mitte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Weiterführender und unterstützender Unterricht in Englisch, Mathematik, Deutsch und auf anderen Fachgebieten, z.B. Informatik / EDV, BWL, VWL, in der Erwachsenenbildung, u.a. bei beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen. Individuelle Ferienkurse für Schüler in Englisch, Mathematik, Deutsch und anderen Fächern, auch Intensivkurse mit hoher Stundenzahl und flexibler Lehrgangsdauer. Bewerbungstraining im Rahmen der Deutsch-Nachhilfe ist möglich ebenso wie fremdsprachiges Bewerbungstraining, z.B. Englisch für Bewerbung. Einzelnachhilfe in Englisch, Mathematik, Deutsch und anderen Fächern als Privatunterricht mit Hausbesuch in Berlin und Umgebung. Fachliche und sprachliche Studienvorbereitung, auch Vorbereitung auf Auslandsstudium. Verbesserung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit der Schüler in der deutschen Sprache (auch fachbezogen) und in Fremdsprachen. […]

Read more…

Web News
Marketing News
x