Webhosting für Ihre Domains + Webdesign + CMS + FreeTraffic

World-4-Hosting - FreeTraffic

Moral Regel Treppe Abend Wort

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Siebenundzwanzigstes Kapitel D

"Ich kann's nicht, Huck, es geht nicht! Was soll ich nun anfangen? So rat' mir doch, Huck, denk' nach! Weißt du gar nichts?"

"Ja," sag' ich, "aber das wäre nicht moralisch und nicht nach der Regel. Komm eben einfach die Treppe herauf und thu', als sei's der Blitzableiter!"

Schweigend schlich er davon und that's, aber gesprochen hat er an dem Abend kein Wort mehr.

Am andern Morgen "entlehnte" Tom einen Zinnlöffel und einen Messingleuchter im Hause, um Schreibefedern für Jim draus zu machen, sechs Talgkerzen hieß er außerdem noch mitgehen. Ich trieb mich bei den Negerhütten herum, paßte auf eine Gelegenheit und führte drei Zinnteller aus, Tom meinte, das sei lange nicht genug, ich aber sagte, wenn Jim die Teller herauswerfe, würden sie in dem Buschwerk vor dem Fensterloch von niemand gesehen, und da könnten wir sie wieder herausholen und noch einmal benutzen. Da war er denn auch zufrieden. Sagt' er:

"Jetzt müssen wir aber noch herauskriegen, wie wir all das Zeug dem Jim zustecken!"

"Na durch's Loch natürlich, wenn wir es fertig haben!"

Er sah mich nur an, aber wie - ich wußte, was er dachte, besser, als wenn er's gesagt hätte, dabei brummte er etwas wie "verrückt" oder so, ich untersucht's nicht weiter. Dann legte er sich aufs Nachsinnen, sagte auch nach einiger Zeit, er habe drei oder vier verschiedene Arten herausgefunden, es habe aber keine Eile mit der Entscheidung, wir müßten Jim doch zuerst alles klar zu machen suchen, wofür er die Sachen zu benutzen habe.

Der Mohnkopf am Dornenzaun.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under
Uncategorized | Comments (12)

Im herben Wind, Bei toten, raschelnden Ranken, Verödet muß dies Greisenhaupt Die trüben Tage durchwanken. Und aschendürr und aschenfahl, Von Gram gebeugt, hinab Zur wüsten Erde starren: Du meiner Hoffnung Grab! Dann, als ich ganz nahe hinzukam, so traf ich nicht jene zarte duftende Rose, die mit Tau des Himmels und mit Nektar getränkt glückseligen Dornensträuchern entblüht; ja, nicht einmal ein Tal fand ich irgendwo, sondern nur ein buschiges Ufer eines Flusses, wo viele Bäume blühen, die wie der Lorbeer längliche Blätter haben, eine geruchlose, aus einem blaßroten, kleinen, länglichen Kelche bestehende Blüten tragen und vom ungelehrten Landmanne ganz passend Lorbeerrosen genannt werden, dem Vieh aber tödlich zu fressen sind. Da sah es ein kleines Häuschen und ging hinein, sich zu ruhen. Wer außer ihm hat sich für andere kreuzigen lassen? Wenn ich erhöht sein werde, will ich alle zu mir ziehen. Doch so leichtfüßig und schwipp ich mich auch immer erwies, so konnte ich dennoch meinem bösen Geschicke nicht zuvorlaufen. Was hattest du getan, um solch ein elendes Schicksal zu verdienen. Stracks rufe ich den Gott des freudigen Erfolges an und eile in so großen Sprüngen und so schnellem Laufe dahin, daß ich mich in demselben Augenblicke selbst nicht für einen Esel, sondern für den raschesten aller Wettläufer hielt. Das sind meine ersten Minuten allein in dieser Landschaft. Sei meiner Liebe gnädig, die du zur Raserei entfachst! Sodann erblickt' ich den ehrwürdigen Altvater um seine Rosen beschäftigt, wie er, gegen die Dornen, mit altertümlichen Handschuhen, als Tribut überreicht von zollbefreiten Städten, sich vorsichtig verwahrte dem edlen Laertes gleich, nur nicht wie dieser sehnsüchtig und kummervoll. Küsse, Koseworte, Streicheln erregten in ihm eine neue Begier. Dann erblickt' ich ihn im Ornat als Schultheiß, mit der goldnen Kette, auf dem Thronsessel unter des Kaisers Bildnis; sodann leider im halben Bewußtsein einige Jahre auf dem Krankenstuhle, und endlich im Sarge. […]

Read more…

Gluth und Flammen der Hölle.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ein düstres Phosphorleuchten in seiner Fläche wohnt, so zitternd als im feuchten Fluthgrab das Bild vom Mond. Gleich eines Glühwurms Schimmer es magisch ihn durchwallt, wie Demant blitzt er leuchtend, und ist doch eisigkalt. Ernst auf dem Kreuzweg stehen zwei Männer in der Nacht; der Frevel ist geschehen, der Zauber ist vollbracht. Was in der Hölle Namen geschah im düstern Ring, das war ein gift'ger Samen, den ein Drachenleib empfing. Die einzige Hoffnung, die bei dem Trübsale mich noch so einigermaßen aufrecht hielt, war: bereits schmückte der Frühling in seinem Beginnen jegliche Staude mit blühenden Knospen, bekleidete die Wiesen mit Schmelz, und schon prangten auf grünem Dornenthrone die Wohlgeruch atmenden Rosen, welche mich wieder zu weiland Lucius umwandeln sollten. Ich erwartete den Tag der Schauspiele mit dem beängstigsten Herzen. Ehe ich mich mit einem so lasterhaften Weibe befleckte und mir Verachtung aller Scham auf eine so schändliche Weise öffentlich zur Schau stellte, eher hätte ich mich tausendmal lieber selbst umbringen mögen; hätte ich nur nicht plumpe Hufe statt der menschlichen Hände gehabt, so daß ich keinen Degen herausziehen konnte! Dornen: Ganz recht, und zwar vom selben Augenblick an. Es war ein einsamer Weg und es begegnete ihnen kein Mensch. So wurde ich denn immer launischer, reizbarer und hochmütiger. So werden wir beide, du wie ich Befriedigung finden. Du hast Recht, Octavia, erwiderte er, ich bin wahnsinnig. Von da führte eine steinerne Treppe aufwärts so breit, daß zwei Reiter nebeneinander hinaufreiten konnten. Dieser großartigen Einrichtung des Schlosses entsprach die Pracht der Zimmer, der Glanz des Rittersaales und die reichen, breiten Galerien, die zum Tanz und Spiele eingerichtet waren. Von der Größe dieser fürstlichen Halle zeugt die Aussage der Chronisten, daß man bei feierlichen Gelegenheiten dort oft zwei- bis dreihundert Tische gedeckt habe. […]

Read more…

So darf ich dich nicht länger stören.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Effendi, deine Gegenwart ist mir lieber als alles! Und dein Auge ist mir wie das Auge des besten Freundes, aber deine Zeit ist kostbar; ich darf sie dir nicht rauben. Aber morgen früh kommst du? Vielleicht. Du sollst bei dem Abgange des Transportes zugegen sein, um zu sehen, daß meine Sorge an alles denkt! So werde ich kommen. Sallam! Sallam! Allah sei dein Führer! Als ich nach Hause kam, tönte mir ein heller Ruf entgegen: Hamdulillah, Effendi, du lebst und bist frei! Es war die Myrte. Sie nahm mich bei den Händen und atmete tief auf: Du bist ein großer Held. Deine Diener und der fremde Bote haben es gesagt. Wenn sie dich gefangen genommen hätten, so hättest du den ganzen Palast erschlagen, und vielleicht gar Selim Agha auch. Ihn nicht, aber die andern alle; darauf kannst du dich verlassen! antwortete ich belustigt. Ja. Du bist wie Kelad der Starke. Dein Bart steht rechts und links wie der Bart Effendi ist absolut im Trend Im Film Der Schut spielt der Schauspieler Friedrich von Ledebur und in der Fernsehserie Kara Ben Nemsi Effendi 1973 und 1975 der deutsche Schauspieler Hans Epskamp die Rolle. Hatte es bereits 1995 zwei mehrtägige Militärexpeditionen türkischer Landstreitkräfte in die UNO-Schutzzone für die Kurden im Irak gegeben, so sollte 1996 eine bis zu zwanzig Kilometer auf irakisches Gebiet reichende ständige Sicherheitszone entlang der fast 350 Kilometer langen Grenze eingerichtet werden. Innerhalb der Türkei konzentrierten sich die Kämpfe auf das Munzur-Gebirge in den Provinzen Tunceli und Erzincan, auf den Berg Cudi in der Provinz Sirnak, auf den Berg Tendürek in der Provinz Agri und auf den Berg Ararat im äußersten Osten der Türkei. Auch 1997 führte die türkische Armee mehrere Großoffensiven in denselben Regionen wie im Vorjahr durch. Am 21. Juli 2006 meldete die Nachrichtenagentur ANF, dass die Türkei bis dahin 24 grenzüberschreitende Operationen durchgeführt hatte. […]

Read more…

Sächsisches Staatsvermögens, Finanzen, Einnahmen und Staatsschuld.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Das Wappen des Königreichs Sachsen zeigt in einem von zwei Löwen gehaltenen goldenen Schilde fünf schwarze Querbalken mit schräg darüber gelegtem grünem Rautenkranz u. ist mit der Königskrone bedeckt; vor 1858 anstatt der Löwen von einem Fürstenmantel umgeben. Orden: der königliche Hausorden der Rautenkrone, der Militär-St. Heinrichsorden, der Verdienstorden (früher Civilverdienstorden, Albrechtsorden (s.d.a.); außerdem gibt es eine goldene od. silberne Militärverdienstmedaille u. silberne u. bronzene Militärdienstzeichen für Unteroffiziere u. Soldaten von 25 u. 15 Dienstjahren. Für sämmtliche Orden besteht eine Ordenskanzlei u. für den Verdienst- u. Albrechtsorden je ein besonderer Ordensrath. Soldatenkönig ein, obwohl er keinen einzigen Krieg führte. Er musste vor allem die Staatsfinanzen wieder in Ordnung bringen. Dies gelang ihm mit äußerster Sparsamkeit und einer Verwaltungsreform, die heute noch als vorbildlich gilt. Tip: Ein hinreissendes Buch über sein Leben: Der Vater von Jochen. Hier wird auch faszinierend der Konflikt mit seinem Sohn, dem späteren König Friedrich II. dargestellt. Das alte Schloß zu Stuttgart hatte damals, als es Georg von Sturmfeder am Morgen nach des Herzogs Einzug beschaute, nicht ganz die Gestalt, wie es noch in unsern Tagen zu sehen ist, denn dieses Gebäude wurde erst von Ulerichs Sohn, Herzog Christoph aufgeführt. Unter diesen befand sich ein Sohn des Superintendenten Reck in Greene. Als Leutnant hatte er die Schlacht von Jena und Auerstädt mitgemacht, war dabei in die Gefangenschaft der Franzosen geraten und hatte später in deren Dienst treten müssen. Als Infanterie-Kapitän ertrank er auf dem Rückzuge aus Moskau. Bis 1813 währte die Franzosenherrschaft, die durch die Freiheitskriege zerbrochen Kurde. 1815 war Deutschland frei vom französischen Joch. Greene tellte eine erhebliche Zahl Freiheitskämpfer, 39 Greener wurden mit der Waterloo-Medaille ausgezeichnet. Allmählich trat eine Besserung der roirtschaftlichen Verhältnisse ein. Auf ihm zogen 1812 Truppenverbände zum Feldzug gegen Rußland. Zu diesem Kriege hatte Napoleon ein großes Heer aufgeboten, zu dem auch das Königreich Westfalen und somit ebenfalls unser braunschweigisches Land Soldaten stellen mußte. […]

Read more…

Unrat im Nebel wiederfinden - Floß und Träume in Sicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich hielt mich ganz still und spitzte die Ohren, soviel ich konnte. Alles umsonst. Ich wurde schnell immer weiter und weiter gerissen; denn die Strömung war stark, aber das wird einem nicht klar, man fühlt es kaum. Im Gegenteil! Man meint ganz, ganz still zu liegen auf dem Wasser und wenn man einen Baum oder sonst was vorbeihuschen sieht, kommt es einem gar nicht in den Sinn, daß man selber so schnell fährt, sondern man hält den Atem an und denkt, ei, hat's der Baum aber einmal eilig! Wer's nicht glaubt, wie unheimlich und einsam es einem zu Mut ist, so allein im Nebel auf dem Wasser, mitten in der stillen dunklen Nacht, der soll nur einmal hingehen und's probieren, dann wird er schon sehen! Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert nahmen die berufsständischen Regelungen, zum Beispiel zur Lehrzeit, zum Lehrgeld, dem Gesellenstück, der Walz oder der Meister­prüfung mit dem Ansteigen der Komplexität der Berufskonzepte und der fortschreitenden Spezialisierung weiter zu. Die zeitgenössische Ständeliteratur verzeichnete die wichtigsten Handwerke, Verrichtungen, Arbeitsgegenstände und Arbeitsmittel. Wandernde Gesellen erlernten, überlieferten und verbreiteten unterschiedliche Arbeitstechniken. Zudem erfolgte durch die Walz ein gewisser Arbeitsmarktausgleich. Arbeitszeugnisse der Handwerker waren häufig kalligraphisch kunstvoll ausgestaltete Handwerkskundschaften. Handwerk hatte sprichwörtlich einen goldenen Boden. Berufswahl erfolgte zumeist standesgemäß nach der Ständeordnung. Frauen, Juden, unehelich geborenen Menschen und Nachkömmlingen von sogenannten Ehrlosen (zum Beispiel Henkerskinder) blieb der Zugang zu traditionellen Handwerken häufig verwehrt. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedürfnisse, der Entwicklung bestimmter Technologien und dem Zeitgeschmack blühten zusätzlich zu den traditionellen Handwerksberufen wie Fleischer oder Goldschmied neue Berufe wie zum Beispiel Buchdrucker, Kupferstecher, Orgelbauer oder Perücken­macher auf. […]

Read more…

Diskretem Orte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Es lebte an diskretem Orte ein Stückchen Seife, bester Sorte, in einem Porzellanbehälter. Das ward mit jedem Tage älter. Weil es mit Moschusduft durchhaucht, ward es vom Menschen gern gebraucht. Einstmals - das wann und wie ist schnuppe - geriet es in die Erbsensuppe. Der Mensch benahm sich miserabel. Er stach die Seife mit der Gabel, beroch sie roh und rief: Pfui, Spinne! Da schwanden ihr vor Angst die Sinne. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

Read more…

Web News
Marketing News
x