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Landkaffer Mondschein Nachtgewand Nachthaube Hosiannah Hallelujah

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Siebzehntes Kapitel G

"Aber," entgegnete dieser, "wenn Julie ein so junges Mädchen war, so würde mein abgeschälter Kopf und mein weißer Bart bei ihr doch wohl etwas altertümlich erscheinen."

"Nein, sei unbesorgt; diesen Landkaffern wird das nicht auffallen. Und dann wirst du ja auch verkleidet, das macht einen großen Unterschied. Julie auf dem Balkon freut sich vor dem Schlafengehen des Mondscheins, sie hat ihr Nachtgewand und eine faltenreiche Nachthaube auf. Hier sind die Kostüme."

Er holte zwei oder drei Kalikodinger hervor und sagte, das seien die mittelalterlichen Rüstungen für Richard III. und den andern Burschen - dann auch ein langes, weißes Nachthemd und eine faltige Nachthaube. Der König war's zufrieden; dann nahm der Herzog sein Buch und las die Rollen in großartigem Stil vor, dabei herumspringend und große Gebärden machend, um zu zeigen, wie gespielt werden müsse; dann gab er das Buch dem König zum Auswendiglernen.

Etwa drei Meilen flußab war ein kleines Städtchen, und nach Mittag sagte der Herzog, es sei ihm eine Idee gekommen, wie man auch bei Tage, ohne Gefahr für Jim fahren könne. Er wolle sich erlauben nach dem Städtchen zu gehen und alles besorgen. Der König erteilte sich selbst die gleiche Erlaubnis, um zu sehen, ob er dort nicht etwas profitables ausrichten könnte. Wir hatten keinen Kaffee mehr, Jim schlug daher vor, daß ich im Kanoe mitginge und welchen besorgte.

Als wir hinkamen, schien alles ausgestorben, als ob es Sonntag wäre. Wir fanden einen kranken Neger, der sich in einem Hofe sonnte. Er sagte uns, daß alle, die nicht zu jung, zu krank oder zu alt seien, bei einer Bußfeier wären, etwa zwei Meilen entfernt im Walde. Der König ließ sich die Richtung angeben, und beschloß hinzugehen, um aus der Gelegenheit zu machen, was sich machen ließ. Ich durfte mitgehen.

Der Herzog aber sagte, er müsse eine Druckerei ausfindig machen. Wir hatten dieselbe bald entdeckt. Es war ein kleiner Raum über einer Schreinerwerkstatt - Schreiner und Drucker waren alle fort, bei der Versammlung, doch war nichts verschlossen. Der Herzog zog den Rock aus und sagte, er sei jetzt in seinem Element; so schoben denn ich und der König ab und zur Versammlung.

In etwa einer halben Stunde kamen wir schweißtriefend dort an, es war ein schrecklich heißer Tag. Es mochten etwa tausend Menschen aus einem Umkreise von zwanzig Meilen dort sein. Der Wald war voller Wagen und Gespanne; die Pferde überall angebunden, aus den Wagentrögen fressend und stampfend, um die Fliegen abzuwehren. Da waren Zelte gemacht, aus Stangen mit Zweigen bedeckt, unter denen Limonade und Pfefferkuchen zum Verkauf waren, und Haufen von Wassermelonen, junger Mais und dergleichen.

Unter ähnlichen Zelten fand auch das Predigen statt,** nur waren sie größer und faßten viele Menschen. Die Prediger standen auf hohen Brettergerüsten an einem Ende des Zeltes. Die Frauen hatten Hauben auf und waren in selbstgesponnene Zeuge gekleidet, einige in Gingham, die Jugend in Kaliko. Mehrere der Jünglinge waren barfuß und von den Kindern trugen viele nichts als ein gewöhnliches Hemde. Einige alte Frauen strickten und das junge Volk machte einander den Hof.

Im ersten Zelt, das wir besuchten, las der Prediger einen Choral vor. Er las immer zwei Zeilen, und dann stimmte die Versammlung an und sang sie. Jeder sang mit, und es tönte ordentlich ergreifend. Das Volk wurde immer wärmer und wärmer und sang lauter und lauter - gegen Ende des Liedes schluchzten einige, andere jauchzten. Dann begann der Prediger seine Predigt, und was für eine; er wandelte von einem Ende des Gerüsts zum andern, beugte sich weit vornüber - Körper und Arme waren in steter Bewegung - und brüllte die Worte mit aller Gewalt heraus. Von Zeit zu Zeit hielt er die geöffnete Bibel hoch empor und schwenkte mit derselben hin und her, wobei er ausrief: Das ist die eherne Schlange in der Wüste! Schauet her und lebet! Und das Volk rief: Hosiannah - A-a-men! In dieser Weise ging es fort, unter unaufhörlichem Geplärre der Menge. Zum Schluß forderte er die Anwesenden auf, sich auf die Bank der Bußfertigen zu begeben.

Ihr reumütigen Kinder, tretet heraus und setzt euch auf die Bank der Bußfertigen, (Amen!) Kommet ihr Mühseligen und Beladenen, (Amen!) Kommet ihr Armen und Bedürftigen, in Schmach und Leid verzehrten; (A-a-men!) kommet, die ihr gebrochenen Herzens, die ihr verzagten Geistes seid! Kommet, die ihr in Sünde und Schmutz gewandelt seid; das reinigende Wasser quillt für euch, die Thür zum Himmel steht euch offen, - o, tretet ein und seid selig! (A-a-men! Hosiannah, Hosiannah, Hallelujah!)

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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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