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Kerl Kahler Kopf Vollbart Hemd Zerfetzte Blaue Hose Stiefel

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Siebzehntes Kapitel C

Einer der Kerle war siebzig Jahre alt oder mehr, hatte einen kahlen Kopf und grauen Vollbart.

Er trug einen zerknitterten alten Filz, Filz, ein schmutziges baumwollenes baumwollenes Hemd, zerfetzte blaue Hosen, in seine Stiefel gestopft, und gestrickte Hosenträger - oder vielmehr nur einen. Er trug über dem Arm einen alten blauen Rock mit Messingknöpfen, und beide Kerle hatten große vollgepfropfte Reisesäcke.

Der andere war etwa dreißig Jahre alt und war menschlich gekleidet.

Nach dem Frühstück machten wir's uns bequem und schwatzten frisch drauf los. Da kam's heraus, daß die beiden einander fremd waren.

"Was hat dich in die Klemme gebracht?" fragte der der Kahlkopf den andern Patron.

"Nun ich verkaufte einen Stoff, der den Weinstein von den Zähnen nimmt, und die Zahn-Glasur wohl auch. Ich blieb eine Nacht länger in dem Städtchen, als mir zuträglich und machte mich eben davon, als ich dir über den Weg lief und du mir sagtest, man sei hinter dir her und mich batest, dir zu helfen. Da sagte ich dir, daß mir's ähnlich ginge und wir zusammenhalten könnten - das ist die ganze Geschichte - was ist deine?"

 "Nun ja, ich hielt eben dort Versammlungen zur Förderung der Mäßigkeit - etwa eine Woche, und war der Liebling des schönen Geschlechts: jung und alt, und verdiente nebenbei fünf bis sechs Dollars den Abend, zehn Cents die Person - Kinder und Neger frei. Das Geschäft ging täglich besser. Da verbreitete sich gestern Abend irgendwie das Gerücht, daß ich eine Privatflasche bei mir trüge, der ich insgeheim fleißig zuspräche. Ein Neger weckte mich heute früh und sagte mir, daß die Leute in aller Stille sich sammelten und vorhätten, mir eine halbe Stunde Vorsprung gebend, mich mit Hunden und Pferden zu hetzen und, wenn meiner habhaft, mich mit Theer und Federn zu überziehen und auf einem Zaunpfahl reiten zu lassen. Ich wartete nicht aufs Frühstück, - der Hunger war mir vergangen."

"Alter", sagte der Jüngere, "wir geben ein gutes Doppelgespann ab; was meinst du dazu?"

"Ich bin nicht abgeneigt. Was ist dein Geschäft - hauptsächlich?"

"Bin von Haus Buchdrucker; mache etwas in Patentmedizinen; bin Schauspieler - besonders im Trauerspiel; thue auch gelegentlich etwas in Mesmerismus und Phrenologie; zur Abwechslung halte ich Schule - besonders Singen und Geographie; lasse wohl auch einmal einen Vortrag vom Stapel. O, ich verstehe mich auf vielerlei - fast auf alles, was mir unter die Hand kommt, nur darf es keine schwere Arbeit sein. Wie stehts mir dir?"

"Am meisten hab' ich in meinem Leben wohl gedoktert. Das Händeauflegen gelingt mir am besten, - bei Krebs, Lähmung und dergleichen; auch versteh' ich mich ziemlich gut auf's Wahrsagen, wenn ich jemand finde, der mich vorher mit den nötigen Thatsachen versorgt. Predigen schlägt auch in mein Fach, besonders bei Bekehrungs-Versammlungen im Freien. Ich kann überhaupt gut herum missionärieren."

 Für eine Weile sprach keiner, dann seufzte der Jüngere tief auf und schloß mit einem:

"Ach!"

"Na, worüber achst du?" rief der Kahlkopf.

"O daß ich solches Leben führen muß und zu solcher Gesellschaft heruntergekommen bin!" Und er wischte sich einen seiner Augenwinkel mit einem Fetzen.

"Ist dir etwa die Gesellschaft nicht gut gut genug?" fuhr der Kahlkopf etwas scharf und ärgerlich heraus.

"Ja, sie ist gut genug für mich, so gut wie ich's verdiene. Wer hat mich so heruntergebracht, nachdem ich so hoch stand? Ich selbst. Ich werfe Ihnen nichts vor, meine Herren - weit entfernt - niemandem werfe ich etwas vor. Ich bin ganz allein schuld. Mag die kalte Welt ihr schlimmstes thun - eins weiß ich: irgendwo finde ich ein Grab. Mag das Schicksal ferner mich verfolgen und mir alles entreißen - Freunde, Eigentum, alles - das kann sie nicht! Eines Tages werde ich mich niederlegen und alles vergessen, und mein armes gebrochenes Herz wird Ruhe haben." Und er wischte sich wieder an den Augen herum.

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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Sprachschulen bietet Sprachkurse mit folgenden Schwerpunkten: Sprachtraining zu häufigen Situationen im Geschäftsleben, z.B. Begrüßung und Verabschiedung von Gästen / Kunden / Geschäftspartnern, Formulieren von Einladungen und Glückwünschen, Äußern von Freude und Bedauern sowie Entschuldigungen; praxisnahe Übungen mit diversen Rollenspielen und Dialogen hierzu. Meinungsäußerungen in der Fremdsprache, u.a. Formulieren von Zustimmung und Ablehnung, Lob und Kritik, Vorlieben und Abneigungen, Unterbreiten von Vorschlägen und Angeboten, höfliches Reagieren auf Vorschläge und Angebote, Vertreten des eigenen Standpunktes, Diskutieren strittiger Themen, Überzeugen des Gesprächspartners von der eigenen Meinung etc. Weiterentwicklung der kommunikativen Grundfertigkeiten - freies Sprechen, verstehendes Hören, sprachliches Reagieren etc. […]

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Lehrkräfte unserer Sprachschule.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unserer Sprachschule stehen zahlreiche qualifizierte und hochmotivierte Lehrkräfte zur Verfügung, die zum Teil Muttersprachler sind, z.B. aus Großbritannien, den USA, Frankreich, Spanien, Italien, Russland, Polen, Ungarn, asiatischen und afrikanischen Ländern ... Darüber hinaus beschäftigt unsere Sprachschule deutsche Fachkräfte mit adademischer Ausbildung, die beispielsweise ein Studium in der Fachrichtung Amerikanistik / Anglistik bzw. Romanistik oder Lehramt absolviert haben und zusätzlich über umfangreiche Auslandserfahrung und Unterrichtspraxis verfügen. Die Dozenten unserer Sprachschule lehren nicht nur die Sprache des Ziellandes, sondern vermitteln in unseren Sprachkursen auch auf lebendige Weise Landeskunde, interkulturelle Erfahrungen und die Freude an der Beschäftigung mit einer Fremdsprache. Die Lernatmospäre in unseren Fremdsprachenkursen ist geprägt von Toleranz, Weltoffenheit und intensiver Kommunikation. […]

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