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Inschrift Auswahl Papier Herz

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Neunundzwanzigstes Kapitel D

Da er mit dem Wappen jetzt im klaren war, fing er an und überlegte die Inschrift, die recht düster und schwermütig sein müsse. Jim müsse die auch haben, wie alle andern. Er hatte gleich eine Menge zur Auswahl fertig und schrieb sie auf ein Stück Papier. Dann las er uns:

1. Hier barst ein gefangenes Herze.

2. Hier hauchte ein armer Gefangener, von Gott und den Menschen verlassen, sein trostloses Leben aus.

3. Hier brach ein einsames Herz und ein müder, gequälter Geist ging zur ewigen Ruhe ein, nach siebenunddreissig langen Jahren martervollster Gefangenschaft.

4. Hier, heimat- und freundlos, nach siebenunddreissig bittren Jahren der Einkerkerung, hauchte ein edler Fremdling, natürlicher Sohn Ludwigs XIV., seinen grossen Geist aus. Friede seiner Asche!

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WebHosting News

Sächsisches Staatsvermögens, Finanzen, Einnahmen und Staatsschuld.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Wappen des Königreichs Sachsen zeigt in einem von zwei Löwen gehaltenen goldenen Schilde fünf schwarze Querbalken mit schräg darüber gelegtem grünem Rautenkranz u. ist mit der Königskrone bedeckt; vor 1858 anstatt der Löwen von einem Fürstenmantel umgeben. Orden: der königliche Hausorden der Rautenkrone, der Militär-St. Heinrichsorden, der Verdienstorden (früher Civilverdienstorden, Albrechtsorden (s.d.a.); außerdem gibt es eine goldene od. silberne Militärverdienstmedaille u. silberne u. bronzene Militärdienstzeichen für Unteroffiziere u. Soldaten von 25 u. 15 Dienstjahren. Für sämmtliche Orden besteht eine Ordenskanzlei u. für den Verdienst- u. Albrechtsorden je ein besonderer Ordensrath. Soldatenkönig ein, obwohl er keinen einzigen Krieg führte. Er musste vor allem die Staatsfinanzen wieder in Ordnung bringen. Dies gelang ihm mit äußerster Sparsamkeit und einer Verwaltungsreform, die heute noch als vorbildlich gilt. Tip: Ein hinreissendes Buch über sein Leben: Der Vater von Jochen. Hier wird auch faszinierend der Konflikt mit seinem Sohn, dem späteren König Friedrich II. dargestellt. […]

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Unrat im Nebel wiederfinden - Floß und Träume in Sicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich hielt mich ganz still und spitzte die Ohren, soviel ich konnte. Alles umsonst. Ich wurde schnell immer weiter und weiter gerissen; denn die Strömung war stark, aber das wird einem nicht klar, man fühlt es kaum. Im Gegenteil! Man meint ganz, ganz still zu liegen auf dem Wasser und wenn man einen Baum oder sonst was vorbeihuschen sieht, kommt es einem gar nicht in den Sinn, daß man selber so schnell fährt, sondern man hält den Atem an und denkt, ei, hat's der Baum aber einmal eilig! Wer's nicht glaubt, wie unheimlich und einsam es einem zu Mut ist, so allein im Nebel auf dem Wasser, mitten in der stillen dunklen Nacht, der soll nur einmal hingehen und's probieren, dann wird er schon sehen! Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert nahmen die berufsständischen Regelungen, zum Beispiel zur Lehrzeit, zum Lehrgeld, dem Gesellenstück, der Walz oder der Meister­prüfung mit dem Ansteigen der Komplexität der Berufskonzepte und der fortschreitenden Spezialisierung weiter zu. Die zeitgenössische Ständeliteratur verzeichnete die wichtigsten Handwerke, Verrichtungen, Arbeitsgegenstände und Arbeitsmittel. Wandernde Gesellen erlernten, überlieferten und verbreiteten unterschiedliche Arbeitstechniken. Zudem erfolgte durch die Walz ein gewisser Arbeitsmarktausgleich. Arbeitszeugnisse der Handwerker waren häufig kalligraphisch kunstvoll ausgestaltete Handwerkskundschaften. Handwerk hatte sprichwörtlich einen goldenen Boden. Berufswahl erfolgte zumeist standesgemäß nach der Ständeordnung. Frauen, Juden, unehelich geborenen Menschen und Nachkömmlingen von sogenannten Ehrlosen (zum Beispiel Henkerskinder) blieb der Zugang zu traditionellen Handwerken häufig verwehrt. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedürfnisse, der Entwicklung bestimmter Technologien und dem Zeitgeschmack blühten zusätzlich zu den traditionellen Handwerksberufen wie Fleischer oder Goldschmied neue Berufe wie zum Beispiel Buchdrucker, Kupferstecher, Orgelbauer oder Perücken­macher auf. […]

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Diskretem Orte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es lebte an diskretem Orte ein Stückchen Seife, bester Sorte, in einem Porzellanbehälter. Das ward mit jedem Tage älter. Weil es mit Moschusduft durchhaucht, ward es vom Menschen gern gebraucht. Einstmals - das wann und wie ist schnuppe - geriet es in die Erbsensuppe. Der Mensch benahm sich miserabel. Er stach die Seife mit der Gabel, beroch sie roh und rief: Pfui, Spinne! Da schwanden ihr vor Angst die Sinne. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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Zerrissenes Mondlicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Durch bebende Zweige fällt zerrissenes Mondlicht und huscht mit Scheu über des kauernden Mannes wüsten Rock und wirres Haar. Seufzend streift vorbei der Nachtwind, und der weiße Blütenbusch sinnt in träumender Trauer: "Arme Menschenblüte, die du gefallen liegst, verloren für die Sonne, das Angesicht verwüstet, auf Stein und Staub! Welch liebeloser Gärtner ließ so dich darben, dürsten, daß du verwelkt, gesunken, zertreten bist in Staub und Stein?" […]

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Nachtigallen in Waldes grünen Hallen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Jeder will dem Geiger reichen nun sein Scherflein auf die Hand, da vergeht ihm gleich sein Streichen, und fort ist der Musikant. Und sie sehn ihn fröhlich steigen nach den Waldeshöhn hinaus, hören ihn von fern noch geigen, und gehn all vergnügt nach Haus. Doch in Waldes grünen Hallen rast ich dann noch manche Stund, nur die fernen Nachtigallen schlagen tief aus nächt'gem Grund. Und es rauscht die Nacht so leise durch die Waldeseinsamkeit, und ich sinn auf neue Weise, die der Menschen Herz erfreut. Nachtigallen eine Übersicht sagt, daß in der Völkerschlacht, Wo donnern Stück und Wagen, In schmelzenden Gesanges Pracht, Als wär' der schönste Lenz erwacht, Die Nachtigallen schlagen. Sinds Nachtigallen Wieder, was ruft, Lerchen, die schallen Aus warmer Luft? Aber es sind doch Töne und Motive, die vom Singvogel oder der ihm innewohnenden Natur ausgewählt wurden, und sie folgen nicht willkürlich aufeinander, manches bleibt gleich, manches verändert sich, und ein Prinzip der Selektivität waltet zweifellos darin. Man sagt, daß in der Völkerschlacht, Wo donnern Stück und Wagen, In schmelzenden Gesanges Pracht, Als wär' der schönste Lenz erwacht, Die Nachtigallen schlagen. Es gibt Dialoge, Wechselgesänge, sie hören einander zu, respektieren durch Rufe und Gesang markierte Reviere, und es besteht Grund zur Annahme, dass die Weibchen sich durch die kreative, variative Fähigkeit der singenden Männchen beeindrucken lassen. Nicht sorglos wie die Nachtigall Hat er sein Lied gesungen; Es war der großen Klage Schall, Die Menschenherz und weites All Geheimnisvoll durchdrungen. Wo Bäume, hoch in dem Geäst, ein Blütenmeer, ein Farbenfest, mit Blättern sich bekleiden, da möcht´die kleine Nachtigall, ein Leben lang verbleiben. […]

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