Webhosting für Ihre Domains + Webdesign + CMS + FreeTraffic

World-4-Hosting - FreeTraffic

Hut Kopf Blatt Rest Butter

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Einunddreißigstes Kapitel F

Und alles rennt auf mich los und will sehen. Sie reißt mir den Hut vom Kopf und heraus fällt das Blatt und der Rest der Butter, worauf sie mich herzt und küßt und unter Thränen seufzt:

"Ach, wie du mich erschreckt hast! Und wie dankbar und froh ich bin, daß es nichts andres ist - denn wir sind nun einmal im Unglück und eins kommt selten allein! Als ich die Brühe sah, dacht' ich bestimmt, du seist verloren, denn in Bezug auf Farbe und sonst würde dein Gehirn gewiß gerade so aussehen, wenn - - Gott, Gott, warum hast du mir's nicht gleich gesagt, was hätte mir an der Butter gelegen! Jetzt mach' dich aber fort ins Bett und laß dich vor morgen früh nicht mehr blicken, merk' dir's, Bengel!"

Ob ich mir's zweimal sagen ließ! In einer Sekunde war ich oben, in der nächsten den Blitzableiter hinunter und rannte durchs Dunkel dem Schuppen zu. Ich brachte vor Aufregung kaum die Worte heraus; ich sagte Tom nur so geschwind als möglich, wir müßten auf und davon, es sei keine Zeit übrig - das Haus sei voller Männer mit Flinten!

Toms Augen strahlten förmlich und entzückt ruft er aus:

"Nein, wahrhaftig? Herr Gott, ist das ein Spaß! Ich glaub', wenn ich's noch einmal zu thun hätte, Huck, brächt' ich hundert zur Stelle! Wollen wir's aufschieben und -"

"Eil' dich - eil' dich," unterbrech' ich ihn, "wo ist Jim?"

Freiübungen in uns Begierden weckt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under
Uncategorized | Comments (12)

Dann ist es ratsam, daß man sich versteckt. Denn später langsam auf den Fersen heben! Denn später wird uns ein Gefühl umschweben, das von Familiensinn und guten Eltern zeugt. Arme - beugt! Denn was die Frau an einem Manne reizt, Hüften fest - Beine spreizt! Grundstellung ist Ehrbarkeit. Nur die hat wahren Wert, auch auf die Dauer, Ganze Abteilung, kehrt! Das ist von beiden Teilen der begehrtste, von dem man sagt: Rumpfbeuge Das ist der allerwertste. Trend - Übung - Mit dem Begriff tapu (geheiligt; hawaiisch: kapu) wurde in der traditionellen polynesischen Gesellschaft das unbedingte Verbot bezeichnet, bestimmte Orte zu betreten, Gegenstände, Tiere und Personen zu berühren oder anzusprechen, die als Sitz oder Träger einer besonderen Art von Mana gekennzeichnet waren. Auch das Aussprechen bestimmter Worte oder Begriffe konnte auf solche Weise mit einem Verbot belegt sein. Der auch in der europäisch- westlichen Gesellschaft heutzutage übliche Begriff des Tabus geht auf diese polynesische Wurzel zurück. In erster Linie dienten diese Tabus der Verfestigung gesellschaftlichreligiöser Strukturen. Bestimmte Orte durften beispielsweise zu festgelegten Zeiten nur von dafür ausersehenen Menschen betreten werden, die in der Regel den höheren Ständen angehörten. Andere Orte dienten der Ausübung von Reinigungs- und Opferritualen. Den Männern, die sich derartigen Riten unterzogen, war während dieser Zeit unter Umständen per Tabu verboten, einer Frau nahe zu kommen oder diese gar zu berühren. Es gab eine Vielzahl derartiger Regeln und deren Nichteinhaltung konnte schwere Strafen nach sich ziehen. Der Vollzug der Todesstrafe wegen Tabubruchs war keine Seltenheit. Mit dem Begriff Knappe bezeichnet man sowohl die nicht adligen Diener (Knechte) der Ritter als auch solche jungen adligen Männer, die von einem Ritter im Rahmen ihrer Erziehung ausgebildet wurden und ihn auch zu den Turnieren begleiteten. Diese Edelknappen nutzten solche Gelegenheiten, um sich mit Edelknappen anderer Ritter im Bogenschießen, Axt- und Spießwerfen zu messen. Beliebt war auch die Einübung des Lanzengebrauchs. Dieses Stechen wurde mit Hilfe einer Puppe trainiert, die in der einen seitlich ausgestreckten Hand einen Schild und in der anderen ebenfalls ausgestreckten Hand einen Streitkolben hielt. Diese Puppe war drehbar auf einem Holzklotz montiert. Indem der Reiter den Schild der Puppe mit seinem Lanzenstoß traf, drehte sich die Stechpuppe und drohte, dem Knappen den Streitkolben in den Rücken zu schlagen. Der Reiter musste schnell und geschickt sein, um diesem Schlag zu entgehen. Die Knappen und die Edelknappen spielten bei dem Turnei genannten Massenkampf eine wichtige Rolle. […]

Read more…

Der Anker war in einen sehr hohen Baum eingelassen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wirklich hatten Wilde den Boabab erklettert; sie tauchten von allen Seiten auf, sich wie Reptilien auf den Zweigen hinschlängelnd und langsam, aber sicher emporklimmend; nunmehr verriethen sie ihre Gegenwart durch die Ausdünstung ihrer Körper, die sie mit einem übelriechenden Fett eingerieben hatten. Bald zeigten sich zwei Neger den Blicken Kennedy's und Joe's, in ziemlich gleicher Höhe mit dem von ihnen besetzten Aste. Der doppelte Schuß erkrachte wie ein Donnerschlag und erlosch inmitten eines Wehgeschreis. In wenigen Augenblicken war die ganze Horde verschwunden. Alle Fehler, die man bei der Negereinfuhr früherer Jahrhunderte gemacht hatte, hat man jetzt zu vermeiden gesucht. Früher brachte man aus Afrika mit Gewalt Sklaven herüber, ganze besiegte Stämme, die man ihren Besiegern, meist mohammedanischen Arabern, abkaufte. Jetzt bringt man aus Indien freie Leute, Männer, Frauen und Kinder, die sich nur kontraktlich zu einem zehnjährigen Aufenthalte verpflichten. Die Leute können hier das Zwanzigfache verdienen, wie in ihrer Heimat, können nach zehn Jahren als reiche Leute zurückkehren. Aber nur wenige tun das, die meisten bleiben in der ihnen lieb gewordenen neuen Heimat. Früher zwang man die Nigger mit Gewalt zum Christentum, heute lässt man die Hindus ruhig in der Religion, die ihnen lieb ist; man lässt ihnen ihre Sitten und Gebräuche, ihre Sprache und ihre Kostüme, lässt ihnen sogar, wenn auch in beschränktem Masse, ihre Gifte, Haschisch und Ganga. Und die Folge ist, dass die Hindus sich selbst weiter entwickeln, eigenen Grundbesitz erwerben, zu Wohlstand kommen und langsam, aber sicher englische Sprache und Kultur annehmen. Genau also der umgekehrte Werdegang, wie bei dem Nigger, der weder eigene Sprache noch eigene Kleider, weder eigene Religion noch eigene Sitten mehr kennt, der in allem Aeusserlichen dem Europäer nachäfft und der trotzdem kulturell immer tiefer und tiefer sinkt. Alle Personennamen im Film tragen eine gewisse Symbolik, die die Satire des Films verdeutlicht. Washington ist kein Held, Militär oder weiß, sondern Model, unqualifizierter Quotenneger und Antiheld. Kortzfleisch erinnert an den General der Wehrmacht Joachim von Kortzfleisch, der im Angesicht des Todes die amerikanischen Soldaten mit dem Hitlergruß provozierte und dann zu fliehen versuchte. Adler ist einerseits eine Andeutung auf den Reichsadler, kann andererseits auch als Anspielung auf die erste Apollo-Mondlandung (Der Adler ist gelandet) interpretiert werden. Wagner referenziert auf die Wertschätzung Adolf Hitlers für den Komponisten Richard Wagner. Der Name der Mondbasis, Schwarze Sonne, verweist zudem auf das besonders in rechtsextremen Kreisen verbreitete Symbol gleichen Namens, das in einer Szene auf dem Ladebildschirm eines Handys auch zu sehen ist. […]

Read more…

Berg und Tal.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Stille deckt die düstre Erde, Alles ruht auf Berg und Tal, Zu den Hürden eilt die Herde, Abgemattet ziehn die Pferde In den langentbehrten Stall. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Der Postknecht hält die Pferde an, und da gerade niemand im Postwagen sitzt, steigt er vom Bocke herunter und geht beherzt auf die ihm winkende Gestalt zu. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Balluch das Salz aus den Ausseer Bergen und aus den Salinen am Meer, das sind die Kürbiskerne und die Oliven, das Edelweiß und der Wacholder, die Tanne und die Agave, der Terrano, der Laski Riszling und der Schilcher, die Gubana, der Reindling und die Gibanizza, die Krainer Wurst und die Salami, die weißen Pferde von Lipica und das Almvieh, das Quecksilber aus Idria und das Tauerngold, das sind Eisen und Kalk, die Zille vom Grundlsee und das Trabacolo von der Adria, die Hütte der Holzknechte und die Steinhäuser der Fischer, das ist der Campagnile, der Zwiebelturm und das gotische Münster, das ist der Gamsbart und das Kopftuch, der Saibling und der Thunfisch, das Castello di Miramare und das Schloss Mürzsteg, das ist der Ochs und das Maultier, die Gämse und die Schildkröte, die Fichte und die Pinie, der Apfel und die Pflaume, die Zitrone und die Orange, das ist das Alpenglühen und die Meeresbrandung, der Steirerkäs und der Pecorino, der Speck und der Prosciutto, die Brettljause und die Merenda, die Möwe und der Steinadler, der Seestern und die Marmoratta, die Casoni und die Sennhütten, die Lagune und der Gebirgsbach, der Speik und die Minze, der Grappa und der Slivovitz, der Bergschuh und die Sandale, die Bucht und der Wasserfall, die Enns und der Isonzo, die Mur und die Drau, die Raab und die Save, die Mürz und die Sann, der Karst und der Gletscher, die Tiefebene und das Hochplateau, der Graf und der Conte, der Szupan, der Sindaco und der Bürgermeister, der Paprika und die Melone, der Hopfen und das Korn, der Maulbeerbaum und der Ahorn, und der Kachelofen, der Nanos und der Semmering, der Grimming und der Triglav, der Großglockner und der Schöckl, die Zither und der Dudelsack. […]

Read more…

Zeit der Gespenster.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Schön Hedwig stand nun mit Liebesharm Tagtäglich lauernd am Fenster. Bald aber lag sie in Heinrichs Arm. Allnächtlich zur Zeit der Gespenster. Quelle: Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Als Nottingham begeisterte er mit seinem noblen Bariton. Eindringlich schilderte er seine Besorgnis um den Geisteszustand seiner Gemahlin, mutig trat er für seinen Freund gegenüber Lord und dem Kronrat auf. Umso verbitterter verlieh er dann seiner Enttäuschung über den Verrat Robertos und seinem Bedürfnis nach Vergeltung Ausdruck. Zuverlässig sang Juan Antonio Sanabria den Lord Cecil, aufhorchen hingegen liess Andrea Mastroni mit seinem profunden Bass in der leider viel zu kleinen Rolle des Raleigh. Andriy Yurkevych am Pult des sehr schön und vor allem in den Streichern ausgesprochen weich intonierenden Orquesta Titular del Teatro Real kennt die Partitur natürlich in- und auswendig, er führte routiniert durch den Abend, konnte aber ab und an einen verpatzten Einsatz nicht verhindern. Sympathisch, dass er sich im Stretta-Finale der Ouvertüre vom vor lauter Emphase ins Parkett geschmissenen Taktstock nicht aus dem Tritt fallen liess! Die Touristen haben ihre Vorstellungen von romantischen Schnulzen über Capri, einer Insel voller Mandolinenklängen, Romanzen in der "Blauen Grotte" und sinnliche Weisheiten in Axel Munthes Villa. Dann wird Artus von drei Priesterinnen der Andersweltinsel Avalon abgeholt. Das Gedicht Die zwei Gesellen wurde im Jahr 1818 von Joseph von Eichendorff verfasst. Eine "Kompanie" Taxifahrer, in allen Sprachen für Taxifahrten werbend, läßt den romantischen Capri-Besucher auf der Realität des beinharten touristischen Marketings aufprallen. Ob er dort stirbt oder überlebt, wird in den meisten Sagen nicht näher erklärt. Zeitgenössische Mischformen finden sich u. a. im Spoken Word. George Amade nahm dies zum Anlass und schuf eines der mitreißendsten Musicals unserer Zeit. Der Zar verliebt sich in Christel und nutzt die Visitenkarte, um sie in ihrem Geschäft zu besuchen. Die Taxler erzählen von 100 DM mit eingebundenen Inselrundfahrten samt der Altstadt Capri, dem höher gelegenen Anacapri, Villa San Michelle usw. […]

Read more…

Sobald der Seemann und seine Begleiter .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

sich von der Felsenwand entfernten, ergriff sie die Gewalt des Sturmes von Neuem. Zusammengebeugt gingen sie weiter und folgten Top, der über die einzuschlagende Richtung nie unschlüssig erschien. Auf dem Wege nach Norden hatten sie zur Rechten die grenzenlose Wogenfläche, mit der ohrenbetäubenden Brandung, zur Linken das der Dunkelheit wegen nicht genau erkennbare Land. Doch bemerkten sie an der Art und Weise, wie der Wind sie traf, daß es verhältnißmäßig eben sein müsse. Die Ostküste von Somalia ist ein Hochrisikogebiet für Überfälle und Entführungen. Schiffen, welche keine somalischen Häfen anlaufen müssen, wird empfohlen, sich mehr als 200 Seemeilen von der Küste entfernt zu halten. Das deutsche Auswärtige Amt hat für die gesamte Region eine Reisewarnung herausgegeben. Besonderes Problem im Golf von Aden ist, dass die somalische Übergangsregierung im angrenzenden nördlichen Somalia faktisch über keinerlei Macht verfügt und daher auch weder die Häfen noch die somalischen Hoheitsgewässer in diesem Bereich kontrollieren kann. Mit Zustimmung der Übergangsregierung hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen daher am 2. Juni 2008 kraft seiner Vollmachten nach Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen für zunächst sechs Monate mit der Übergangsregierung kooperierende Staaten ermächtigt, auch in somalischen Hoheitsgewässern die Maßnahmen gegen Piraten zu ergreifen, die das geltende Völkerrecht für die hohe See vorsieht. Schon frühzeitig ging er auf die See, war aber daneben immer bestrebt, sich ein umfassendes Wissen anzueignen. Seine Leiche wurde von den Indios geborgen, die Spanier enthaupteten den Toten und schnitten anschließend sein Herz heraus. Die Golden Hinde wurde erneut überholt und eine weitere Pinasse zusammengebaut. Als Seemann kam er jedenfalls nach Afrika und im Norden bis nach England. Einen langen, festen Strick, dessen starkes Drahtende den mächtigen Haken mit dem Speckstück trug. Die Erzählung, er habe auch eine Nordlandfahrt bis über Island hinaus gemacht, wird jetzt für eine Fabel gehalten, und es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass er etwas von der Normannensiedlung in Nordamerika erfahren hat. Und ich wurde gewahr, dass sich Gott offenbar an seiner Abwesenheit ablesen lässt, wenn er sich zurückzieht. Da hatten wir nun endlich die mächtigen Räuber an der Angel! Immerhin führte er ein ziemlich abenteuerliches Jugendleben, bis er nach Portugal kam und durch die Heirat mit einem adligen Fräulein aus italienischem Geschlecht in ruhigere Bahnen geriet. […]

Read more…

Geisterhand mit Sehnsucht am Steuerrad des Lebens.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Gegen Morgen geht ihr Pfad . . . - wie die Winde wehen: Sehnsucht wird am Steuerrad deines Lebens stehen, wird mit leiser Geisterhand deinen Kahn regieren, sicher ihn zum Heimatland deiner Träume führen. Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Die Geisterhand von Silvi und Angel funktionieren wie ein Uhrwerk, sie zehn, er fünfzehn Jahre auf dem Meer. Die Passagiere stellen sich vor: Er, kurz, Berliner, Journalist. Dann die Crew, Angel, der Kapitän und Silvi, seine Frau, Seglerin und Küchenchefin mit dem Gesicht einer Piratin. Die Jahre schwanden und ich zog Als Zitherspieler durch das Land, Als ich in einer stillen Nacht Die alte Fabel wieder fand Vom Sämann, der den Samen warf; Da ward mir ein Erinnern licht, Ich spürte jenen Körnerwurf Wie Geisterhand im Angesicht. Die Nachbarinsel von Mahé ist deutlich kleiner, deutlich gemütlicher. Die Überfahrt nach Praslin gestaltet sich also folgendermaßen: Die Passagiere sonnen sich im Trapez, Silvi kocht. Und das Steuerrad bewegt sich wie beim Fliegenden Holländer von Geisterhand. Nur wir Neulinge ergreifen nicht selber die Initiative, sondern fragen. Auf der Hauptinsel wohnen 65000 Menschen, auf Praslin nur 8000. Vier Stunden dauert die Überfahrt. Etwa zur selben Zeit nahm die Piraterie in Ostasien eine ganz andere Entwicklung. Im 13. und 14. Jahrhundert überfielen besonders japanische Piraten (die so genannten Wokou) auf eigene Faust die Küsten von Korea und Nord-China. Nur in den Zeiten der versuchten Mongoleninvasionen in Japan verminderten sich deren Aktivitäten. Im 16. Jahrhundert verlagerte sich die Piraterie vermehrt auf chinesische Gewässer. Obwohl weiterhin der Name Wokou benutzt wurde, handelte es sich jetzt eher um einheimische Banditen und Schmuggler, die gelegentlich, entlang der großen Flüsse, sogar Raubzüge bis weit ins Hinterland unternahmen. Die Mannschaften wurden hierbei meist in den verarmten südchinesischen Fischerdörfern rekrutiert. […]

Read more…

Web News
Marketing News
x