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Flucht Gewissen Schuld Scham

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn - Dreiundzwanzigstes Kapitel B

Was wollte ich eigentlich? Ja, da lag's! Ihm jetzt noch einmal und diesmal wirklich zur Flucht verhelfen? Das erste Mal war er von selbst durchgebrannt und ich hatte ihn unterwegs getroffen. Jetzt aber müßte ich alles aufs Gewissen nehmen und würde die ganze Schuld auf mich fallen. Ich wäre vor Scham unter den Boden gesunken, wenn ich je wieder Tom Sawyer oder einen der andern gesehen hätte. Ach, es waren doch schöne Zeiten dort im alten, lieben Nest! Selbst bei der Witwe ließ sich's ertragen und Miß Watson meinte es doch auch nur gut. Und ich – zum Dank dafür wollte ich ihrem Jim zur Flucht verhelfen! So konnte nur ein ganz räudiges, verlorenes Schaf, wie ich denken. Wie? – wenn ich mich nun hinsetzte und schrieb' einen Brief: "Liebe Miß Watson, Ihr Nigger Jim ist hier in ..." ja so, den Namen wußte ich ja noch nicht, der ließ sich aber leicht erfragen, – also: "Jim ist hier bei Mr. Phelps und gegen die versprochene Belohnung können Sie ihn wieder haben – Huck Finn!" – Wenn ich so schriebe, dann wäre alles gut, mein Gewissen rein und Jim – ja Jim, der arme Kerl, der müßte eben dafür büßen. Der arme Jim! Ach, er war so gut und so freundlich mit mir gewesen und hatte mich immer so lieb gehabt. Schon dort bei der Witwe und nun gar erst auf unserm lieben Floß. Wie oft hatte er für mich gewacht und mich schlafen lassen! Wie hatte er für mich gesorgt und ist stolz auf mich gewesen und so dankbar für alles! Und ich sollte ihn verlassen? Und sie schleppten ihn wieder zurück und Miß Watson verkaufte ihn aus lauter Wut weit weg von Weib und Kindern? Ich meinte Jims kummervolles Gesicht zu sehen! Nein, ich konnte, konnte nicht so treulos sein. Und wenn es Todsünde wäre und ich geradewegs zur Hölle müßte – na, dort war auch eher Platz für Huck Finn, den Schmierfink, als da oben in den glänzenden Himmelshallen bei den saubern Engelein! Ich konnte doch nichts Besseres verlangen – so ein armer, elender Teufel, wie ich einer war. Es war ja schrecklich, einem Nigger durchzuhelfen, das wußte ich; es war schlimmer als lügen und stehlen und rauben und morden, aber einerlei, ich konnte doch Jim nicht im Stich lassen! Als ich soweit einmal mit mir im klaren war, sprang ich auf, wanderte rüstig drauf los und dachte, alles Übrige – wie und auf welche Weise ich dem armen Jim würde helfen können werde sich schon finden, wenn ich erst einmal an Ort und Stelle sei und im stande, die Gelegenheit auszukundschaften.

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WebHosting News

Vorspeisen, Salate, aus dem Suppentopf, kalte Gerichte, Eiergerichte, Fisch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bitte beachten Sie unser aktuelles saisonales Tagesangebot! Für Ihre Festlichkeiten, ob betrieblich oder familiär bieten wir Ihnen verschiedene, individuell zusammenstellbare Menüs, Büfetts und Vorspeisenschlemmerbüfetts an. Opas Geburtstag vergessen? Kein Problem, innerhalb eines Tages fertigen wir Ihnen gern einen persönlich formulierten Gutschein an. Für den kleinen Schmied! Große Portion Pommes mit Ketschup; Fischstäbchen mit Petersilienkartoffeln und kleiner Salatbeilage; Hähnchen Nuggets mit Pommes und Ketchup; Heiße Eisen aus Topf, Pfanne und vom Grill; Hausgemachte Eisbeinsülze mit einer Marinade aus Essig, Öl, Zwiebeln und Kräutern, dazu eine kleine Salatbeilage und Bratkartoffeln; Paniertes Schweineschnitzel mit Gemüse der Saison, Petersilienkartoffeln und einem Salatbukett; Schmiedepfanne Feuerfleisch vom Schwein, mit Paprika, Chillies und Pilzen, dazu Bratkartoffeln und ein kleiner Salatteller; Schweinelendchen mit Schafskäse und Tomaten überbacken, mit Bratkartoffeln und Grillsauce, in der Pfanne serviert, dazu ein kleiner Salatteller; Zarte Geflügelleber mit Äpfeln und Zwiebeln knusprig gebraten, dazu Bratkartoffeln und ein Salatbukett; Geschnetzeltes von der Putenbrust mit Pilzen, in Weißwein - Sahnesauce, dazu Kräuterreis; Putenbruststeak saftig gegrillt, mit sautierten Ananasstücken und Käse überbacken, dazu Curryreis; halbe Ente knusprig gebraten, dazu Apfelrotkohl und Kartoffelklöße; Kalbsbraten mit Champignons, Gemüse der Saison und Petersilienkartoffeln; Lammpfanne überbacken mit Tomaten und Schafskäse, dazu Bratkartoffeln und Tzatziki, in der Pfanne serviert, mit einem kleinem Salatteller; Argentinisches Rumpsteak mit hausgemachter Kräuterbutter, gebackenen Kartoffelecken, Cremechampignons, Sauerrahm und ein kleiner Salatteller; Vegetarisches; Spinatomelett überbacken mit Käse, dazu Bratkartoffeln und ein Salatbukett; Omelett gefüllt mit Cremechampignons, dazu Bratkartoffeln und bunter Salat; Süße Versuchungen; Vanilleeisteller 3 Kugeln Vanilleeis mit heißen Kirschen und Schlagsahne; Eierkuchen mit Zimt und Zucker, angerichtet auf Vanillesauce, garniert mit frischen Früchten und Schlagsahne; Karameleisteller 3 Kugeln Creme Karamel garniert mit Haselnusskrokant, Karamellsauce und Schlagsahne; Seniorenteller auf Anfrage. […]

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Dank Gebet streue Lust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Freude sei dein Dankgebet; Wohin ihr Hauch dich trage, Wo immer dich ein Bild umsteht Von bleicher Erdenklage, Da lindre, segne, streue Lust Und nimm den Dank an meiner Brust! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Der Sonntag im Sommer wird folgendermaßen verlebt: Früh um sechs Uhr wird aufgestanden und dreiviertel sieben ist Gebet. Darauf schulgartenfrei bis acht. Dann aber ist Repetierstunde, welche das Läuten zur Kirche endigt. Als solcher wurde eine große Schüssel Quark mit Zwiebeln aufgetragen. Suppe, Rindfleisch, Gemüse, Obst Jeder bekommt bei jeder Mahlzeit ein Zwölftel Brot. Dann stellt man sich in den Kreuzgang und zieht in die Kirche, wo der Hebdomodar die Inspektion hat. Darauf ist bis zwölf wieder schulgartenfrei und ebenso nach der Mahlzeit, die aus Suppe, Frikassee, Braten und Salat besteht, bis zur Betstunde, die halb zwei ihren Anfang nimmt. Krebse werden vor allem gedämpft oder in der Suppe gegessen. Bis drei muß man wieder arbeiten, bis vier kann man in den Schulgarten gehen, aber gleich nach der Vesper beginnt der ersehnte Spaziergang bis sechs Uhr. Die Zeit bis sieben Uhr füllt eine Arbeitsstunde aus. Dann schließt der Tag wie gewöhnlich mit Essen, Schulgartenfreizeit und Gebet. Ab einer bestimmten Höhe werden in die Rinde prachtvolle Muster eingeschnitten. Einst fand auch das Maibaumkraxln und der Maitanz statt. Die Burschen holen eine hohe Fichte aus dem Wald und bereiten den Baum für den festlichen Akt, das Maibaumaufstellen, vor. Eine nicht ungefährliche Aufgabe ist das Aufstellen. Bis auf den Wipfel wird vorerst der Stamm entastet und der untere Stammteil völlig abgeschält. Die stärksten Männer des Ortes helfen dabei mit und erwarten auch, dass ihre Bemühungen bestaunt werden. Ganz einfach: in meiner Dusseligkeit habe ich nach den Wartungsarbeiten am Baum die Reffleine des 2ten Reffs beim dritten eingeschäkelt. Von dort oben ist es schnell klariert und ich kann das Segel hissen. Danach das Großsegel hoch. Nun läuft es einwandfrei. Andere Versuche helfen nichts, ich muss rauf in den Mast. Doch nachdem ich das Groß Fall ein geschäkelt habe, schlenkert es sich um die obere Saling bevor ich das Cockpit erreiche. Irrtum erkannt Problem gebannt! Doch irgendwie steht es nicht richtig, müsste auch weiter hoch gehen was ist da los? […]

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Du hast die Feindseligkeiten begonnen!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Melek, du nennst mich einen Lügner und sagst doch soeben selbst eine Lüge. Ihr selbst habt uns und die Kurden von Gumri überfallen. Und als wir im Frieden hier am Feuer lagen, hat dein Bruder auf uns geschossen. Wer also hat die Feindseligkeit begonnen, wir oder ihr? Es galt nur deinem Hund! Deine Gedanken sind ganz kurz, Melek! Mein Hund sollte getötet werden, damit er nicht mehr im stande sei, uns zu schützen. Er hat für mich einen größeren Wert, als das Leben von hundert Chaldani. Wer ihm ein Haar krümmt, oder wer nur einen Zipfel unseres Gewandes beschädigt, der wird von uns behandelt, wie der Vorsichtige einen tollen Hund behandelt, den man, um sich zu retten, töten muß. Das Leben deines Bruders stand in meiner Hand; ich habe ihm nur eine Kugel in den Arm gegeben, damit er sein Gewehr nicht wieder meuchlings erheben kann. Auch das deinige gehörte mir, und ich habe es dir gelassen. Was wirst du über uns beschließen? Nichts als Anfang des 20. Jahrhunderts gab es immer wieder Aufstände, die durch Simko Aga angeführt wurden. Dieser wurde dann 1930 aus einem Hinterhalt heraus erschossen. Am 22. Januar 1946 wurde nach der Anglo-Sowjetischen Invasion Irans unter der Schirmherrschaft der Sowjetunion in Mahabad die Republik Mahabad gegründet. Dieser Staat aber brach schon ein Jahr später wieder zusammen. Bis zur islamischen Revolution 1979 herrschte Friedhofsruhe in den kurdischen Gebieten. Allerdings überwarfen sich die Kurden mit Chomeini, der ihnen in der Verfassung keine Autonomie zusicherte. Laut der neuen Regierung gab es keine ethnischen Gruppen, sondern nur die islamische Glaubensgemeinschaft. Im August 1979 bombardierte die iranische Armee kurdische Städte und Dörfer, wobei viele Zivilisten ums Leben kamen. Im Juli 2005 brach nach der Tötung des Kurden Schuaneh Ghaderi in der Stadt Mahabad ein Aufstand gegen die iranische Regierung aus. Dieser breitete sich auf etwa zehn kurdische Städte aus. Dabei kamen etwa 20 Menschen ums Leben. Die iranische Regierung bezeichnete die Aufständischen als Hooligans und verlegte 100.000 Soldaten in die kurdischen Gebiete. […]

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Lust und Heiterkeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er, der oft mit seinen Scherzen Lust und Heiterkeit mir gab, Stürzt, ein Raub von herben Schmerzen, In sein allzufrühes Grab! Lust, von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikation. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Vorsicht bei Aufhebungsvertrag mit Turboprämie und angebotener Abfindung es droht Sperrzeit und finanzieller Verlust! Campen in der Oberklasse: Die Lust am Glamping. […]

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An demselben Tage, wie Cyrus .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Smith, fiel auch eine andere wichtig Persönlichkeit in die Gewalt der Südstaatler, und zwar kein Geringerer als der ehrenwerthe Gedeon Spilett, Reporter des New-York Herald, der beauftragt war, der Entwickelung des Kriegsdramas mit den Heeren des Nordens zu folgen. Auch er hatte alle Schlachten in den vordersten Reihen mit durchgekämpft, den Revolver in der einen, das Skizzenbuch in der anderen Hand, ohne daß sein Bleistift bei dem Kartätschenhagel zitterte. Er ermüdete die Drähte nicht durch unausgesetzte Telegramme, wie Diejenigen, welche nur melden, daß sie Nichts zu berichten haben, sondern jede seiner kurzen, klaren und bestimmten Noten brachte Licht über irgend einen wichtigen Punkt. Nebenher fehlte es ihm nicht an guten Einfällen. Angesichts von 60.000 Arbeitslosen in Sachsen im Frühjahr 1848 und dem Unmut der ländlichen Bevölkerung, die am 5. April das Schloss Waldenburg (Sachsen) in Flammen aufgehen ließ, war das kein leichtes Unterfangen. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche Vorwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Ich spüre wie der Wind an mir vorbeijagt, durch die Lande weht, nie an einem Ort verharrt, niemals stillsteht. Plötzlich bin ich dankbar für den eisigen Wind, der mich vorher noch zittern ließ. Ich denke daran, dass eben dieser Windstoß der mich jetzt erfasst, vor einigen Stunden noch an fernen Orten war, fremde Häuser und Menschen erzittern ließeine unglaubliche Vorstellung. Wie kann etwas Unsichtbares so viel Kraft haben? Ich beobachte, wie der Wind den Staub vom Boden aufwirbelt und ein Stück weiter trägt, wie sich das Gras unter seinem Atem beugt und tanzt, wie sich die Bäume wiegen. Gleichzeitig Leben bringen und zerstören? Das Schiff ist für eine durchschnittliche Wellenhöhe von 2,5 Meter hohen Wellen zugelassen. Die tatsächlich vor Helgoland herrschenden Wetterbedingungen hätte der Kapitän im Hafenbüro der Insel erfahren können. Dies habe laut Auffassung der Experten die Fehleinschätzung des Kapitäns begünstigt. […]

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Wiedereinführung der Todesstrafe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auch die Wiedereinführung der Todesstrafe wurde genehmigt. Als darauf der Antrag den Sonderlandtagen zur Cognition mitgetheilt ward, nahm der gothaische das neue Staatsgrundgesetz an, der koburger dagegen lehnte am 1. August die auf die Union bezügliche Regierungsvorlage ab, worauf er vertagt wurde. Am 19. August berief die Regierung wieder den Gemeinschaftlichen Landtag ein und legte demselben einen Gesetzentwurf betreffend die Organisation des Staatsministeriums vor, nach welchem dieses aus einer koburgischen und einer gothaischen Abtheilung mit dem Sitz resp. in Koburg und in Gotha bestehen, die gemeinschaftlichen Angelegenheiten aber derjenigen Abtheilung zufallen sollen, deren Vorstand der Staatsminister ist. Dagegen fehlte die in der früheren Fassung des Gesetzentwurfes enthaltene Bestimmung, daß eine etwaige Verlegung des Sitzes der Ministerialabtheilungen von der Zustimmung der Sonderlandtage abhängig sein soll. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Ordonnanz die Todesstrafe wieder ein. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. Insbesondere wurden so die Bischöfe von Passau, Salzburg und Bamberg zu entschiedener Opposition gegen J. gedrängt, die sich schließlich in dem Fürstenbund Ausdruck verschaffte; und als J. das Projekt der Gewinnung Bayerns durch Austausch gegen Belgien 1785 wieder aufnahm, trat Friedrich II. dem Fürstenbund bei und versetzte dadurch der österreichischen Politik in Deutschland eine unheilbare Wunde. Er sorgte rege für das Ansiedelungswesen und insbes. für die Niederlassung von Deutschen in den slawischen und magyarischen Ländern, um das deutsche Element in diesen Gebieten zu stärken. Zu den neuen Diözesaneinteilungen in Österreich gewann J. schließlich die Einwilligung der römischen Kurie, als er den Besuch des Papstes schon 1783 unerwartet in Rom erwidert hatte und nun dafür sorgte, dass der Bruch mit Rom nicht allzu tief und nachhaltig werde. 1781. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. Das kirchliche Territorialsystem aber, das J. gegründet hatte, vermochten die deutschen Bischöfe nicht zu erschüttern. […]

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