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Nein, Herzog, du

wolltest ja das Defizit decken, nicht ich. Der König kroch unters Zelt und suchte Trost bei seiner Flasche; bald that der Herzog ein gleiches; und in […] Mehr lesen

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Sachsen Geschichte

III. Von der Ländertheilung 1485 bis zur Schlacht bei Mühlberg 1547. In der Theilung zu Leipzig am 28. Aug. 1485 wurden die Länder in zwei Portionen […] Mehr lesen

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Die Entdeckung von Wut

Annen suchen seine Blicke, Doch umsonst, voll Wut und Gram Fluchet er auf das Geschicke, Das das Teuerste ihm nahm. Da steht er umtobt von der Wogen […] Mehr lesen

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Sechzehntes Kapitel A

Erwartung - "Gute, alte Kairo!" - Eine Notlüge - Kairo verfehlt! - Wir schwimmen ans Ufer!

Den ganzen nächsten Tag über schliefen wir bombenfest, die nächtlichen Abenteuer lagen uns wie Blei in den Gliedern. Am Abend machten wir uns dann wieder weiter, immer hinter einem kolossal langen Floße her, das feierlich wie eine prozession vor uns dahinzog. An Bord waren vier große Hütten, hohe Flaggenmasten an beiden Enden und in der Mitte ein freies, lustig flackerndes Feuer, um das viele Männer rauchend, trinkend und Karten spielend, lagerten. Es mochten wohl etwa dreißig Leute Bemannung darauf sein. Ja, das lohnte der Mühe, Steuermann an Bord eines solchen Ungeheuers zu werden, das war doch etwas! Unser kleines Ding kam mir dagegen vor wie eine Wasserfliege, die sich an den Schwanz einer Seeschlange klammert.

Wir kamen an eine starke Krümmung des Flusses, und allmählich bewölkte sich der Himmel und es wurde sehr heiß. Der Strom war hier sehr breit und dichte, hohe Wälder zogen sich an beiden Ufern hin, wie dicke schwarze Linien ohne jede Unterbrechung, ohne jeden Lichtstrahl. Wir sprachen über Kairo, unser nächstes Ziel und meinten, ob wir es wohl erkennen würden, wenn wir dran kämen. Ich sagte nein, vielleicht nicht, denn ich hatte gehört, es seien überhaupt nur ein Dutzend Häuser da, und wenn sie die nicht ganz extra hell erleuchteten, wie sollten wir wissen, daß es eine Stadt vorstellte? Jim meinte, wo die beiden Flüsse zusammenkämen, das müsse man doch gewiß sehen. Das schien mir gar nicht so ausgemacht; denn wir konnten uns leicht einbilden, die Spitze einer Insel zu passieren, und in dem Fahrwasser des alten Stromes zu sein. Dieser Gedanke beunruhigte Jim - und mich nicht minder. Da war nun die Frage, was thun? Laß mich ans Ufer fahren, schlug ich vor, sobald sich ein Licht zeigt. Dann sag' ich, mein Alter käme nach mit seinem Warenschiff, wisse aber nicht recht Bescheid hier in der Gegend und wie weit's wohl noch nach Kairo sein könne. Jim hielt die Idee für ausgezeichnet; wir rauchten drauf noch eine Pfeife zur besseren Verdauung und hielten dabei Ausschau.

Etwas anderes, als ordentlich die Augen offen halten, konnten wir im Moment nicht thun. Es galt, die Stadt sehen und nicht blind an ihr vorüberfahren. Jim meinte, er sehe sie sicher zuerst, denn dann sei er ein freier Mann, ein freier Nigger! Vorbeifahren hieße wieder in die Sklaverei gehen, nur über den Ohio könne er zur Freiheit gelangen, sonst sei's aus und vorbei. Alle paar Augenblicke schnellte er auf: "Da sie sein!"

Aber niemals war's wirklich so. Einmal war's ein Irrlicht, dann ein paar Leuchtkäfer, die er für Lichter der Stadt hielt und er setzte sich seufzend wieder hin, um geduldig weiter auszuschauen. Es mache ihn ganz wackelig und zitterig, sagte der arme Kerl, der Freiheit nun so nahe zu sein. Mich machte etwas auch zitterig und wackelig, aber ganz was andres. Mir kam's plötzlich durch den Kopf, Jim war ja jetzt schon so gut wie frei, - und wer war daran Schuld? - Ich! Ich, ich - Huck Finn - verhalf einem Nigger dazu, seinem Herrn durchzubrennen!* Zum allererstenmal in der ganzen langen Zeit, die ich mit Jim zusammengewesen, wurde mir so recht klar, was ich eigentlich that. Mich packte es wie mit Teufelskrallen! Ich konnt' nicht still bleiben, nicht stehen, nicht liegen, nicht sitzen! Mir wurde ordentlich heiß und fiebrig bei dem Gedanken. Ich suchte mich bei mir selbst zu entschuldigen, ich war ja eigentlich gar nicht zu tadeln, ich hatte ja Jim nicht davonlaufen heißen von seiner rechtmäßigen Besitzerin! Das half mir aber nichts. Allemal regte sich wieder das Gewissen und sagte: ‚Aber du hast ihm geholfen auf der Flucht und hättest doch nur ans Ufer zu rudern und jemandem davon zu sagen brauchen.' Wahrhaftig, so war's - da half keine Ausrede. Das gab mir einen Stich. Und weiter bohrt das Gewissen:,Was hat dir denn Miß Watson gethan, Huck Finn, daß du mit ansehen kannst, wie ihr einziger Nigger sozusagen unter ihrer Nase durchgeht, ohne daß du ein Sterbenswörtchen sagst? Was hat dir das arme, alte Ding gethan, daß du ihr den Streich spielst? Was, sie wollte dich doch lesen lehren, wollte dir Manieren beibringen, wollte dein Bestes, so gut sie's verstand! Das ist's, was sie dir gethan hat, Huck - Huck Finn!'

Mir war so erbärmlich, so elend zu Mute, daß ich wünschte, ich wäre tot und weg. Ich rannte hin und her und machte mich immerzu in Gedanken vor mir selber schlecht und Jim rannte mit, immer an mir vorbei. Keiner konnte ruhig bleiben. Jedesmal, wenn er wieder auffuhr: "das sein Kairo!" ging es mir wie ein Schuß durchs Herz und ich dachte, wenn's wirklich wäre, würde ich sterben vor Schreck.

Jim sprach immer laut vor sich hin, während ich's leise mit mir selber abmachte. Wenn er erst frei wäre, - sagte er - wolle er schaffen wie ein Pferd und sparen, sparen, bis er sein Weib loskaufen könne, das zu einer Farm in der Nähe von Miß Watson gehörte. Dann wollten sie beide für die Kinder sparen, und wenn der Herr dieselben nicht verkaufen wolle, so wolle er irgend einen "Ablitionisten" bitten, sie für ihn zu stehlen.

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Nein, Herzog, du

wolltest ja das Defizit decken, nicht ich. Der König kroch unters Zelt und suchte Trost bei seiner Flasche; bald that der Herzog ein gleiches; und in einer halben Stunde waren sie wieder die dicksten Freunde, und je trunkener sie wurden, desto mehr liebkosten sie sich, und bald schnarchten sie in gegenseitiger Umarmung. Sie waren riesig angeheitert gewesen, aber wie ich bemerkte, hatte sich der König wohl gehütet, darauf zurückzukommen, daß er das Gold nicht versteckt habe. Das war für mich eine wahre Erleichterung. Natürlich, als die beiden schnarchten, erzählte ich Jim alles. Die Marmorstatue stellte Aquilinus in den schönsten Raum seines Hauses; doch hütete er sich, dieselbe nochmals zu küssen, da er nun das lebenswarme Urbild zur Hand hatte. Nachmittags, die Sonne zeigte sich noch mal von ihrer guten Seite, machten wir es uns im Park vorm Hauptbahnhof richtig gemütlich, doch die Gedanken waren schon im Flugzeug. Und was da an Massen mobilisiert wurde nötigte uns doch einigen Respekt ab. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mendel. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Dann war er zu Hause zwischen Himmel und Erde bei Menuchim. An dem Vorflur lag nach rechts hin das Wohnzimmer, zu dem eine Stufe hinaufführte, nach links hin aber der Laden, in den man durch ein großes, fast die halbe Wand einnehmendes Schiebefenster hineinsehen konnte. Früher war hier die Verkaufsstelle gewesen, bis sich die zum Vornehmtun geneigte Frau Hradscheck das Herumtrampeln auf ihrem Flur verbeten und auf Durchbruch einer richtigen Ladentür, also von der Straße her, gedrungen hatte. Seitdem zeigte dieser Vorflur eine gewisse Herrschaftlichkeit, während der nach dem Garten hinausführende Hinterflur ganz dem Geschäft gehörte. […] Mehr lesen >>>


Sachsen Geschichte Schlacht bei Mühlberg

III. Von der Ländertheilung 1485 bis zur Schlacht bei Mühlberg 1547. In der Theilung zu Leipzig am 28. Aug. 1485 wurden die Länder in zwei Portionen getheilt; auf die eine kam Meißen, auf die andere Thüringen nebst dem halben Osterland mit Altenburg u. Eisenberg, auch Saalfeld u. das, was im Voigtlande u. in Franken zu Sachsen gehörte; gemeinschaftlich blieben die Schirmherrschaft über das Hochstift Meißen, die Bergwerke, die Schutzgelder von Erfurt, ferner Mühlhausen, Nordhausen u. Görlitz, wie auch die Lehnsanfälle. Damit aber beide Fürstenhäuser stets in einem gemeinschaftlichen Vernehmen bleiben möchten, so sollte jeder in dem Gebiete des andern einige Besitzungen erhalten, daher wurden zur Meißner Portion Weißenfels, Kamburg, Jena, Freiburg, Weißensee, Sangerhausen, Eckartsberga, Thomasbrück u. Tennstädt, zur Thüringischen Portion dagegen Torgau, Dommitzsch, Eilenburg, Kolditz, Grimma u. Düben, Zwickau u. Annaberg geschlagen. Aber nicht allein unter den Mannschaften sank die Kampfmoral, auch das Offizierskorps wurde davon betroffen. Innerhalb der führenden Ränge trat die bisher latente Opposition zum Herzog von Braunschweig deutlicher zutage. Nach Gneisenau hielt man den Herzog zunehmend für altersbedingt unentschlossen und zudem mit Feldherrnunglück befleckt. Auch kam Graf von Kalckreuths alte Gegnerschaft gegen den Herzog von Braunschweig, in diesen Oktobertagen in wenig erfreuliche Weise zum Durchbruch. Eine Abordnung der verdrossenen Offiziere suchte am Abend des 11. Oktober sogar General von Kalckreuth als dienstältestem Korpskommandeur mit dem Ersuchen auf, beim König wegen der Ablösung des Herzogs vorstellig zu werden! Das war ein in der preußischen Armee unerhörter Vorgang! Kalckreuth, der bisher permanent Kritik an den Maßnahmen Braunschweigs geübt hatte, lehnte aber eine Intervention als aussichtslos ab. Der ohnehin unsichere König hätte zu diesem Zeitpunkt kaum einen Wechsel im Oberbefehl vorgenommen. Der Monarch und sein Feldmarschall ritten vielmehr am Vormittag des 12. Oktober einträchtig ins Lager des Heeres des Fürsten von Hohenlohe-Ingelfingen vor Jena! Da Waltran auch für die Herstellung des Nitroglycerins verwendet wurde, führte die Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzende Aufrüstung zu einer stark erhöhten Nachfrage und in Folge zu einem weiteren Anstieg des Walfangs. […] Mehr lesen >>>


Die Entdeckung von Wut und Gram

Annen suchen seine Blicke, Doch umsonst, voll Wut und Gram Fluchet er auf das Geschicke, Das das Teuerste ihm nahm. Da steht er umtobt von der Wogen Getümmel Und ringet verzweifelnd die Hände gen Himmel! Schenke, spend uns nun des Weines flüssig Gold im Überflusse! Hie und da nur schlafestrunken Grinst mich an der Lazzarone. Es tönt die Welt mit keiner KundeIn unsern Frieden störend ein. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! Er war ein zwar anständiger, aber doch etwas sonderbarer Mensch. Während dieser alle möglichen englischen Schimpfwörter herwetterte, saß der Komponist ihm gegenüber, um ihn zu studieren, und pfiff dabei eine Melodie durch die Zähne, aus welcher sich eine Gnadenarie entwickeln sollte. Der Bankier schäumte fast vor Wut über sein Gegenüber und verwünschte es tausendmal, daß er sich angeboten hatte, bei ihm zu bleiben. Das brachte ihn so in Wut, daß er mir etliche überzog. Dann, als sein Grimm den höchsten Grad erreicht hatte, trat auf diese Aufregung eine plötzliche große Abspannung ein. Er starb in unserem Hospital nach schwerer Krankheit vor meinen Augen. Die Folge derselben war, daß er ruhiger zu überlegen vermochte. Er hatte von seinem Buchhalter Baumgarten einige deutsche Brocken profitiert, und der Kantor hatte sich, wie er wußte, auch einige englische Ausdrücke gemerkt. Ein dunkles Kloster liegt zur Seite,Der Weg von Blüten überschneit. Sollte es denn nicht möglich sein, auf Grund dieser freilich geringen Kenntnisse zu einer Verständigung zu kom men? Indessen steckt zum Unglücke Schwärmerei an wie der Schnupfen. Es wird sehr viele Mühe dazu erfordert, eingewurzelte Laster auszurotten. Kühner Angriff, wilder Entschluß, Gelingen oder Sturz in den Abgrund. Er versuchte es und begann: Wer hatte seit seiner Jugend sich nicht vor der Geschichte des Jahrs 1649 entsetzt, wer nicht vor der Hinrichtung Karl I. Ihre grünen Augen sahen ihn durch die Wimpern mit kaltem Haß an. geschaudert, und zu einigem Troste gehofft, daß dergleichen Szenen der Parteiwut sich nicht abermals ereignen könnten. Als du in kühnem Sange uns bestrittest, bald siegreich gegen unsre Lieder sangst, durch unsre Kunst Besiegung bald erlittest: ein Preis doch war's, den du allein errangst. Domitian veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. […] Mehr lesen >>>


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Die Unterrichtsgebühren beinhalten sämtliche Leistungen unseres Sprachstudios, so dass darüber hinaus keine zusätzlichen Kosten entstehen. 12,50 € pro Schulstunde (= 45 […]