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Der Schatz XXIV

Der Schätze viele giebt es, verschieden ist ihr Ort, Verschieden sie zu heben ist auch das Zauberwort. Gar mancher liegt uns nahe, zu dem der Blick […] Mehr lesen

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Montagmorgen, schwarze

Vom Gebirge Vögel jetten Und Wolken so blitzschnell, Sorgen überfliegen Die Vöglein und den Wind. In einigen Nächten ist der Eingang zu diesem […] Mehr lesen

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Flammen brannten sein

Die Vorzeit wo die Sinne licht in hohen Flammen brannten, des Vaters Hand und Angesicht die Menschen noch erkannten. Und hohen Sinns, einfältiglich […] Mehr lesen

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Sechzehntes Kapitel A

Erwartung - "Gute, alte Kairo!" - Eine Notlüge - Kairo verfehlt! - Wir schwimmen ans Ufer!

Den ganzen nächsten Tag über schliefen wir bombenfest, die nächtlichen Abenteuer lagen uns wie Blei in den Gliedern. Am Abend machten wir uns dann wieder weiter, immer hinter einem kolossal langen Floße her, das feierlich wie eine prozession vor uns dahinzog. An Bord waren vier große Hütten, hohe Flaggenmasten an beiden Enden und in der Mitte ein freies, lustig flackerndes Feuer, um das viele Männer rauchend, trinkend und Karten spielend, lagerten. Es mochten wohl etwa dreißig Leute Bemannung darauf sein. Ja, das lohnte der Mühe, Steuermann an Bord eines solchen Ungeheuers zu werden, das war doch etwas! Unser kleines Ding kam mir dagegen vor wie eine Wasserfliege, die sich an den Schwanz einer Seeschlange klammert.

Wir kamen an eine starke Krümmung des Flusses, und allmählich bewölkte sich der Himmel und es wurde sehr heiß. Der Strom war hier sehr breit und dichte, hohe Wälder zogen sich an beiden Ufern hin, wie dicke schwarze Linien ohne jede Unterbrechung, ohne jeden Lichtstrahl. Wir sprachen über Kairo, unser nächstes Ziel und meinten, ob wir es wohl erkennen würden, wenn wir dran kämen. Ich sagte nein, vielleicht nicht, denn ich hatte gehört, es seien überhaupt nur ein Dutzend Häuser da, und wenn sie die nicht ganz extra hell erleuchteten, wie sollten wir wissen, daß es eine Stadt vorstellte? Jim meinte, wo die beiden Flüsse zusammenkämen, das müsse man doch gewiß sehen. Das schien mir gar nicht so ausgemacht; denn wir konnten uns leicht einbilden, die Spitze einer Insel zu passieren, und in dem Fahrwasser des alten Stromes zu sein. Dieser Gedanke beunruhigte Jim - und mich nicht minder. Da war nun die Frage, was thun? Laß mich ans Ufer fahren, schlug ich vor, sobald sich ein Licht zeigt. Dann sag' ich, mein Alter käme nach mit seinem Warenschiff, wisse aber nicht recht Bescheid hier in der Gegend und wie weit's wohl noch nach Kairo sein könne. Jim hielt die Idee für ausgezeichnet; wir rauchten drauf noch eine Pfeife zur besseren Verdauung und hielten dabei Ausschau.

Etwas anderes, als ordentlich die Augen offen halten, konnten wir im Moment nicht thun. Es galt, die Stadt sehen und nicht blind an ihr vorüberfahren. Jim meinte, er sehe sie sicher zuerst, denn dann sei er ein freier Mann, ein freier Nigger! Vorbeifahren hieße wieder in die Sklaverei gehen, nur über den Ohio könne er zur Freiheit gelangen, sonst sei's aus und vorbei. Alle paar Augenblicke schnellte er auf: "Da sie sein!"

Aber niemals war's wirklich so. Einmal war's ein Irrlicht, dann ein paar Leuchtkäfer, die er für Lichter der Stadt hielt und er setzte sich seufzend wieder hin, um geduldig weiter auszuschauen. Es mache ihn ganz wackelig und zitterig, sagte der arme Kerl, der Freiheit nun so nahe zu sein. Mich machte etwas auch zitterig und wackelig, aber ganz was andres. Mir kam's plötzlich durch den Kopf, Jim war ja jetzt schon so gut wie frei, - und wer war daran Schuld? - Ich! Ich, ich - Huck Finn - verhalf einem Nigger dazu, seinem Herrn durchzubrennen!* Zum allererstenmal in der ganzen langen Zeit, die ich mit Jim zusammengewesen, wurde mir so recht klar, was ich eigentlich that. Mich packte es wie mit Teufelskrallen! Ich konnt' nicht still bleiben, nicht stehen, nicht liegen, nicht sitzen! Mir wurde ordentlich heiß und fiebrig bei dem Gedanken. Ich suchte mich bei mir selbst zu entschuldigen, ich war ja eigentlich gar nicht zu tadeln, ich hatte ja Jim nicht davonlaufen heißen von seiner rechtmäßigen Besitzerin! Das half mir aber nichts. Allemal regte sich wieder das Gewissen und sagte: ‚Aber du hast ihm geholfen auf der Flucht und hättest doch nur ans Ufer zu rudern und jemandem davon zu sagen brauchen.' Wahrhaftig, so war's - da half keine Ausrede. Das gab mir einen Stich. Und weiter bohrt das Gewissen:,Was hat dir denn Miß Watson gethan, Huck Finn, daß du mit ansehen kannst, wie ihr einziger Nigger sozusagen unter ihrer Nase durchgeht, ohne daß du ein Sterbenswörtchen sagst? Was hat dir das arme, alte Ding gethan, daß du ihr den Streich spielst? Was, sie wollte dich doch lesen lehren, wollte dir Manieren beibringen, wollte dein Bestes, so gut sie's verstand! Das ist's, was sie dir gethan hat, Huck - Huck Finn!'

Mir war so erbärmlich, so elend zu Mute, daß ich wünschte, ich wäre tot und weg. Ich rannte hin und her und machte mich immerzu in Gedanken vor mir selber schlecht und Jim rannte mit, immer an mir vorbei. Keiner konnte ruhig bleiben. Jedesmal, wenn er wieder auffuhr: "das sein Kairo!" ging es mir wie ein Schuß durchs Herz und ich dachte, wenn's wirklich wäre, würde ich sterben vor Schreck.

Jim sprach immer laut vor sich hin, während ich's leise mit mir selber abmachte. Wenn er erst frei wäre, - sagte er - wolle er schaffen wie ein Pferd und sparen, sparen, bis er sein Weib loskaufen könne, das zu einer Farm in der Nähe von Miß Watson gehörte. Dann wollten sie beide für die Kinder sparen, und wenn der Herr dieselben nicht verkaufen wolle, so wolle er irgend einen "Ablitionisten" bitten, sie für ihn zu stehlen.

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Der Schatz XXIV

Der Schätze viele giebt es, verschieden ist ihr Ort, Verschieden sie zu heben ist auch das Zauberwort. Gar mancher liegt uns nahe, zu dem der Blick nicht dringt, Indess oft Kraft vergebens nach fernen Gütern ringt. So ruht in manchem Herzen ein Zauberhort gar still, Der an des Tages Helle herauf nicht steigen will; Der, hold im Dunkel leuchtend, sich dem nur offenbart, Der seines Glücks Geheimniss in treuer Brust bewahrt. Denn geschähe dies, der Zauber wäre gebrochen. Ibsen musste, um den Leser in der Atmosphäre des Stückes festzubannen, mit wundersamer Vorsorglichkeit alle Fenster und Thüren des Dramas verkitten, auf dass auch nicht ein Hauch von gesundem Menschenverstande aus dem Alltagsleben hineindringe. Wie nun der Ausspruch lautet, ist es poetischer, durch seinen Doppelsinn dunkler, fesselnder geworden. Dann die romantische Form, deren würdigster Vertreter Faust als eigenthümlichstes germanisches Erzeugniß ist pp. Doch alles Derartige ist beiseite gelassen. In dem Mädchen aber ging eine wundersame Wandlung vor. Es wäre massiver, hielte sich der Erde näher. Es bedarf nämlich einer grossen Kunst, uns durchwegs in dem Glauben an das Symbol zu erhalten, so zwar, dass es nie blos als ein solches wirkt. Würde auch nur Eine Person im Stücke ein einzigesmal betonen, dass es ja doch für die Grösse eines Baumeisters durchaus keinen Maasstab abgebe, ob ihm auf dem Wege zur Spitze eines Kirchthurms schwindle oder nicht, die Stimmung, die Symbolik wäre gesprengt. Am Abend heizen diverse Bands aus Wien und Österreich dem Publikum ein, tagsüber gibt es ein abwechslungsreiches Programm für die kleinen Besucher. Es ist nun durchaus nicht einzusehen, warum ein anderer Mensch es sich etwas kosten lassen soll, diesen ihm fremden und gleichgültigen Zustand kennen zu lernen. Und sie teilen aus die Zeit und Zonen, Lohnen deine Arbeit mit Vergänglichkeit. Aber schon ehe wir abreisten, stimmten die Zahlungen bei unserem biederen Impresario nicht. Die offiziellen Feste der großen Welt werden ihren Charakter auch in hundert Jahren wenig geändert haben. Haben unverhofft auch Erfüllung eingehändigt Wünschen unterm nächsten Buchenbaum, Wünschen, die sich wie die Knaben dann verfluchen. Wünsche tönen prächtig, die sich bauschen, Stunden übernächtig, die dich höhnen, Ohnmächtig mußt du der Ohnmacht frönen. […] Mehr lesen >>>


Montagmorgen, schwarze Wolken, vergilbter Garten Eden

Vom Gebirge Vögel jetten Und Wolken so blitzschnell, Sorgen überfliegen Die Vöglein und den Wind. In einigen Nächten ist der Eingang zu diesem unterirdischen Dach am Gebirge deutlich feststellbar. Der Klosterbruder untergeht und stößt Klagerufe aus. Nun fuhr er ins Örtchen hinein, wo man ihn schon lange erwartet hatte. So hatte der Postknecht durch den wohlgemeinten Dank das ihm winkende Sentiment verscherzt. In diesem Fall wurden Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Über das Gesehene schwieg er. Die Erde zittert. Das Dach bebt. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, beinahe grauenhafte Schlagschatten. Der Kutscher raffte sich auf, in seinen Knochen fühlte er brennenden Gram. Nur mit Müh und Not erkletterte er abermals seinen Kutschbock. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Elbflorenz und Bautzen verkehrten und die strahlenden Melodien des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer klaren Frühlingsnacht, daß dem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Gebirge her ein graubärtiges Männchen winkte. Acht Uhr fünfundvierzig, für einen VW Polo und den Honda Civic startet die Woche, an der Kreuzung Pforzheimer Straße Heilbronner Straße in Dresden-Coschütz durch Vorfahrtunfall. Ein Auto durchbricht die Umzäunung und bleibt auf dem dahinterliegenden Betriebsgelände sein. Bis Montagnachmittag passierten in Dresden über 100 Unglücksfälle mit 13 Verletzten. Er führe uns nicht rückwärts in unsre Kindheit, um uns mit den kostbarsten Erwerbungen des Verstandes eine Ruhe erkaufen zu lassen, die nicht länger dauern kann als der Schlaf unsrer Geisteskräfte; sondern führe uns vorwärts zu unsrer Mündigkeit, um uns die höhere Harmonie zu empfinden zu geben, die den Kämpfer belohnet, die den Überwinder beglückt. Er mache sich die Aufgabe einer Idylle, welche jene Hirtenunschuld auch in Subjekten der Kultur und unter allen Bedingungen des rüstigsten feurigsten Lebens, des ausgebreitetsten Denkens, der raffiniertesten Kunst, der höchsten gesellschaftlichen Verfeinerung ausführt, welche, mit einem Wort, den Menschen, der nun einmal nicht mehr nach Arkadien zurückkann, bis nach Elysium führt. […] Mehr lesen >>>


Flammen brannten sein Urbild

Die Vorzeit wo die Sinne licht in hohen Flammen brannten, des Vaters Hand und Angesicht die Menschen noch erkannten. Und hohen Sinns, einfältiglich noch mancher seinem Urbild glich. Als 1917 General Paul von Lettow-Vorbeck mit der Schutztruppe an die deutschostafrikanische Küste abgedrängt wurde und eine Unterstützung durch Dampfer wegen der Seesperre nicht mehr möglich war, sollte ein Luftschiff den bedrängten Truppen Waffen und vor allem dringend benötigte Medikamente bringen. Nach einigem Zögern des Marineamtes wurde L 57 auseinandergeschnitten und ein zylindrisches Zusatzstück von 30 m Länge eingesetzt. Dadurch wurde das Schiff von 196,5 m auf 226,5 m verlängert, der Gasraum von 55.000 auf 68.500 m³ vergrößert und somit ein Nutzlastgewinn von 40.000 auf 52.100 kg erzielt. L 57 wurde so leicht wie irgend möglich ausgerüstet, völlig entwaffnet und schließlich mit einer außerordentlich sorgfältig ausgewählten, wertvollen Ladung befrachtet. Die Transportnutzlast betrug 15.000 kg. Bei der ersten Probefahrt kam L 57 in einen Gewittersturm, landete noch glatt vor der Halle bei Jüterbog, konnte aber von den Mannschaften nicht mehr gehalten werden. Man versuchte, durch Schießen in die Zellen das Gas entweichen zu lassen, um ein Hochreißen des Schiffes zu verhindern. Dabei ging aber das Schiff in Flammen auf und verbrannte mitsamt der Ladung. Zwei Stunden später gab das Marineamt der Zeppelinwerft in Stocken bei Berlin Anweisung, den kurz vor der Fertigstellung befindlichen L 59 in gleicher Weise wie L 57 umzubauen. Am 3. November 1917 war L 59 fertiggestellt, mit Fracht beladen und wurde nach dem Luftschiffhafen Jamboli in Bulgarien überführt. Im Frühjahr 1848 war Leipzig eines der Zentren der Revolution in den deutschen Staaten. Am 13. März musste der König eine bürgerliche Regierung einsetzen. Am 19. März sprach Robert Blum auf einer Kundgebung auf dem Zwickauer Kornmarkt. Nachdem ihm das Ehrenbürgerrecht der Stadt verliehen wurde, zog er als gewählter Vertreter des Zwickauer Bezirkes ins Frankfurter Vorparlament ein. Allerdings zeigte es sich bald, dass Vertreter des Großbürgertums ihre eigenen familiären Verbindungen zum Adel und Gruppeninteressen sicherten und die Aktivitäten der Volksmassen bremsten. […] Mehr lesen >>>


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