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Halt, was mir da

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Wir traten leise auf den

Ein menschlicher Körper lag auf demselben. Ich untersuchte ihn; er war tot; der Hund hatte ihm das Genick zermalmt. Wo dieser sich jetzt befand, […] Mehr lesen

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Zeitenstürme

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Sechzehntes Kapitel A

Erwartung - "Gute, alte Kairo!" - Eine Notlüge - Kairo verfehlt! - Wir schwimmen ans Ufer!

Den ganzen nächsten Tag über schliefen wir bombenfest, die nächtlichen Abenteuer lagen uns wie Blei in den Gliedern. Am Abend machten wir uns dann wieder weiter, immer hinter einem kolossal langen Floße her, das feierlich wie eine prozession vor uns dahinzog. An Bord waren vier große Hütten, hohe Flaggenmasten an beiden Enden und in der Mitte ein freies, lustig flackerndes Feuer, um das viele Männer rauchend, trinkend und Karten spielend, lagerten. Es mochten wohl etwa dreißig Leute Bemannung darauf sein. Ja, das lohnte der Mühe, Steuermann an Bord eines solchen Ungeheuers zu werden, das war doch etwas! Unser kleines Ding kam mir dagegen vor wie eine Wasserfliege, die sich an den Schwanz einer Seeschlange klammert.

Wir kamen an eine starke Krümmung des Flusses, und allmählich bewölkte sich der Himmel und es wurde sehr heiß. Der Strom war hier sehr breit und dichte, hohe Wälder zogen sich an beiden Ufern hin, wie dicke schwarze Linien ohne jede Unterbrechung, ohne jeden Lichtstrahl. Wir sprachen über Kairo, unser nächstes Ziel und meinten, ob wir es wohl erkennen würden, wenn wir dran kämen. Ich sagte nein, vielleicht nicht, denn ich hatte gehört, es seien überhaupt nur ein Dutzend Häuser da, und wenn sie die nicht ganz extra hell erleuchteten, wie sollten wir wissen, daß es eine Stadt vorstellte? Jim meinte, wo die beiden Flüsse zusammenkämen, das müsse man doch gewiß sehen. Das schien mir gar nicht so ausgemacht; denn wir konnten uns leicht einbilden, die Spitze einer Insel zu passieren, und in dem Fahrwasser des alten Stromes zu sein. Dieser Gedanke beunruhigte Jim - und mich nicht minder. Da war nun die Frage, was thun? Laß mich ans Ufer fahren, schlug ich vor, sobald sich ein Licht zeigt. Dann sag' ich, mein Alter käme nach mit seinem Warenschiff, wisse aber nicht recht Bescheid hier in der Gegend und wie weit's wohl noch nach Kairo sein könne. Jim hielt die Idee für ausgezeichnet; wir rauchten drauf noch eine Pfeife zur besseren Verdauung und hielten dabei Ausschau.

Etwas anderes, als ordentlich die Augen offen halten, konnten wir im Moment nicht thun. Es galt, die Stadt sehen und nicht blind an ihr vorüberfahren. Jim meinte, er sehe sie sicher zuerst, denn dann sei er ein freier Mann, ein freier Nigger! Vorbeifahren hieße wieder in die Sklaverei gehen, nur über den Ohio könne er zur Freiheit gelangen, sonst sei's aus und vorbei. Alle paar Augenblicke schnellte er auf: "Da sie sein!"

Aber niemals war's wirklich so. Einmal war's ein Irrlicht, dann ein paar Leuchtkäfer, die er für Lichter der Stadt hielt und er setzte sich seufzend wieder hin, um geduldig weiter auszuschauen. Es mache ihn ganz wackelig und zitterig, sagte der arme Kerl, der Freiheit nun so nahe zu sein. Mich machte etwas auch zitterig und wackelig, aber ganz was andres. Mir kam's plötzlich durch den Kopf, Jim war ja jetzt schon so gut wie frei, - und wer war daran Schuld? - Ich! Ich, ich - Huck Finn - verhalf einem Nigger dazu, seinem Herrn durchzubrennen!* Zum allererstenmal in der ganzen langen Zeit, die ich mit Jim zusammengewesen, wurde mir so recht klar, was ich eigentlich that. Mich packte es wie mit Teufelskrallen! Ich konnt' nicht still bleiben, nicht stehen, nicht liegen, nicht sitzen! Mir wurde ordentlich heiß und fiebrig bei dem Gedanken. Ich suchte mich bei mir selbst zu entschuldigen, ich war ja eigentlich gar nicht zu tadeln, ich hatte ja Jim nicht davonlaufen heißen von seiner rechtmäßigen Besitzerin! Das half mir aber nichts. Allemal regte sich wieder das Gewissen und sagte: ‚Aber du hast ihm geholfen auf der Flucht und hättest doch nur ans Ufer zu rudern und jemandem davon zu sagen brauchen.' Wahrhaftig, so war's - da half keine Ausrede. Das gab mir einen Stich. Und weiter bohrt das Gewissen:,Was hat dir denn Miß Watson gethan, Huck Finn, daß du mit ansehen kannst, wie ihr einziger Nigger sozusagen unter ihrer Nase durchgeht, ohne daß du ein Sterbenswörtchen sagst? Was hat dir das arme, alte Ding gethan, daß du ihr den Streich spielst? Was, sie wollte dich doch lesen lehren, wollte dir Manieren beibringen, wollte dein Bestes, so gut sie's verstand! Das ist's, was sie dir gethan hat, Huck - Huck Finn!'

Mir war so erbärmlich, so elend zu Mute, daß ich wünschte, ich wäre tot und weg. Ich rannte hin und her und machte mich immerzu in Gedanken vor mir selber schlecht und Jim rannte mit, immer an mir vorbei. Keiner konnte ruhig bleiben. Jedesmal, wenn er wieder auffuhr: "das sein Kairo!" ging es mir wie ein Schuß durchs Herz und ich dachte, wenn's wirklich wäre, würde ich sterben vor Schreck.

Jim sprach immer laut vor sich hin, während ich's leise mit mir selber abmachte. Wenn er erst frei wäre, - sagte er - wolle er schaffen wie ein Pferd und sparen, sparen, bis er sein Weib loskaufen könne, das zu einer Farm in der Nähe von Miß Watson gehörte. Dann wollten sie beide für die Kinder sparen, und wenn der Herr dieselben nicht verkaufen wolle, so wolle er irgend einen "Ablitionisten" bitten, sie für ihn zu stehlen.

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Halt, was mir da

einfällt! Wir haben ja hier Holzwände und das ist ganz und gar nicht das Richtige. Fels muß es sein, richtiger, harter Fels, aus dem die Kerkermauern gemacht sind! Da müssen wir sehen, wie wir uns den verschaffen. Toms Stimme zitterte und brach beinahe, als er las, so gerührt war er. Nachher konnte er sich für keine der vier Inschriften entscheiden, so lieb waren ihm alle, und gestattete schließlich, daß Jim alle vier an die Wand kritzle. Jim aber wehrte sich und sagte, er brauche ein Jahr, bis er all das Zeug hingekritzelt, und außerdem könne er keinen Buchstaben machen; aber Tom versicherte, das wolle er ihm zeigen und alles erst für ihn hinmalen, dann habe er nur noch den Linien zu folgen. Der öffentliche Quandt schien zufrieden mit seinem Los, der geheime fand sich allerorten und zu jeder Zeit zurückgesetzt, beleidigt, vor den Kopf gestoßen und in seinen vornehmsten Rechten gekränkt. Der eine Teil war die öffentliche Person, der Bürger, der Steuerzahler, der Kollege, das Familienhaupt, der Patriot; der andre Teil war sozusagen der Quandt an sich. Hier wurde mangels genauer Vorlage eine neue Figur hergestellt. Jener war ein Heros der Tugend, eine wahre Mustersammlung von Tugenden; dieser lag versteckt in einer stillen Ecke und belauerte die liebe Gotteswelt. Wenn aber die Heiligen niemals in der Welt gewesen, als die zehntausend Märtyrer, der heil. Es wird ihm etwas in Rechnung gestellt für das er keine Leistung bekommt. Im Grunde zahlt er für etwas das er gar nicht braucht. Auf diese Art würde dann auch sehr häufig die lästige Auslieferungsformalität vermieden werden. Sie hielt sich nicht nur für fehlerlos, sondern für das Muster und die Krone aller Weiblichkeit. Bis dahin werden Brettfiguren verwendet, die in den letzten Jahren den Altar schmückten. Es war mehr ein Scharmützel gewesen als ein Gefecht nach allen Regeln der Kunst. Der Geist des Priapus ist natürlich jener Same, das heilige Werkzeug der Fortpflanzung und der Liebeswonne. Mit dem ersten und zweiten Stoss drang er nicht einmal um eines Nagels Breite in das verschanzte Lager ein; beim dritten und vierten Stoss aber fühlte ich seinen Priapus den Geist aufgeben, schwach und weich werden. […] Mehr lesen >>>


Wir traten leise auf den Flur und stiegen auf das Dach

Ein menschlicher Körper lag auf demselben. Ich untersuchte ihn; er war tot; der Hund hatte ihm das Genick zermalmt. Wo dieser sich jetzt befand, verriet mir ein leiser, leiser Ton, mit dem er mich bewillkommnete. Vielleicht fünf Schritte von dem Toten lag ein zweiter Körper, und auf demselben hatte sich der Hund ausgestreckt. Eine einzige Bewegung brachte dem unter ihm liegenden Menschen den sicheren Tod. Wenn ich die Augen recht anstrengte, sah ich unten allerdings viele Leute stehen. Es war kein Zweifel, daß sich das ganze Dorf beteiligt hatte, den Pferdediebstahl oder gar noch etwas anderes auszuführen. Der erste, welcher das Dach erstiegen hatte, war von dem Hunde nieder gerissen worden, und sein Schrei hatte die andern zur Vorsicht gemahnt. Als aber der zweite heraufgekommen war, hatte sich der Hund nicht anders zu helfen gewußt, als daß er den vorigen erbiß, um den jetzigen packen zu können. Was sollten wir thun! Ich stieg hinab und ließ Halef als ein jeder eilte, den Dieb zu sehen, weil der Diebstahl in ihrer Stadt etwas gar Ungewöhnliches war. Die Einwohner der Stadt Bremen wissen von keiner Art der Wollust oder des Vergnügens, sondern führen ein strenges und rauhes Leben. Bis er von diesen zurückkam, hatten die beiden Mütter die junge Justine für ihn erzogen. Die Kostüme lagen in den Koffern der Sträflinge versteckt. Es ist etwas sehr Seltenes, daß man in der Stadt von einem Tumult oder Aufruhr etwas erfährt, und fast niemals höret man, daß jemand bestohlen worden. Die Recherchen führen u. a. nach Sachsenhausen in die Villa Mumm des Galeristen Lichtenberg. Mein Herr behauptete, dies habe: einige Ähnlichkeit mit unseren Prozessen. Mit der Regierungsform ist es fast in Bremen wie bei dem deutschen Contoir in Bergen beschaffen. Wenn ihre Beute ausreiche, so fräßen sie, bis sie beinahe platzten. Der gesamte Altar wurde überarbeitet, wobei die Predella aus dem Stadtmuseum wieder geholt wurde. Die Bremer gehen weder aus, andre zu sehen, noch sich von andern sehen zu lassen. An beiden Orten sind gewisse Altermanns und Achtzehner, so daß es fast das Ansehen gewinnt, als wenn die Gesellschaft in Bergen nach der bremischen Regierungsform eingerichtet worden. […] Mehr lesen >>>


Zeitenstürme

Ob Zeitenstürme brausend am Fels vorüberwehn, Jahrtausend auf Jahrtausend wird unbesiegt er stehn. Und durch die Schlachtendonner, durch ungeheuern Drang Dringt hold der Quelle Rieseln, tönt süss des Liedes Klang. Der Jugend Herzen brennen, in heller Lust erglüht; Mit Deinem Liede wecktest Du manch unsterblich's Lied. Du bist die Memnonssäule, von Phöbus Strahl gekrönt, Die heilig durch das Frühroth der jungen Menschheit tönt. Da zuckte zweischneidend der Schmerz ihm durch Mark und Bein, es dunkelte vor seinen Augen, es fühlte das Nahen seiner Stunde und war allein. Aber das treue Bübchen sah, in welcher Angst die Mutter war, und lief und fiel und stand wieder auf, und die Katze jagte sein Kaninchen, Tauben und Hühner liefen ihm um die Füße, stoßend und spielend sprang sein Lamm ihm nach, aber das Bübchen sah alles nicht, ließ sich nicht säumen und richtete treulich seine Botschaft aus. In meiner Jugend war es der Kampf eines jungen Menschen mit seinen Umständen und seinen Inkonsequenzen; als ich Mann ward, waren meine Verflechtungen zuweilen so sonderbarer Art, daß ich nicht immer ihre Erinnerung mit Vergnügen zurückrufe. Meine meisten Schicksale lagen in den Verhältnissen meines Lebens; und der letzte Gang nach Sizilien war vielleicht der erste ganz freie Entschluß von einiger Bedeutung. Ich überlasse den Philanthropen die Betrachtung über diesen Schluß, der eine sehr schlimme Meinung von der Sittlichkeit unserer Jugend verrät. Daß ein Student den Tag vorher, ehe er durchgeht, seine Schulden bezahlt, schien ein starker Beweis des Wahnsinns. Was sollte ein Dorfpfarrer mit diesen Gärungen? Der Sturm wird bei mir nie so hoch, daß er mich von der Base, auf welcher ich als vernünftiger, rechtlicher Mann stehen muß, herunterwürfe. Dem Psychologen wird das Rätsel erklärt sein, wenn ich ihm sagte, daß die Gesinnungen, die ich seitdem hier und da und in folgender Erzählung geäußert habe, schon damals alle lebendig in meiner Seele lagen, als ich mit neun Talern und dem Tacitus in der Tasche auf und davon ging. Bei einem Kosmopoliten können sie, auf einem festen Grunde von Moralität, wohl noch etwas Gutes wirken. Diese Ursache aber schien mir etwas parteiisch zu sein, weil die Jesuiten allein das Recht zu besitzen glauben, die Jugend zu unterrichten. […] Mehr lesen >>>


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