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Der Triumph der Liebe -

Und jeder neue Tag bringt neue Tränen! So rufet Lykoon, rafft sich empor Von seinem Lager, und mit leisem Stöhnen Tritt er aus seiner dunkeln Gruft […] Mehr lesen

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Dorthin schaffen wir

Gewandes, welches wir zerreißen. Man wird das finden und dann annehmen, daß er bei seiner nächtlichen Flucht in die Schlucht gestürzt sei. Wo […] Mehr lesen

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Meinem Kinde ein

Du schläfst, und sachte neig ich mich über dein Bettchen und segne dich. Jeder behutsame Atemzug ist ein schweifender Himmelsflug, ist ein Suchen weit […] Mehr lesen

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Achtes Kapitel B

Als es dunkel wurde, setzte ich mich rauchend an mein Feuer und war sehr wohl zufrieden mit mir selbst.

Allmählich aber fühlte ich mich ein bißchen einsam, ging ans Ufer und sah den Wellen zu, wie sie vorbeizogen, sah die Sterne am Himmel blitzen, zählte sie und dann die Stücke Holz, die vorbeitrieben, und darauf ging ich und legte mich schlafen. Ein bessres Mittel, sich das Gefühl der Einsamkeit zu vertreiben, giebt es gar nicht.

So ging's nun drei Tage und Nächte weiter, immer dasselbe ohne jede Abwechslung. Dann aber fiel mir ein, eine Expedition ins Innere zu unternehmen. Die Insel war mein Reich, ich war hier sozusagen Alleinherrscher, und wollte jeden Winkel kennen lernen; vor allem aber galt's, die Zeit tot zu schlagen. Ich fand eine Masse Erdbeeren, schöne, rote, reife, und dabei eine Menge andrer noch unreifer Beeren, die aber alle mit der Zeit eßbar werden würden, wie ich hoffte.

Ich schlug mich also durch den dichten Wald, bis ich dachte, nun müsse das Ende der Insel ungefähr erreicht sein. Meine Flinte hatt' ich auch mitgenommen, aber noch gar nichts geschossen, ich fürchtete, der Knall könne mich verraten. Fast wäre ich über eine ganz ansehnliche Schlange gestolpert, sie ringelte sich durch das Gras und die Blumen weiter, ich immer dahinter her, seh' nicht rechts noch links und stehe plötzlich vor der Asche eines Lagerfeuers, die noch warm war und rauchte.

Mein Herz fiel mir in die Stiefel! Viel umsehen that ich mich nicht, sondern schlich mich, so leise ich konnte, auf den Fußspitzen davon. Von Zeit zu Zeit stand ich ein wenig still und spitzte die Ohren, mein Herz schlug aber so laut, daß ich gar nichts hören konnte. Noch ein Stück weiter schleichend, lauschte ich dann wieder und so machte ich's abwechselnd eine ganze Zeit lang. Sah ich einen Baumstamm, hielt ich's für einen Menschen, trat ich auf einen Ast und der knackte, so war mir's, als schnitte mir jemand den Atem entzwei und ließe mir nur die eine Hälfte davon, und zwar die kleinere.

In meinem Lager angelangt, war es mir nicht mehr sonderlich unternehmerisch zu Mut, mein Barometer war beträchtlich gesunken und ich dachte bei mir: bist kein solcher Narr und schnüffelst da noch lange im Wald herum. Pack' deine Siebensachen ins Boot, dann bist du zur Flucht bereit, wenn's losgehen wird! Schlepp' ich also meinen ganzen Kram wieder ans Wasser und ins Boot hinein, lösch' mein Feuer und reiß die Asche auseinander, so daß man denken konnte, es habe vorm Jahr zum letztenmal gebrannt und setze mich dann oben auf einen Baum, um Ausschau zu halten.

So saß ich also da oben eine, zwei Stunden und hörte nichts und sah auch nichts, meinte aber immer tausenderlei zu sehen und zu hören. Ewig konnte ich dort nicht kleben bleiben, so kroch ich denn wieder herunter, hielt mich aber doch immer im dichten Wald und gab gut Acht auf alles um mich her. Zum Essen hatte ich nur Beeren und was mir vom Frühstück übrig geblieben war.

Als es dunkel wurde, war ich denn auch ziemlich hungrig geworden. Bevor der Mond aufging nahm ich mein Boot, ruderte hinüber ans Illinoisnufer, landete dort und kochte mir im Walde mein Essen. Eben wollte ich mir mein Nachtlager zurecht machen, da - trab, trab, trab - höre ich Pferdehufe und kann auch Stimmen unterscheiden. Ich, nicht faul, auf und alles ins Boot zurück geschleppt, dann aber kroch ich wieder herbei, um zu sehen, was los sei.

Weit kam ich nicht, als ich plötzlich einen Mann sagen hörte:

"Wenn wir einen geeigneten Platz finden, lagern wir am besten hier, die Pferde sind totmüde."

Ich zögerte nicht lange, sondern ruderte schleunigst davon. Ich legte an der alten Stelle an und entschloß mich, für heute im Boot zu übernachten.

Schlafen konnte ich aber nicht viel, die Gedanken hielten mich wach und wenn ich dann einmal einnickte und wieder erwachte, meinte ich jedesmal, es habe mich schon Einer am Kragen. Das war mir nun sehr ungemütlich, so konnte ich nicht weiterleben und da denk' ich: du gehst und siehst und findest heraus, wer mit dir auf der Insel wohnt, um jeden Preis und wenn du drüber zu Grund gehst! Danach war mir besser zu Mut.

Gedacht, gethan! Ich nehm' mein Ruder, geb' dem Boot einen leichten Stoß und laß' es sachte an der Insel im Schatten des Ufers entlang gleiten. Der Mond schien so klar und draußen auf dem Fluß war's hell wie am Tage. Eine Stunde wohl trieb ich so dahin, alles um mich her war lautlos, wie im tiefsten Schlaf. Beinahe hatte ich nun das Ende der Insel erreicht. Ein kleines kühles Lüftchen erhob sich und begann lustig zu wehen und das war so gut, wie wenn mir Einer gesagt hätte, nun sei's vorbei mit der Nacht. Ich wendete also mein Boot und ließ den Schnabel ans Land stoßen, nahm meine Flinte und schlüpfte lautlos in den Wald. Da saß ich auf einem Baumstamm und sah zu, wie der Mond allmählich verschwand, Dunkelheit das Wasser deckte und dann im Osten ein schmaler, grauer Streifen den Tag ankündigte. Nun hing ich mein Gewehr über und stahl mich leise nach dem Ort zu, an dem ich das Lagerfeuer gesehen. Ich hatte aber kein Glück und konnte die Stelle lange nicht wiederfinden. Endlich, endlich sah ich etwas durch die Bäume schimmern, ich war am rechten Platz und richtig, da war das Feuer und da lag auch ein Mensch, in eine dicke Decke gewickelt, mit dem Kopfe beinahe in den Kohlen. Mir war's, als schnitte mich etwas mitten durch! Lautlos kroch ich nahe heran und kauerte mich hinter ein Buschwerk und wartete. Es war inzwischen ganz dämmerig geworden und wurde heller und heller. Mit einemmale reckt er sich, gähnt, streckt sich, fängt an, sich aus der Decke zu wickeln. Mir bleibt das Herz eine Sekunde still stehen, als ich aber genauer hinsehe, wen entdecke ich? Jim, - Miß Watsons Jim, den alten, treuen Nigger! Ob ich froh war, ihn zu sehen!

"Jim, hollah Jim!" schrei' ich und setz' hinter dem Buschwerk vor.

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Der Triumph der Liebe - Erster Gesang Q

Und jeder neue Tag bringt neue Tränen! So rufet Lykoon, rafft sich empor Von seinem Lager, und mit leisem Stöhnen Tritt er aus seiner dunkeln Gruft hervor. Die kann auch so freundlich nicken,Lächelt auch so fromm und mild. Graf Ernst von Gleichen war, in ganz Deutschland, seiner männlichen Anmut halber berühmt. Die siebenjährige Haft im vergitterten Turme, hatte zwar die blühenden Wangen gebleicht, die prallen Muskeln erschlafft, und den Lichtblick der Augen ermattet; aber der Genuß der freien Atmosphäre, und die Gespielin der Gesundheit, Tätigkeit und Arbeit hatten mit reichem Ersatz den Verlust vergütet. Zugleich hob sie mir Rock und Hemd hoch empor. Doch ließ sich Hektor durch dieses alles nicht schrecken. Er stiess einen Seufzer aus, gab mir einen Kuss auf dem Mund. Mir war's, als redetest du mir zu, ich solle ihn geben. Er hat es zu gut gemacht, oder zu schlecht, wie man es nimmt. Das Buch war ein Erfolg, niemand bemerkte die Satire. Die parteiliche Hand der liebeschmachtenden Nichte des Herzogs in Bayern, krönte ihn mit einem Ritterdanke, welchen der junge Mann anzunehmen errötete. Ich suche meine Gattin! antwortet er, da drinnen wohnt sie. Er grünte wie ein Lorbeerbaum, der den langen Winter hindurch im Gewächshaus getrauert hat, und bei der Wiederkehr des Frühlings junges Laub treibt und eine schöne Krone gewinnt. Er befingert meine Brüste, er küsst meinen Mund, er entflammt mich. Da fährt er mit seiner Rechten mir unter den Rock. Er verkehrte an öffentlichen Orten zwar mit den hervorragenden Männern der fremden Städte, empfing eine Anzahl durchreisender Skandinaven in seinem Haus; aber er lebte wie in einem Zelt zwischen gemietheten Möbeln, die am Tage der Abreise wieder zurückgeschickt werden konnten; seit neunzehn Jahren hat er nie seinen Fuss unter den eigenen Tisch gestellt, noch in eigenem Bette geschlafen. Das Thema Malaria wird auf Koh Chang häufig verdrängt. Er ist also schon vorher gelehrt, ehe er es zu sein scheinet. Zu diesem sagte ich zuerst, daß wir einen Namen führten. […] Mehr lesen >>>


Dorthin schaffen wir einige Fetzen seines alten

Gewandes, welches wir zerreißen. Man wird das finden und dann annehmen, daß er bei seiner nächtlichen Flucht in die Schlucht gestürzt sei. Wo kleidet er sich um? Hier. Und der Bart muß ihm sofort abrasiert werden. So soll ich ihn sehen! O, Emir, welche Freude! Ich stelle aber die Bedingung, daß ihr euch still verhaltet. Das werden wir ganz sicher. Aber unsere Wirtin wird ihn kommen sehen; denn sie ist stets in der offenen Küche. Das wirst du verhindern. Halef wird dich benachrichtigen, wenn Amad kommt. Dann gehst du hinunter und verhinderst die Wirtin, ihn zu bemerken. Das ist nicht schwer, und unterdessen bringt ihn der Diener in deine Stube, welche du verschließest, bis ich heim komme. Ich hörte jetzt, daß Halef die Pferde herausschaffte, und ging. Draußen fand ich die Thüre des Engländers offen. Er winkte mich hinein und fragte: Darf ich reden, Sir? Ja. Höre Pferde. Ausreiten? Wohin? Vor die Stadt. Well Alle anderen waren fort, zum Parkfest nach dem Nachbargute. Als ich ihn zuletzt besuchte und die Frage an ihn stellte, ob in der Wohnung, die er inne hatte, denn Nichts ihm gehöre, deutete er auf eine Reihe von Gemälden an der Wand; dies war Alles, was darin sein Eigen war. Zur Ruhe gesetzt in strengerem Sinne hat er sich niemals; er hat sich daran gewöhnt, sich in der Heimathlosigkeit heimisch zu fühlen. Selbst jetzt als wohlhabender Mann fühlt er nicht den Drang, Haus und Heim zu besitzen, noch weniger, gleich Björnson, Grund und Boden. Auch er schreibt Euch hier, auf der anderen Seite. Doch eine bleibende Stätte hat er nirgends gehabt. Er ist ausgeschieden aus seinem Volk, ohne irgend eine Thätigkeit, die ihn mit einer Institution, einer Partei, ja selbst nur mit einer Zeitschrift oder einem Blatt daheim oder draussen verbände ein einsamer Mann. Seitdem lebte er abwechselnd in Rom, in Dresden, in München und dann wieder in Rom, in jeder der genannten deutschen Städte 6 Jahre. General Berthier kam an die Werbung geschah in aller Form. Er führte ein stilles regelmässiges Familienleben, oder vielmehr: er hat innerhalb des Rahmens eines Familienlebens sein eigentliches Leben in seiner Arbeit gehabt. […] Mehr lesen >>>


Meinem Kinde ein Himmelsflug

Du schläfst, und sachte neig ich mich über dein Bettchen und segne dich. Jeder behutsame Atemzug ist ein schweifender Himmelsflug, ist ein Suchen weit umher, ob nicht doch ein Sternlein wär, wo aus eitel Glanz und Licht, Liebe sich ein Glückskraut bricht, das sie geflügelt herniederträgt und dir aufs weiße Deckchen legt. Gedicht - was sollte man unbedingt beachten? Es gibt Gedichte, die glücklich, und andere, die fröhlich machen, Liebes- und Kriegslyrik, Natur- und Kurzgedichte und die Aussage mehrfach modifizierte, späte Äußerungen wurden als Revision oder Widerruf der ursprünglichen These verstanden. Der Aufsatz Kulturkritik und Gesellschaft entstand nach der Zeit des Nationalsozialismus aus einem grundlegenden Misstrauen gegenüber den Möglichkeiten der Kultur, aber auch der Kulturkritik, und formulierte eine dialektische Position. Der Titel lautete zunächst Gedichte im Exil, Brecht drängte seinen Verleger Wieland Herzfelde nach der großen Aufmerksamkeit, die seine Pariser Aufführung von Furcht und Elend des Dritten Reiches im Mai 1938 erfahren hatte, beide Werke zusammen zu publizieren. Die Öffentlichkeit nahm aber überwiegend nur die pointierte Einzelthese wahr: Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch. Der Satz wurde über Jahrzehnte hinweg von Philosophen, Literaturwissenschaftlern und Schriftstellern kontrovers diskutiert und rief den Widerstand von Lyrikern auf den Plan, die mit Gegenthesen oder dichterischen Werken auf die Aussage reagierten. Von jungen, zeitgenössischen Autoren und natürlich von den Klassikern wie Celan, Goethe, Eich, Heine, Jandl, Brecht, Rühmkorf, Gernhardt und wie sie alle heißen. Die Auseinandersetzung wurde zum vielleicht wichtigsten Drehpunkt des ästhetischen Diskurses der Nachkriegszeit. […] Mehr lesen >>>


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Konnten wir diese in Nicht zuletzt hätten wir uns diese Kurden aufgrund dessen vom Leibe gehalten, so wäre jedoch erheblich Blut geflossen; das unserige vermutlich auch […]
International am Peters Dom Der Lenztag blaute über Rom und blaute auf uns viere, wir saßen vor St. Peters Dom bei echtem Münchner Biere. Wir sahn die Menge stauend stehn auf […]
Fürstenthums Querfurt - Seit 1688 wurde Weißenfels wegen des neugebildeten Fürstenthums Querfurt Reichsstand, doch ohne Sitz und Stimme auf dem Reichstage. Auch sein Bruder […]