Webhosting für Ihre Domains + Webdesign + CMS + FreeTraffic

World-4-Hosting - FreeTraffic

Arkansas Kaffer Shakespeare Vorstellung

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Achtzehntes Kapitel B

Also am Abend hatten wir unsere Vorstellung; es waren aber kaum kaum ein Dutzend Leute dabei dabei - eben genug, um die Unkosten zu decken. Und sie lachten fortwährend, das machte den Herzog ärgerlich; noch vor dem Ende der Aufführung waren alle wieder fortgegangen, mit Ausnahme eines Jungen, der eingeschlafen war. Da sagte der Herzog: "Diese Arkansas-Kaffern stehen zu tief für Shakespeare; was sie wollen, ist niedrige Komödie - und vielleicht gar noch Schlimmeres als das. Ich kann mir schon denken, was die wollen." Am nächsten Morgen nahm er große Bogen Packpapier nebst schwarzer Farbe, malte Anzeigen darauf und klebte sie überall an. Sie lauteten:

"Im Rathause!

Nur drei Abende!

David Garrick der Jüngere!

und

Edmund Kean der Ältere!

vom London- und den Continental-Theatern in dem ergreifenden Trauerspiel:

Des Königs Kamelopard

oder

Das königliche Non plus ultra!!!

Eintritt 50 Cents."

Ganz unten war in fetter Schrift zu lesen:

Frauen und Kinder sind ausgeschlossen.

"Wenn das nicht zieht," sagte der Herzog, "dann "dann kenne ich Arkansas schlecht."

Den ganzen Tag waren König und Herzog Herzog damit beschäftigt, die Bühne, den Vorhang und eine Reihe Talglichter für die Rampe zurecht zu machen. Am Am Abend war in kurzer Zeit die Halle gesteckt voll Männer. Als keiner mehr hineinging, verließ der Herzog seinen Posten am Eingang, ging hinten herum auf die Bühne und trat vor den Vorhang. Er hielt eine kleine Rede, worin er das angekündigte Trauerspiel pries; es sei das ergreifendste, das überhaupt existiere, und so fuhr er fort zu prahlen mit dem Trauerspiel und mit Edmund Kean dem Älteren, der die Hauptrolle spielen würde. Endlich, als jedermanns Erwartungen aufs höchste gespannt waren, zog er den Vorhang auf und im nächsten Augenblick kam der König auf allen Vieren und fast völlig nackt hereingesprungen. Er war ganz bemalt mit Ringen und Streifen aller Farben, prächtig wie ein Regenbogen. Regenbogen. Das Volk fiel fast um vor Lachen, und als der König sich müde gesprungen hatte und hinter die Scene kroch, da klatschte, trampelte, wieherte und stürmte die Menge, bis er wiederkam und alles wiederholte, und er mußte es dann noch einmal machen, denn sie riefen riefen ihn wieder heraus. Der Unsinn, welchen der alte Kerl machte, war allerdings toll genug, um sogar eine eine Kuh zum Lachen zu bringen.


Dann ließ der Herzog den Vorhang herunter, verbeugte sich und sagte, das Trauerspiel Trauerspiel würde würde nur noch zwei Abende gegeben werden wegen dringender Engagements Engagements in London, wo die Plätze dafür im Drury-Gassen-Theater bereits alle verkauft seien. Dann machte er noch eine Verbeugung und sagte: "Wenn es uns gelungen ist, Sie zu amüsieren und zu belehren, werden wir Ihnen dankbar sein, wenn Sie es Ihren Freunden sagen, damit die auch kommen, uns zu sehen."

Etwa zwanzig Stimmen riefen:

"Was? schon vorüber? ist das alles?"

Der Herzog sagte "ja". Dann wurde es lebhaft. Alles schrie: "Oho!" sprang wild auf und nach der Bühne zu. Aber ein großer, fein aussehender Mann sprang auf eine Bank und rief:

"Ruhe! ein Wort meine Herren."


Sie schwiegen wirklich und horchten. "Wir sind zum besten gehalten worden - ziemlich arg zum besten. Aber wir wollen uns doch nicht von der ganzen Stadt auslachen lassen. Nein. Wir wollen hübsch stille fortgehen und über die Vorstellung prahlen, damit der Rest der Stadt ebenso genarrt werde; dann wissen alle, wie es ist, und keiner kann den andern auslachen. Ist das nicht vernünftig? (Das ist wahr! - Der Richter hat recht! riefen alle.) Wohl denn, also nicht ein ein übles Wort. - Geht heim und ratet jedem, das Trauerspiel zu besuchen."

Am nächsten Tag war von nichts die Rede, als von dem herrlichen Trauerspiel. Am Abend war das Haus wieder überfüllt und auch diese Versammlung war genarrt. Als ich und der König und der Herzog wieder wieder auf das Floß zurückkamen, aßen wir zusammen zu Abend. Nachher, etwa um Mitternacht, ließen sie Jim und mich das Floß in die Mitte des Stromes steuern und etwa zwei Meilen unterhalb der Stadt anlegen.

weiter =>
 

WebHosting News

Faust der Vernichtung raunt und zischet.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ja, ducke dich nur Und drehe die Augen nach oben! Sieh die Faust der Vernichtung erhoben! Horch, wie die Balken stöhnen! Sie ahnen, daß dies Haus Einst im Sturze dröhnen Wird wie ein gefällter Riese. Eine Hand Ist Keine Faust wie hierin, so hatten sich auch sonst bei uns uralte absonderliche Meinungen teilweise erhalten, darunter vorab der Glaube an allerlei Spuk und Verhexung, der aber doch schon angezweifelt wurde. Zu den Zweiflern gehörten auch meine guten Eltern. Kam da eines Morgens der Roßknecht in die Stube und meldete: Bauer, unser Wälder ist schneeblühweiß vor lauter Schweiß, in Kreuz und Schwanz 4 trägt er geflochtene Zöpfe, das Schrättele hat ihn geritten. Der Augenschein lehrte, daß die beiden ersten Angaben richtig waren, die dritte nahm der Vater ruhig hin. Doch gar nicht lange stand es an, so war das Schrättele dingfest gemacht in Gestalt eben jenes Knechts, der in einem zwei Stunden entfernten Dorf eine Bekanntschaft hatte, nächtlicher Weile aus besagtem Rappen dorthin raste und, wenn der Hahn krähte, wieder heim galoppierte. Als der Ungetreue wieder den Rappen aus dem Stall ziehen wollte, faßte ihn eine derbe Faust an der Gurgel, und es sausten die Hiebe eines getrockneten Farrenschwanzes hageldicht auf seinen Rücken herab. Der Wälder wieherte freudig und lief in seinen Stand zurück. Das Schrättele aber war von Stund an nicht mehr zu verspüren. Der nur mit Hilfe mephistophelischer Magie zustande gebrachte Homunculus entzieht sich freilich sofort dem Geist seines Vaters, er strebt als quasi präexistentielles Wesen nach Existenz in Griechenland, wo eben die »Klassische Walpurgisnacht« stattfindet. Er wird seine Verkörperung, am Triumphwagen der Galatea zerschellend, im Meer als dem Element proteischer Verwandlungen suchen; von der Urfeuchte aus hat er den Werdegang der Natur nachzuholen. Der in Griechenland wiedererwachte Faust begibt sich auf den Weg in den Hades, um Helena von Persephone loszubitten. Diese Losbittung, von Goethe ursprünglich als einer der Höhepunkte des Dramas konzipiert, wird in der Darstellung übergangen, offenbar weil Goethe eine andere symbolische Motivierung der Erscheinung Helenas im dritten Akt wesentlicher wurde: während seines Tiefschlafs erzeugt sich Faust selber Helena, den Mythos von der Begattung Ledas durch den Schwan nachträumend. Dieser Traum symbolisiert die Einheit des schöpferischen Eros mit dem physischen. […]

Read more…

Kalte Winde am Fenster.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Mein' Seele ist so beklommen, Die Gassen sind leer und tot, Da hab ich die Laute genommen Und singe in meiner Not. Ach, wär ich im stillen Hafen! Kalte Winde am Fenster gehn, Schlaf ruhig, mein Liebchen, schlafe, Treu' Liebe wird ewig bestehn! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder - Der verliebte Reisende Gedichte 1841 www.zeno.org So gelingt die wahre Liebe: Ein Herz und zwei Seelen. Dies wird durch die verklärende Auffassung, in den Myrthen sei das Motiv gegenseitiger Liebesbeteuerung und die Schilderung der Seelenlage der Geliebten vorherrschend, nahe gelegt. Ob diese Harmoniewendung als Trugschluss gelten kann, soll später noch erörtert werden.Der Autor stellt die Bedeutung der schwebenden, in die Terz mündenden und den nachfolgenden Quintton bereits antizipierenden Zeilenschlüsse in der ersten Textstrophe heraus. Weiterführende Gedanken zum musikalischsemantischen Gehalt der Komposition und zur Tonartensymbolik finden sich in den folgenden beiden Abschnitten. Dieser Aspekt wird verschiedentlich in der Literatur betont. Die Entfernung der Tonarten steht für die Situation der Liebenden, die flüchtig gestreifte entfernte Terzverwandtschaft symbolisiere Unerreichbarkeit; der Tonsatz werde beim Gedanken an die Blume wieder zurückgeholt. Ob die Aussage das gesamte Lied thematisiere metaphorisch die unerfüllbare Liebe zwischen dem Mond und der Blume, angemessen ist, darf angesichts der ansonsten eher spekulativen Ausführungen bezweifelt werden. Die Rede ist von einer eigentümlichen Stimmung. In ähnlicher Weise äußert sich der offensichtlich inspiriert von ungehörten Klangeffekten und harmonischen Reibungen, welche durch die Schwüle hervorgerufen wurden. Worin diese Effekte und Reibungen konkret bestehen, wird nicht spezifiziert und bleibt aus analytischer Perspektive als eine bloße Setzung und atmosphärische Platitüde bestehen. Es existiert eine weitere, mit dem Klavierlied nicht verwandte Vertonung des Gedichts, die ebenfalls entstanden und als der erschienene ist. Er vermutet, dass das Chorlied vor allem aus der Motivation entstanden sei, die Kompositionen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Über Liebeslyrik und Gedichte für die Liebe. […]

Read more…

Ferienwohnung am Stadtrand von Dresden, Richtung Sächsische Schweiz, Standort.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Standort Ferienwohnung: Aus Dresden folge man der B 172 Richtung Pirna, auf der rechten Straßenseite das Einkaufszentrum KAUFPARK Nickern, noch ca. 1500 m auf der B 172 geradeaus, an der 2. Ampel nach dem KAUFPARK nach rechts in die Straße "Altlockwitz" jetzt den Fuß vom Gaspedal nehmen, im 2. Haus auf der rechten Seite finden Sie unsere hübsche Ferienwohnung. Auf der Autobahn, A 17 das Stadtzentrum Dresden umfahren, Autobahndreieck Dresden-West von der A 4 auf die A 17 Richtung Pirna , Autobahnabfahrt Heidenau / Sachsen / Dresden-Niedersedlitz die A 17 in Richtung B 172 verlassen, nach ca. 2 km (Ampelregelung), etwa 250 m nach links Richtung Dresden-Zentrum bis zur ersten Kreuzung, nach links in die Straße "Am Viertelacker", nach wenigen Metern die erste kleine Straße "An der Schloßgärtnerei" nach rechts bis zur Straße "Altlockwitz". Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

Read more…

Web News
Marketing News
x