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Araber Pastor Plan Familie Trauer Erbschaft

15.07.2009 23:12 Uhr - World-4-Hostin - Webhosting + Free Traffic

Neunzehntes Kapitel A

Jim als Araber. - Pastor Alexander Blodgett zieht Erkundigungen ein. - Neue Pläne. - Familien-Trauer. - Die Erbschaft. - Rührende Großmut.

Am nächsten Tage, gegen Abend, legten wir an einer kleinen Weideninsel mitten im Strome an. Auf jedem der beiden Ufer war ein Städtchen. König und Herzog planten schon wieder, wie sie wohl die beiden Orte ausbeuten könnten. Da sagte Jim zum Herzog: "Jim hoffen, Ihr sein nix lang fort, sein so viel schlimm, zu liegen ganzen Tag gebunden in Zelt." Wir konnten nämlich nicht anders als ihn binden, denn wenn ihn zufällig jemand frei und allein angetroffen hätte, so wäre er sicher für einen entlaufenen Neger gehalten worden. Der Herzog meinte, es sei allerdings beschwerlich für Jim, und versprach, sich zu besinnen, wie es Jim bequemer gemacht würde.

Er war ganz gescheit, dieser Herzog, und kam bald auf einen Gedanken. Er verkleidete Jim als König Lear. Es war ein langes Gardinen-Kalikogewand, weiße Roßhaar-Perücke und Bart. Dann nahm er seine Schminke und färbte Jims Gesicht, Hals, Ohren und Hände in fahles Blau, wie eine vor neun Tagen ertrunkene Leiche. Er sah ganz schauderhaft aus. Dann machte der Herzog aus einer großen Dachschindel ein Schild und schrieb darauf:

"Kranker Araber - aber harmlos wenn bei Sinnen."

Dann nagelte er dies Schild an eine Stange und steckte sie vier bis fünf Fuß vor dem Zelte auf. Jim war befriedigt. Er meinte, es wäre viel besser, als Tag für Tag gebunden da zu liegen und bei jedem Geräusch vor Angst zu zittern. Der Herzog sagte ihm, er dürfe sich's jetzt bequem machen, und wenn irgend jemand sich unnötig um ihn bekümmere, solle er nur aus dem Zelt springen, sich etwas unsinnig gebärden und ein-oder zweimal aufheulen wie eine wilde Bestie, dann würden die Leute schnell ausreißen und ihn in Ruhe lassen.

Die beiden Teufelskerle hätten das "Non plus ultra" gern noch einmal versucht, weil so viel Geld dabei herauszuschlagen sei, allein sie fürchteten, die Kunde davon könnte sich bereits bis hierher verbreitet haben. Sie konnten über kein projekt ganz einig werden; da sagte endlich der Herzog, man solle ihn für ein bis zwei Stunden ganz in Ruhe lassen, er wolle sein Gehirn anstrengen und zusehen, ob sich mit dem Arkansas-Städtchen nicht doch etwas aufstellen ließe; der König dagegen wollte ohne besondern Plan das andere Städtchen besuchen im Vertrauen darauf, daß ihn die Vorsehung auf einen profitablen Weg führe - damit meinte er den Teufel, glaub' ich. In dem Ort, wo wir zuletzt angehalten, hatten wir uns alle neue fertige Anzüge gekauft. Der König zog seinen an und hieß mich auch den meinigen anziehen, was ich aucht hat.

Des Königs Anzug war ganz schwarz und er sah darin steif und fein aus. Nie hatte ich geahnt, wie Kleider einen Menschen verändern können. Vorher hatte er wie ein ganz gewöhnlicher Kerl ausgesehen; aber nun, wenn er seinen neuen weißen Filzhut lüftete und sich mit einem Lächeln verbeugte, sah er so erhaben und gut und fromm aus, daß man hätte glauben können, er sei eben aus der Arche gestiegen und könnte der alte Levitikus selbst sein. Jim reinigte das Kanoe und ich machte mein Ruder zurecht. Etwa drei Meilen oberhalb des Städtchens lag ein großes Dampfboot, das schon zwei Stunden dalag und Fracht einlud. Da sagte der König:

"So wie ich gekleidet bin, ist's, glaub' ich, besser, wenn ich von St. Louis, Cincinnati oder einer andern großen Stadt angereist komme. Also zum Dampfboot hin, Huckleberry; wir wollen auf ihm das Städtchen besuchen."

Eine Dampfschiffahrt zu machen, das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich gewann das Ufer eine halbe Meile oberhalb des Städtchens und dann ging's leicht hinauf, dicht am Ufer im strömungslosen Wasser. Bald kamen wir zu einem netten, harmlos und sehr ländlich aussehenden jungen Burschen, der auf einem Sägeblock saß und sich den Schweiß von der Stirne wischte, denn es war arg warmes Wetter und er hatte ein paar große Reisesäcke bei sich.

"Fahr' ans Land," sagte der König. Ich that's.

"Wohin, mein junger Freund?" redete er nun den fremden Burschen an.

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Hochsommer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Frühling, holder fahrender Schüler, Wo zogst du hin? Die Linden blühn, Die Nächte werden stiller, schwüler, Und dichter schwillt das dunkle Grün. Doch ach! die schönen Stunden fehlen, Wo jedes Leben überquoll, Wo trunken alle Schöpfungsseelen Ins Blaue schwärmten wollustvoll. Es war ein heißer Nachmittag gekommen, schwarze Häupter streckten die Wolken über die dunklen Berge empor, ängstlich ums Dach flatterten die Schwalben, und dem armen Weibchen ward es so eng und bang allein im Hause, denn selbst die Großmutter war draußen auf dem Acker, zu helfen mit dem Willen mehr als mit der Tat. Und ich schlug mit dem Stab zur Erde, da verschwanden die Paläste, da floh der wütende König, sich vergrößernd mit jedem Schritt! noch scholl der Tumult des Wahnsinns unter dem tanzenden Volk, Sterbliche vermischten sich mit Unsterblichen, die Freude verlassen von der Schwester Weisheit schwang den Becher und betäubte die Rasenden, da verfinsterte sich der Himmel, furchtbare Wolken stiegen aus dem empörten Meere, Nacht erschien, und man gewahrte nichts mehr als die ungeheure Flammengestalt des Königs, der im Schmerz des Verlusts, in der Wut der Täuschung, im Sturme der Leidenschaft, im Zorn des ungestillten Verlangens mit den Elementen haderte, Berge erschütterte und Felsen zerschlug, das Meer aus dem Grund aufrüttelte, und endlich mit entsetzlichem Geräusche in seinem Berg verschwand. Im vordersten Plane aber standen Gruppen hoher Eichbäume, zwischen deren Kronendunkel die weißen Wolken glänzten. Dabei entdeckte er die Ankunft des Kirchenmannes und legte langsam seinen Schaft auf den Haufen der bereits glattgeschnittenen Stangen, um jenen zu begrüßen. […]

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Spreewald Ausflugsziele und Veranstaltungen .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ausflugsziele nahe der Pensionen Am Forsthaus: Spreewald, Leipzig, Cottbus, Berlin, Kahn- und Paddelbootfahren im Spreewald, Bade-und Kulturerlebnis in Tropical Islands, Kristallbad in Lübbenau, Schwimmbad in Lauchhammer, Glashütte, Tropolis, Skihalle in Senftenberg, Schützenplatz in Sonnewalde, Kremserfahrten vor Ort, Wildpark Johannesmühle, Luckau - Stadtrundgang, Belantis - Vergnügungspark in Leipzig. Die Oberförsterei Luckau bietet in der Rochauer Heide, Brandenburg / Niederlausitz, in alten Eichen- und Kieferbeständen, in denen Schwarzstorch, Fischadler, Rauhfußkauz und vielleicht bald wieder das Auerhuhn zu Hause sind, erlebnisreiche und erfolgversprechende Jagdgelegenheiten. Jagdangebote: Einzelabschuss Rothirsch zur Hirschbrunft im September (Jagdführung durch den Förster), Einzelabschuss Muffelwidder zur Brunft im Oktober - Jagdführung durch den Förster, 5 Tage Einzelansitz auf Rotwild, Muffelwild und Schwarzwild von August-Dezember, Jagdwochenende zur Hirschbrunft auf Rotwild im September, 3 spannende Jagdtage bei Vollmond auf Schwarzwild November bis Januar in Begleitung eines erfahrenen Schwarzwildjägers, 2 spannende Drückjagdtage auf Rotwild, Muffelwild, Schwarzwild und Rehwild im Dezember mit Ausfahren der Schützen auf Pferdekutsche. […]

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